Pokal-Aus für ETB-Kicker

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Das war es mit dem Erlebnis Niederrheinpokal für den ETB Schwarz-Weiß Essen in dieser Spielzeit. Mit 3:4 (2:2) schied die Elf von Dirk Helmig gegen Ligakonkurrent TuS 64 Bösinghoven im Viertelfinale aus.

Zwar kamen die Schwarz-Weißen zunächst besser aus den Startlöchern und gingen durch Som Essomé (8.) in Führung. Eine weitere hochwertige Chance zum 2:0 wurde direkt im Anschluss liegen gelassen. Sowohl Essomé als auch Dustin Hoffmann konnten die Hereingabe von Manuel Schulitz nicht über die Linie drücken (11.). „Das war eine richtig gute Anfangsphase von uns“, befand auch Essens Chefcoach Helmig, musste dann aber erkennen: „Danach haben wir Bösinghoven leider zu viel Platz gelassen.“
Und die Gäste bestraften die Nachlässigkeit postwendend mit dem Ausgleich. Kevin Dauser war zur Stelle und ließ die schwarz-gelben Gäste jubeln (25.). Aber der Jubel im TuS-Lager hielt nur neun Minuten an, denn da brachte Redouan El-Hossaini den Ball zum 2:1 im Gäste-Tor unter (34.). Allerdings hielt auch die Freude beim ETB nicht lange an. Sechs Zeigerumdrehungen später glich Ex-Profi Bekim Kastrati erneut für Bösinghoven aus (41.).
Den besseren Start in den zweiten Durchgang hatte der ETB. Allerdings vergab Essomé eine gleich zu 100-prozentige Einschussmöglichkeit völlig freistehend aus fünf Metern (52.). Die Gäste und bestraften die vergebene Torchance mit dem 3:2 durch Dauser (61.). Aleksandar Pranjes, der im Winter von Ligakonkurrent TuRU Düsseldorf in die Nachbarschaft zur TuS gewechselt war, erhöhte auf 4:2 und sicherte damit einen gesunden Vorsprung (66.).
Der war auch wichtig, denn die Essener waren optisch überlegen. Doch aus der Überlegenheit, die sich schon vor der Ampelkarte für TuS-Verteidiger Lukas van den Bergh (78.) abzeichnete, konnte die Helmig-Elf kein Kapital schlagen. Es gelang zwar noch der Anschlusstreffer zum 3:4 durch Mahmoud Najdi (83.), aber weitere hochkarätige Chancen konnte die Essener Offensivabteilung nicht in Zählbares ummünzen und wurden letztlich für die schweren Abwehrfehler bestraft.
Damit steht die TuS in der Runde der letzten vier und darf weiter vom großen Los im DFB-Pokal träumen. Für die Essener Schwarz-Weißen geht es schon am kommenden Gründonnerstag, 28. März, weiter. Ab 19 Uhr gastiert dann der VfB Homberg am Uhlenkrug. (etb) Fotos: Gohl
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