Schiffstaufe mit „Wickie“ - Erweiterung des Spielplatzes Brehminsel offiziell eröffnet

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Auch Politiker sind Spielkinder: Bezirksbürgermeister Dr. Michael Bonmann auf des Pferdes Rücken.
 
Die Bezirksvertreter auf „ihrer“ Ruhraak mit Dirk Heimeshoff (links) von Grün und Gruga.

Die Erweiterung des Spielplatzes auf der Brehminsel wurde nun offiziell eingeweiht. Ein Spiel-Schiff nebst zweier „bereitbarer“ Zugpferde komplettiert ein in jüngster Zeit bereits intensiv aufgewertetes Gelände, das Sport und Spiel gewidmet ist.

Unweit des ehrwürdigen Fußballfeldes entstand eine Fläche für Rückschlagspiele wie Volleyball oder Federball. Ausgestattet ist dieses Feld aufgrund drohender Überschwemmungen mit einem Kunstrasen, sodass die Anlage ganzjährig nutzbar ist. Daneben der Spielplatz mit seiner Seilbahn und diversen Spielgeräten. Er wurde nun deutlich vergrößert, dazu kamen ein Spielturm, der an einen Zechenturm anmutet, und ein an die historischen Ruhraaken erinnerndes Spiel-Schiff, sie krönen den an sich schon höchst attraktiven Spielplatz. Rund 130.000 Euro wurden investiert, um dem Nachwuchs einen noch schöneren Platz zum Klettern, Balancieren, Rutschen, Schaukeln und mehr zu bieten.


Gut angenommen von den Kindern

„Die Brehminsel ist in der Region die einzige stadtnahe Grünanlage, der Bedarf ist da, der neue Spielplatz wird bereits gut angenommen von den Kindern. Ein weiterer Schritt, um die Brehminsel nach vorne zu bringen!“
Dirk Heimeshoff von Grün und Gruga hat hier viel Fachwissen investiert, aber auch Herzblut vergossen. Selten sind derart gelungene Kombinationen von Verweisen auf die Historie und kindertauglicher Bespielfähigkeit.

Die Ruhraaken

Ideengeber war Peter Bankmann, der auch den Treidelplatz anregte und auf den historischen Bezug zu den Transportschiffen auf der Ruhr, den Aaken, hinwies. Diesen Grundgedanken nahm Dirk Heimeshoff freudig auf, die Ideen sprühten nur so. Dies und der fertige Aak animierten nun die Kinder- und die Jugendbeauftragte der Bezirksvertretung, Tanja Schmitz und Daniela Rittkowski, zur Namensgebung. Die Beiden steckten kurz die Köpfe zusammen und verkündeten: „Das Schiff soll Wickie heißen!“ Goswin Apolte vom Werdener Bürger- und Heimatverein versprach, den Namenszug an den Bug zu pinseln, damit jedes Kind weiß, wie der Aak nun heißt: „Wickie“! So wurde es getauft, selbst Bezirksbürgermeister Dr. Michael Bonmann konnte nicht widerstehen, sich doch einmal kurz auf den Rücken eines der hölzernen Treidel-Pferde zu schwingen: „Dabei hatte ich mir geschworen, mich nie auf ein Pferd zu setzen!“

Aufwertung der Brehminsel

Wieder auf festem Boden, dankte der Ortsvorsteher dem städtischen Betrieb Grün und Gruga, der wieder ein Stück Aufwertung der Brehminsel vollbracht hat: „Ich hätte nie gedacht, dass hier sowas Schönes entstehen könnte!“ Die Kosten für den Aak wurden von der BV übernommen, die 30.000 Euro gab.
Dirk Heimeshoff erläuterte: „Natürlich ist es ein Spielgerät, kein eins zu eins übernommenes, exaktes Originalmodell. Unser Schiff ist 13 Meter lang, die Aaken früher waren um einiges länger. Hier wurde das Holz der Robinie verwendet. Das gegen Holzfäule widerstandsfähige Holz ist gleichzeitig biegsam, fest und äußerst hart. Durchschnittlich halten Holzspielgeräte um die zehn Jahre, hier erwarten wir uns eine deutlich längere Haltbarkeit.“
Dann legte Heimeshoff die Hand auf den Pferderücken und meinte anerkennend: „Ich bewundere den Tischler, der aus dieser superharten Robinie die beiden Pferde heraus geschlagen hat!“


Auch Politiker sind Spielkinder:

Kinderbeauftragte Tanja Schmitz und SPD-Chef Reinhold Schulzki.
Dr. Michael Bonmann, Tanja Schmitz und Daniela Rittkowski.
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