Wieder zog es sie in die Ferne

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Das Hotel Auerhahn war für die AWO-Gruppe ein absoluter Glücksgriff. Foto: Henschke
 
Die Seehunde konnten in freier Natur erlebt werden. Foto: Henschke

Frühsommerreise der Arbeiterwohlfahrt Werden nach Wiesmoor in Ostfriesland


Wieder zog es sie in die Ferne. Gleich 44 erwartungsfrohe Freundinnen und Freunde der AWO Werden machten sich auf den Weg. Mit dem Reisepartner Breiden ging es diesmal nach Ostfriesland.

Schon auf dem Hinweg wurde bei einer Stadtrundfahrt Wissenswertes über die Stadt Papenburg und ihre Mayer-Werft berichtet. Auf eigene Faust die Sehenswürdigkeiten von Papenburg erkundet werden: Das Schiff Friederike, das Rathaus, der Sankt Antonius Brunnen mit Kirche, die Mühle mit frisch gebackenem Brot. Auch konnten die Werdener sich bei herrlichem Sommerwetter der idyllischen Kanäle erfreuen und in einem der schönen Restaurants verwöhnen lassen. Weiter ging es nach Wiesmoor in Ostfriesland, am späten Nachmittag wurde das Hotel Auerhahn erreicht. Es stellte sich schnell heraus, dass diese Herberge ein absoluter Glücksgriff war: Zimmer, Service und Essen, alles passte.

Das weite Meer

Montags ging es los nach Norden auf den herrlichen Bauernmarkt und in die angrenzende Fußgängerzone. Nach dem Mittag konnten in Norddeich an der Seehund-Aufzuchtstation die putzigen Tiere hautnah erlebt werden. Die AWO-Expedition konnte sogar einer Fütterung beiwohnen. Anschließend gab es noch einen interessanten Fachvortrag über das Leben der Seehunde und Robben in Nordsee und Wattenmeer. Am nächsten Tag wurde Greetsiel besucht. Die wieder hergestellten Zwillingswindmühlen dürfen auf keinem Foto fehlen. Das Örtchen mit seinem Hafen gab viele schöne Bildmotive und Anlass zum Bummeln her. Die Fahrt ging weiter: Immer am Deich entlang bis zum kleinen Hafen Neuharlingersiel mit seinen Krabbenfischerschiffen. Dort konnten erste Blicke aufs weite Meer erhascht und das urige Buddelschiff-Museum besucht werden. Wilhelmshaven war am Mittwoch angesagt. Ausgiebig wurde flaniert über die Strandpromenade. Diese kulturelle und maritime Meile führt hin bis zur historischen Kaiser Wilhelm Brücke. Das Wetter spielte natürlich auch mit, was will man mehr? Die eineinhalbstündige Hafenrundfahrt war hoch interessant. Das lang gestreckte Hafenbecken bietet Container-Verladebrücken und einen Bundesmarinehafen. Nach dem Abendessen war im Auerhahn ein Alleinunterhalter allererster Güte zu Gast. Zusammen mit einer zweiten Reisegruppe aus Nordhausen in Thüringen wurde getanzt, die Polonaise schlängelte sich durch die Räume, viele Tränen wurden gelacht: Ein wunderschöner Abend, den man so schnell nicht vergisst.

„Moin“

Die Gruppe hatte in der Zwischenzeit das langgezogenes „ Moin“ als Begrüßung gelernt. Am Donnerstag wurden die beiden höchst typischen ostfriesischen Städtchen Aurich und Esens besucht. Weiter ging es von Neßmersiel aus mit der Baltrum-Linie zu den Seehundsbänken. Norderney und Baltrum waren zum Greifen nahe. Es war schon mächtig imposant, diese stolzen Tiere in freier Natur erleben zu dürfen. Wieder ging ein schöner Tag zu Ende, das Erlebte wurde am Abend in froher Runde noch einmal ausführlich miteinander besprochen. Dann ging es schon wieder in Richtung Heimat. Auf dem Rückweg legten die Werdener in Bad Zwischenahn noch eine größere Pause ein: „Ein schöner Kurort am gleichnamigen Zwischenahner Meer, kann man nur empfehlen!“ Der weitläufige, wunderschön angelegte Kurpark präsentierte sich top gepflegt. Während einige eine Schifffahrt unternahmen, besuchten andere die Windmühle neben dem Bauernhaus-Museum und aßen in einem Gartenrestaurant den Aal mit den bloßen Fingern. Auch das war ein tolles Erlebnis.

Tage voller Sonnenschein

Nach unzähligen Eindrücken und sechs Tagen voller Sonnenschein fuhr die AWO nach Hause und erreichte gegen Abend das Heimatstädtchen Werden. Nach der Reise ist vor der nächsten Reise. Die Herbstreise geht vom 1. bis zum 6. Oktober nach Schotten im „Naturpark Hoher Vogelsberg“. Auch hier sind ebenfalls viele Ausflüge eingeplant. Die nächsten Unternehmungen der AWO Werden sind eine Halbtagsfahrt am 22. Juli sowie am 26. August eine Tagesfahrt nach Monschau mit Besuch der dortigen Senfmühle. Information und Anmeldung gibt es während der Öffnungszeiten dienstags und donnerstags von 13.30 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12.30 Uhr im Rathauskeller an der Brückstraße. Auch steht der AWO-Vorsitzende Jürgen Lukas unter 0201-401554 Rede und Antwort.
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