Flüchtlingsdorf im Volkswald fast fertig - Welle der Hilfsbereitschaft - Treffen am 7. Oktober in der Jonagemeinde

Die Zelte stehen bereits am Volkswald: links das Betreuungszelt, daneben die drei Unterkünfte für rund 180 Flüchtlinge.
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  • hochgeladen von Daniel Henschke

Anfang Oktober wird das neue Zeltdorf für Flüchtlinge am Volkswald eröffnet. Damit gezielt geholfen werden kann, ist ein erstes Gespräch geplant, bei dem die Rahmenbedingungen festgesteckt werden.

Eifrig wird gewerkelt in Heidhausen, in großer Eile wurden die mobilen Bauten erstellt, die zukünftig und zumindest für ein halbes Jahr rund 180 Flüchtlinge beheimaten sollen.
Drei Zelte werden die Unterkünfte sein, dazu kommen noch Bauten für die Betreuung, das Catering, die Verwaltung.
Wenn die Menschen im Volkswald eintreffen, wird ihnen eine Welle der Hilfsbereitschaft das Leben dort erleichtern: „Werden hilft!“ möchte gemeinsam mit der evangelischen und der katholischen Pfarrgemeinde sowie einer Gruppe von Ärzten und anderen Interessierten den Flüchtlingen am Volkswald in Heidhausen helfen. Auch Vertreter der Stadt und des Betreibers sind bei der gemeinsamen Aktion beteiligt.
Ein erstes Treffen aller Hilfswilligen findet am Mittwoch, 7. Oktober, um 19.30 Uhr in den Räumen der Jonagemeinde statt. Bei diesem Treffen geht es um „wer, was, wann & wo“.
„Werden hilft!“ ist mit den Mitmachern aus seinen Arbeitskreisen bereits entsprechend vorbereitet, gut strukturiert und möchte Neuinteressierte informieren.

Ein erstes Treffen

Die Gemeinden Jona und St. Kamillus sowie Vertreter von „Werden hilft!“ und weitere Personen mit Mulitplikatorfunktion haben sich zusammengetan, um eine funktionierende Organisationsstruktur für die Flüchtlingshilfe aufzubauen. Das geschieht im engen Kontakt mit der Stadt Essen und European Homecare, dem Betreiber der Zeltstadt.
Dazu Pfarrerin Carolina Baltes von der Jonagemeinde: „Noch ist offen, wer genau kommen wird, wann das sein wird, und was die Flüchtlinge genau brauchen. Deutlich ist, dass es viele Aktive brauchen wird, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Beim ersten Treffen werden aktuelle Informationen weitergegeben, es werden verschiedene Aufgabenfelder für die Unterstützung der Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - BAMF vorgestellt, so dass Jede und Jeder entsprechend seiner Möglichkeiten sich einbringen kann und so arbeitsfähige Teams entstehen!“

Bei Bedarf gibt es unter Andreas.Brinck@werdenhilft.de Informationen beim Vorsitzenden von „Werden hilft!“, Andreas Brinck.

Kleiderkammer

„Werden hilft!“ führt zurzeit Gespräche mit der LVR-Klinik, um an der Barkhovenallee möglicherweise Lagerflächen für ein Warenhaus zu bekommen. Erst wenn dies gelingt, kann zu Kleiderspenden aufgerufen werden.

Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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