Auf dem Weg nach Oben!

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  Sie sind jung, sehen gut aus - und jetzt die besonders gute Nachricht: Sie können auch noch singen. Das ist heute - im Casting-Zeitalter – nach wie vor nicht selbstverständlich. „Gecastet sind wir übrigens sowieso nicht wir haben uns ganz altmodisch einfach kennen gelernt!“, erklärt Dana Pelizaeus - gebürtige Werdenerin. „Bei einer Veranstaltung auf Zollverein“, ergänzt Lena Pollex. „Wir waren für unsere jeweiligen Schulen da, und haben alle drei gesungen.“

Dass sie gut zusammenpassen könnten, ist dann Danas Vater aufgefallen. Und wer sich ein bisschen in der Musikbranche auskennt, für den ist der kein Unbekannter.
Klaus Pelizaeus aus Haarzopf ist seit Jahren sowohl als Musikproduzent und Komponist (unter anderem für Jürgen Drews oder Tony Marschall), als auch als ein Teil des Duos „Eugen & Akkordmalocher“ auf der Bühne - allerdings nicht unbedingt mit dem Liedgut, das junge Mädchen normalerweise fasziniert. „Da hatten wir tatsächlich direkt ausgeschlossen: Wir möchten keine Schlager singen“, erklärt die Dritte im Bunde - Lisa Pollex. Deutsch-Pop sei vielmehr ihr Genre. Deutsch-Pop - ist das nicht die moderne Variante vom Schlager? „Neeein!“ - amüsierte Empörung bei den Mädels! „Die Themen sind natürlich nicht unähnlich: Liebe, Herzschmerz, Eifersucht und so. Aber die Art des Ausdrucks und der Sound sind doch ganz anders. Helene Fischer kann man eben nicht mit Silbermond vergleichen.“

„Helene Fischer ist eben nicht
Silbermond!“

Die ersten Erfolge geben „3st“ jedenfalls Recht. Mit eigenen Songs wie „Ich schalt mein Herz auf stumm“ sowie „Talent für falsche Momente“ erreichte „3st“ bereits die Top 30 der Deutschen Airplaycharts. Mit der aktuellen Single „Tu‘s am besten gleich“ erreichten sie sogar Platz 2 der WDR4-Charts. Die meisten Songs stammen aus der Feder von Klaus Pelizaeus. „ Er schreibt, singt sie ein und spielt sie uns dann vor. „Wir versuchen uns dann vorzustellen, wie sich das mit unseren Stimmen anhört. Wenn mein Vater die einsingt - naja – das hört sich dann schon etwas komisch an.“ Keines der Lieder müssen sie übrigens übernehmen. „Nein, nein. Wir dürfen immer ablehnen - und das haben wir auch schon gemacht!“ Privat stehen die Drei von „3st“ übrigens auf alles, was in den Charts zu finden ist - von Hip-Hop über R & B bis Rock. „Nur Heavy Metal - das geht irgendwie gar nicht!“

„Heavy-Metal - das geht gar nicht!“

Seit dem traditionellen Hoppeditzerwachen, nehmen die Mädels auch die Karnevalssession ins Visier. „Genau, wir treten regelmäßig auch auf Karnevalssitzungen auf. Dann allerdings eher mit klassischen Stimmungsliedern. Vor den ersten Auftritten hatten wir schon viel Respekt. Aber eines steht auch fest: Die Stimmung ist hier immer super - das Publikum geht super mit. Und uns gibt jeder Auftritt mehr Sicherheit. Wir freuen uns jetzt bereits auf das nächste Jahr - im Januar und Februar haben wir kein Wochenende mehr frei“, sind sich alle Drei einig. (Die aktuellen Termine kann man auf der Homepage www.gruppe-3st.de erfahren)

Und auch bei der nächsten Frage herrscht Einigkeit: Wie soll es denn weitergehen? „Uns allen macht das Singen und Auftreten natürlich unglaublich viel Spaß. Aber sollten wir nicht damit unser Geld verdienen können, dann haben wir alle auch noch andere Berufe, die uns Spaß machen!“ So arbeitet die eine beispielsweise als Sachbearbeiterin in einer Rechnungsfirma, die andere als Auszubildende beim RWE und die Dritte studiert in Düsseldorf. Ehrgeizig und engagiert aber entspannt und talentiert - eine gute Mischung - da klappt es bestimmt auch mit der Karriere in der Musikbranche. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
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Jenny Hartmann aus Dinslaken | 22.12.2012 | 13:40  
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