Schmöker-Tipp: „Ohne Johanna“

Anzeige

Ein Roman, der in erster Linie im Milieu des Kanu-Polo angesiedelt ist? Der sich um eine starke Frauenpersönlichkeit des vergangenen Jahrhunderts rankt - und in Werden spielt? Hört sich auch in Ihren Ohren gut an? Wir haben die Autorin des Buches „Ohne Johanna“ - Angela Hünnemeyer - getroffen.

„Es ist Mai 1916. In Werden auf Gut Markgraft, dem heutigen Margrefshof, findet man einen ausgesetzten, wenige Tage alten Säugling in einem Körbchen mit der Bitte, sich um dieses Kind zu kümmern und es davor zu bewahren, dass es in einem Kinderheim aufwachsen muss.“ Das Kind bekommt den Namen Johanna und findet bei den Gutsherren ein neues Heim. Sie auf ihrem abenteuerlichen Weg durchs Leben zu begleiten - von Werden nach Berlin und wieder zurück - dazu möchte Autorin Angela Hünnemeyer einladen.

Neuer Roman spielt in Werden und Berlin

Mitte Mai - passend zum Kanu-Polo-Turnier - stellte sie ihr neuestes Buch ganz stilecht am Rande der Regattastrecke vor. „Und ich war wirklich begeistert - mittags waren wir bereits ausverkauft. Die Leute waren wirklich sehr interessiert.“
Ein toller Erfolg - aber wie kommt man als Nicht-Werdenerin darauf, ausgerechnet ein Buch hier spielen zu lassen? „Ich war einfach von diesem Ort fasziniert - habe beispielsweise den Margrefshof besucht - und war begeistert. Und der Baldeneysee ist natürlich für alle Freunde des Kanu-Polos ein Begriff.“
Zu Beginn standen nur drei Dinge fest: Basilika, Baldeneysee und Kanu-Polo. Gut zwei Jahre habe sie sich Zeit genommen, recherchiert - teilweise auch mit Google Maps und Satellitenbildern - damit alle Ortsangaben ihre Richtigkeit haben.
Und wie genau passt jetzt Kanu-Polo zu der Johanna-Geschichte? „Johannas große Liebe Wilhelm ist diesem Traditionssport verbunden - lernt über seinen eigenen Verein VMW, Vereinigung Märkischen Wanderpadler, viele Menschen kennen. Ich persönlich bin ebenfalls sehr begeistert von diesem Sport und seiner Internationalität.“
„Ohne Johanna“ ist nicht das erste Buch von Angela Hünnemeyer, die bereits klassische Kinderbücher und den Roman „E-mail in die Vergangenheit“ - eine Geschichte, die mit der Johannas‘ eng verknüpft ist - veröffentlicht hat. „Wissen sie, ich bin immer traurig, wenn sich eine so komplexe Geschichte dem Ende nähert.“
Eine weitere indirekte Fortsetzung ist also nicht ausgeschlossen? „Ich denke, man sollte nie ‚nie‘ sagen“, freut sich die Autorin. „Nur so viel: Es gibt da noch einiges zu klären!“


Weitere Informationen gibt es unter anderem auf der Homepage der Autorin.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.