Kettwichte begeisterten kleines Publikum

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Essen: Rathaus Kray | Auch in diesem Jahr konnten die Kettwichte mit ihrem neuen Programm „Wir nützen Deutschland“ das Publikum im Krayer Ratssaal wieder begeistern. Auch wenn der Saal zum ersten Mal nicht gut besucht war, brachten die Schüler-Kabarettisten die Besucher zum Schmunzeln und Applaudieren.
Wenn eine Biologie-Referendarin versucht, ein Neugeborenes als „Modell M 2.0“ vorzustellen, um in der Computersprache zu bleiben, sind die Missverständnisse eigentlich vorprogrammiert. Der „hochbegabte“ Kevin sorgte dann für Gedankensprünge, die nicht alle nachvollziehen können oder wollen.
Ein deutscher IS-Kämpfer durfte dann einmal seine Beweggründe und Vorstellungen preisgeben und regte damit das Publikum zum nachdenken an.
Hausmeistergattin Schimanski hatte mit den üblichen Nervensägen zu tun, denen sie aber mit ihrer lockeren Art erfolgreich entgegentrat.
Welche Diskussionen es in einer Flüchtlingsfamilie aus Syrien zum Thema Heimat oder Asyl geben kann, erzählten uns Mutter Nawal, Vater Nihad, Sohn Sarwan und Tochter Janaan. Während die Eltern Deutschland als Asyl bezeichnen, fühlen sich die Kinder hier in ihrer Heimat, denn sie haben inzwischen viele Freunde.
Beim heiteren „Was (wer) bin ich?“ mussten Frauke Petry, Horst Seehofer und Hannelore Kraft erraten, wer sich hinter der Wand als prominenter Gast versteckte.
Die musikalischen Einlagen wie „Wem sollen wir nützen“ und „Lieber Sultan“ brachten Texte zu Tage, die ebenfalls sehr stark das Gehirn zum arbeiten brachten.
Auch wenn diesmal nur eine kleine Besucherzahl anwesend war, die Kettwichte bringen die aktuelle Zeit auf den Punkt.
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