Vor Spieltag 34: Schnappatmung in Düsseldorf

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Sucht die Tribüne nach Sponsoren ab: Sollte der FC Schalke sein Endspiel gegen den SC Freiburg verlieren, dann wären sie dahin, die schönen Champions-League-Millionen. (Foto: Kaemper)

Wer sagt's denn! Da kriegen wir ja doch noch einen spannenden letzten Spieltag serviert. Weil der FC Schalke 04 sein letztes Heimspiel gegen den VfB Stuttgart vergeigt hat, kommt es nun zum Endspiel um Platz vier gegen den SC Freiburg.

Der hat nicht nur Heimvorteil, sondern bekanntermaßen den Kampf um Trainer Christian Streich bereits gewonnen. Erst nach dessen Absage, aber dummerweise vor dem 1:2 gegen den VfB Stuttgart, verlängerte Manager Horst Heldt den Vertrag mit Jens Keller. Nun könnte es eng werden mit den einkalkulierten Champions-League-Millionen, denen im Erfolgsfall vermutlich nur noch ein unaussprechlicher Gegner aus Weißrussland oder Moldawien im Weg stehen würde.

Da Eintracht Frankfurt als Tabellensechster oder eventuell -fünfter die Teilnahme an der Europa-Liga so gut wie sicher hat, dürfte höchstens noch im Abstiegskampf Bewegendes passieren. Und da liegt vieles am BVB! Am BVB? Ja, tatsächlich: Denn die TSG 1899 Hoffenheim hat die Ehre, ihr letztes Erstligaspiel in Dortmund austragen zu dürfen. Da speziell der schwarz-gelbe Anhang und Borussen-Boss Hans-Joachim Watzke gar nicht gut auf das hopp'sche Fußballimperium zu sprechen sind, dürften die Marco Reus und Kollegen einen lockeren Heimsieg einfahren.

Damit wäre nur die Frage offen, wer in die Relegation muss. Noch steht der FC Augsburg hinter Fortuna Düsseldorf. Die letzten Wochen haben aber eindeutig gezeigt, dass der Aufsteiger mit der Höhenluft im Oberhaus so seine Probleme bekommt. Norbert Meiers Schnappatmung dürfte sich nach einer Niederlage beim Sv Hannover 96 jedenfalls noch nicht erledigt haben. Der FC Augsburg jedenfalls sollte sein Heimspiel gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth zumindest nicht verlieren und hätte zum zweiten Mal in Serie dank einer starken Schlussphase die Klasse gehalten.
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