Tusem-Handballer verlieren 25:32

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Über 40 Minuten lang konnte man dem Champions-League-Teilnehmer bravourös Paroli bieten und sich in der mit rund 7.500 Zuschauern gefüllten Max-Schmeling-Halle zu Berlin gut präsentieren. Erst im Schlussdrittel sollten dann die Füchse Berlin den 32:25-Erfolg sicherstellen. Mit sieben Toren war Fabian Böhm an alter Wirkungsstätte der erfolgreichste TUSEM-Torjäger, viel Torgefahr strahlte man auch über die rechte Seite durch Hannes Lindt (5) und Ole Rahmel (4) aus. Berlin hatte in Konstantin Igropulo (11/4) seinen erfolgreichsten Schützen.

Der TUSEM kam gut aus den Startlöchern, Jan Kulhanek konnte früh die ersten seiner insgesamt 19 Paraden verzeichnen und offensiv stachen die besten Trümpfe. Strafwurf Breuer nach Foul an Kropp, Gegenstoß Rahmel und ein Rückraumkracher von Niclas Pieczkowski – der TUSEM führte nach fünf Minuten mit 3:1 und lieferte auch in der Folgezeit dem Champions-League-Teilnehmer ein Duell auf Augenhöhe. Als Pieczkowski gar auf 8:5 (13.) erhöhte, war Füchse-Trainer Dagur Siugrdsson zur ersten Auszeit gezwungen.
Den Berlinern kam bei ihrer Aufholjagd auch das Pfostenglück zu Hilfe, dennoch währte sich der TUSEM tapfer, legte bis zur 24. Minute den Spielstand vor und auch Philipp Pöter konnte nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback geben. Die Gastgeber entschieden sich zu einem Wechsel im Tor und beorderten nun anstelle von Routinier Petr Stochl den Nationalkeeper Silvio Heinevetter zwischen die Pfosten. Bei der 18:16-Pausenführung profitierten die Hauptstädter aber auch von einer Zeitstrafe gegen Andre Kropp.
Auch nach dem Seitenwechsel sollte der TUSEM noch Schritt halten, Fabian Böhm und Hannes Lindt sorgten dann als Vollstrecker dafür, dass man beim 20:20 (39.) wieder ausgeglichen hatte. Die entscheidende Weichenstellung der Füchse war dann auch die taktische Umstellung in der Abwehr, mit der man Fabian Böhm einbremste. Der TUSEM hatte etwas Mühe sich darauf einzustellen und die Berliner machten mit dem Zwischensprint zum 27:23 (49.) den vorentscheidenden Schritt zum Sieg. Bei diesen vier Toren blieb es bis kurz vor Schluss, erst in den letzten drei Minuten sollte Berlin den am Ende klar wirkenden Sieg herauswerfen. (krebietke)
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