Guten Tag! Jazz

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Jazz. Nicht jedermanns / -fraus Sache.

Meine Eltern schleppten mich als kleinen Stöppke Anfang der 70er nach Moers zum New-Jazz-Festival. Ist was hängen geblieben. In meinem Plattenschrank? Dave Brubeck, Chet Baker, Sonny Rollins, Miles Davis, das Modern Jazz Quartett. Wenn Letztere erklingen, ätzt mein Kleiner immer: „Vatter, du hörst Fahrstuhlmusik!“

"Cotton Club"?

Cooler Jazz ist mein Ding. Doch am Samstag verhexte mich die fröhliche Version: „Jazz für laue Sommernächte“. „kunstwerden“ hockt im Keller, in eher industriell geprägtem Look. Wäre zu Zeiten der Prohibition das ideale „speakeasy“ gewesen. Das geniale Trio auf der Bühne verwandelte den Raum (fast) in den „Cotton Club“, zwar hockte nicht Al Capone am Tresen, auch sang nicht Ella Fitzgerald, doch der Groove stimmte.


Sommer

Die Künstler lockten mit ihrem Programm den Sommer herbei. Das hatte viel Leichtes, Witziges, bot schlicht und einfach gute Musik. Zum Ende hin, was durch die Zugaben leider nur kurz aufgeschoben wurde, gab es jazzige Versionen aktueller Hits - das passte.

„Da doo da, da da da, dee da doo dee, da doo da doo da!“
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