Stiftung Ehrenamt Essen wirbt um Unterstützer – Ein starkes Fundament für das lokale Engagement

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(v. l. n. r.) Schulleiterin Inara Dzelzkalns, Kuratoriumsmitglied Judith Gallinat-Pichl, „Glückskind“-Patin Silvia Kreitschmann, Projektleiterin Angie Landes, Erzieherin Claudia Freitag, Kuratoriumsmitglieder Heike Kracht und Dr. Michael Scheren, "Glückskind"-Pate Wolfgang Bilitewski, Lehrerin Janine Fieguth und Kuratoriumsmitglied Janina Krüger (Foto: Hendrik Rathmann)

Die Stiftung Ehrenamt Essen fördert seit Gründung im Jahr 2010 das bürgerschaftliche Engagement in unserer Stadt. Im auslaufenden Jahr konnten 50.000 Euro aus Spenden und Stiftungserträgen für Engagement-Projekte eingesetzt werden, wie z.B. für das Patenprojekt „Glückskind“. Damit zukünftig noch mehr Engagierte Unterstützung erhalten können, ist die Stiftung auf Zustiftungen angewiesen und wirbt nun für die Investition in Essens Zukunft.

Das erfolgreiche Patenprojekt „Glückskind“ wird seit 2016 von der Stiftung gefördert. Erwachsene Paten und Grundschulkinder werden zusammengebracht und langfristige Förderbeziehungen gestiftet. Die aktuelle Staffel mit 10 Kindern und 10 Paten wird in Kooperation mit der Bergmühlenschule im Stadtteil Bochold durchgeführt. Ohne Stiftungsmittel könnte das Projekt nicht realisiert werden.


Projekt mit Wirkung

„Es hat sich innerhalb kürzester Zeit eine wertvolle Beziehung zwischen mir und meinem Patenkind Ayse aufgebaut. Und aus einem schüchternen Kind wird zusehends ein selbstbewusstes Mädchen“, erzählt „Glückskind“-Patin Silvia Kreitschmann. Wolfgang Bilitewski, ebenfalls Pate, stimmt ihr zu: „Mit Max war ich am Wochenende beim Eishockey – ein großer Spaß! Er ist sehr impulsiv und man muss ihm gesunde Grenzen aufzeigen. Max hört auf mich und das gegenseitige Vertrauen wächst mit jedem Treffen.“

Inara Dzelzkalns, Leiterin der Bergmühlenschule schätzt die Qualität des Projekts: „Neunzig Prozent unserer Schüler wären passende Projektkandidaten. Die Kinder profitieren, in dem sie durch ihre Paten neue Perspektiven und Lebensmuster erleben. Diese Erfahrung fördert ihre Entwicklung. Denn Erziehungsarbeit ist immer Beziehungsarbeit.“ Die Unterstützung durch die Stiftung Ehrenamt Essen schafft hier das Fundament für ein professionell organisiertes Projekt mit Wirkung.


Zustiftungen schaffen Zukunft

„Zustiften ist der beste Weg, um das Essener Ehrenamt nachhaltig zu unterstützen. Durch Ihren Beitrag stocken Sie das Vermögen der Stiftung dauerhaft auf, um ihre Leistungsfähigkeit langfristig zu stärken. Bereits mit einem geringen Betrag können Sie gezielt und wirkungsvoll die Arbeit der Stiftung fördern. Zustiften können Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen“, erklärt Kuratoriumsmitglied Heike Kracht.

Mit Judith Gallinat-Pichl und Dr. Michael Scheren sitzen zwei Zustifter mittlerweile im Kuratorium. Das Kapital der aufgelösten Hermann-Seippel-Unterstützungseinrichtung GmbH (HSU) der ehemaligen Ruhrgas AG ging Dank ihnen in die Stiftung Ehrenamt Essen über. „Besonders gut gefielen uns die von der Stiftung ermöglichten Kinder- und Jugendprojekte. Das erarbeitete Vermögen vergangener Generationen wirkt Dank der Stiftung nun für kommende Generationen. Diese praktische Stiftungsarbeit liefert Resultate, die wir vor Ort sehen können“, erklärt Dr. Michael Scheren die damalige Entscheidung.

Kapital soll wachsen

Aktuell ist das Vermögen der Stiftung auf insgesamt rund 250.000 Euro angewachsen. Judith Gallinat-Pichl, Mitglied im Kuratorium: „Ein solider Sockel, der aber vergleichsweise klein für eine Stiftung ist. Das auf ewig angelegte Kapital muss wachsen, um noch breiter in Essen wirken zu können!“

Die von Bürgern errichtete Stiftung wird von der Stadt Essen treuhänderisch verwaltet. Ein achtköpfiges Kuratorium, dem auch Essens Oberbürgermeister angehört, wacht ehrenamtlich über den verantwortungsvollen Umgang mit dem Stiftungskapital und entscheidet über die Fördermittelvergabe. „Im Mittelpunkt steht immer das Gemeinwohl der in Essen lebenden Menschen. Unsere Stiftungsarbeit orientiert sich stets an den gesellschaftlichen Entwicklungen in Essen“, betont Heike Kracht, Kuratoriumsmitglied die Rolle des Gremiums.

Jeder kann das Ehrenamt in Essen dauerhaft unterstützen. Die Stiftungsverwaltung der Stadt Essen nimmt Zustiftungen und Spenden an auf das Konto IBAN DE45 3605 0105 0000 2950 30 bei der Sparkasse Essen. Wichtig ist, dass im Betreff „Zustiftung Ehrenamt Essen“ vermerkt ist und die Anschrift des Förderers übermittelt wird. Er erhält dann automatisch eine Zuwendungsbescheinigung für steuerliche Zwecke. Fragen beantwortet Ihnen Susanne Georg von der Stiftungsverwaltung unter Tel. 88 20203. Mehr Infos erhalten Sie unter www.stiftung-ehrenamt-essen.de
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