„Organisiertes Chaos“ Werden hilft! sammelte Unmengen anSpenden für Flüchtlinge

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„Richtig gute Sachen, die dringend gebraucht werden!“ Rhena Beckmann-Fuchs prüft die Spenden.

Rhena Beckmann-Fuchs war - wie alle anderen Helfer - hinterher froh, endlich die Beine hochlegen zu können: „Nach einem Tag des organisierten Chaos war ich dann mit dicken Füßen, aber fröhlich, wieder zu Hause.“

Dabei war das Motto „Chaos“ nicht übertrieben, die Werdener strömten auf den C-Schulhof des Gymnasiums und spendeten: 200 Kisten an Kleidung, 10 Kisten Wörterbücher und sage und schreiben 30 Säcke Kuscheltiere. „Wir hatten heute alle miteinander eine Lehrstunde, wie Spenden sammeln geht und wie nicht....aber am Ende haben wir alle Flüchtlinge im Volkswald mit Kleidung, Schuhen und Handtüchern versorgt und noch richtig Spaß gehabt - und ungefähr die zehnfache Menge noch eingelagert, die nach und nach verteilt wird und auch schon für die Erstaufnahme am Kutel bestimmt ist. Ein großer Dank geht an Reni Kümmerlein, die uns spontan einen vorübergehenden Lagerraum im Haus Fuhr organisiert hat, Dank auch an Schulleiterin Felicitas Schönau vom Gymnasium Werden für die Örtlichkeit zum Sammeln. Danke an alle unglaublich fleißigen Helferinnen und Helfer und natürlich Dank an alle Spender, die so viele Kuscheltiere, Wörterbücher, Kleidung, Handtücher gebracht haben!


Transportfahrten

Ein besonders Lob bekamen die Mitstreiter von „Werden hilft!“, die ununterbrochen mit Transportfahrten beschäftigt waren und die ganze Logistik stemmten.
Kurzfristig kam ein wenig Frust auf: „Der eine oder die andere Spender hatte offensichtlich übersehen, dass seine Sachen kaputt oder schmutzig waren und damit nicht ausgegeben werden konnten. Doch fast alle waren Super-Spenden, die wirklich gebraucht werden!“

Warenhaus

Bei aller Freude klingt bei Rhena Beckmann-Fuchs als Leiterin des Arbeitskreises „Warenhaus“ bei „Werden hilft!“ doch Sorge durch: „Wir brauchen eine dauerhafte Lösung, ein weiteres Mal können wir so etwas ohne Lagerflächen nicht stemmen. Aktuell brauchen wir keine weitere Kleidung - erst wenn wir eine Kleiderkammer haben, nehmen wir wieder etwas entgegen. Wir hoffen, dass es endlich, endlich klappt und die Versprechungen, die wir von zuständigen Stellen bereits mehrfach erhalten haben, eingelöst werden. Bitte alle die Daumen drücken!“
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