Pünktlich zum Berufsverkehr

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Hier Am Schwarzen störte ein Wasserrohrbruch den Berufsverkehr erheblich. Foto: Henschke

Wasserrohrbruch am Schwarzen sorgt für Verkehrschaos in den Nebenstraßen

Erst schimpfen alle, dass es keine richtigen Winter mehr gibt. Dann sinken die Temperaturen erheblich und es ist auch wieder nicht recht: die knackige Kälte ließ am Donnerstag fast pünktlich zum einsetzenden Berufsverkehr ausgerechnet Am Schwarzen ein Wasserrohr platzen.

Das Wasser spülte die Gehwegplatten hoch und lief in Richtung Hammer Straße. Die Fluten gefroren sofort und bildeten spiegelglattes Eis. Die Heidhauser Straße musste bergab gesperrt werden. Sie ist aber eine Bundestraße und das zentrale Einfalltor für Berufspendler auf dem Weg nach Essen. Was aber passiert, wenn die B224 in Richtung Werden blockiert ist, durften die Anwohner hinlänglich während der Dauerbaustelle an der Velberter Straße erleben. Die Stadtwerke Essen sperrten die Wasserleitung, was jedoch die anliegenden Haushalte nicht betraf. Diese lange Leitung musste erst noch leer laufen, derweil wurde die Straße abgestreut. Auch wurde eine Umgehung eingerichtet und Polizisten regelten den Verkehr, dann übernahm dies eine schnell aufgestellte Ampel. Heidhauser, Mettmanner und Wuppertaler, die zur Arbeit wollten, quälten sich durch die Nebenstraßen, um über die Kellerstraße wieder zur B224 zu gelangen. Besonders der extrem enge Bellenbergsteig und seine Haarnadelkurve zur Steinbeck sowie die recht eigenwillige Ampel an der Kellerstraße stellten die Auswärtigen vor große Herausforderungen, während die einheimischen Fahrer ja schon wussten, was ihnen blüht. Gegenverkehr wurde mit Schimpfen und Hupen begrüßt.  Erst kurz vor zehn Uhr war der Spuk endgültig vorbei und der Weg wieder frei.
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