Guten Tag! Kürbisdiebe

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Halloween. Wieder so ein Ding, das über den großen Teich aus Amerika zu uns rüber geschwappt ist. Kann man finden, wie man möchte. Eher ein harmloses Vergnügen, zumindest bei uns in Werden.

Ganze Familien fiebern dem Event entgegen, schmücken ihr Haus als Gespenstervilla und parken „Särge“ im Vorgarten. Da gibt es Spinnweben überm Gebüsch, schrille Lichter, echt gruselig.

"Luke, ich bin dein..."

Selbst der Familienhund muss ran, wird als Darth Vader verkleidet: „Luke, ich bin dein Wauwau!“ Wie gesagt, alles ganz locker-lustig-leicht. Obwohl…
Da bearbeiten Kinder voller Ehrgeiz einen Kürbis, sind megastolz auf ihr Ergebnis, versehen den Kürbiskopf dann noch mit einem Teelicht und stellen ihn freudestrahlend vor die Fischlaker Haustür.
Es leuchtet stilecht, geheimnisvoll, gespenstisch. Die Kinderlein haben Spaß und den Betrachter freut‘s.

Geklaut!

Oder doch nicht? Am nächsten Morgen ist der Kürbis nämlich weg: geklaut! Die Kinder sind enttäuscht und der mitfühlende Vater rettet sich in Sarkasmus: Es gebe offensichtlich „sehr nette und rücksichtsvolle“ Mitmenschen, die die Gefühle von Kindern völlig kalt lassen.

Kürbisdiebe? Völlig daneben. Schämt Euch!
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