BV für Platzgestaltung

Anzeige

Die Mitglieder der Bezirksvertretung IX beschlossen auf der zurückliegenden Sitzung den Plan zur Umgestaltung des Werdener Marktes.

Am Dienstagabend beauftragten sie im Kettwiger Rathaus die Verwaltung, die Pläne umzusetzen.
Im Vorfeld hatten Politik, Werdener Werbering, Bürgerverein Werden, Bürgerinitiative
„Fließend Werden“ sowie dem Amt für Straßen und Verkehr und seinem beauftragten Ingenieurbüro an einer Lösung gearbeitet. Die wurde den Werdener Bürgern im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Dezember vergangenen Jahres vorgestellt.
"Wir sind froh, dass der Kostenrahmen sich nicht verändert hat", erklärte Patrick Widmaier (CDU) vor der Abstimmung. Viele Werdener hätten ihre Ideen und Wünsche in die Umgestaltung eingebracht, erklärte Bezirksbürgermeister Dr. Michael Bonmann. Er kritisierte, dass die die Anwohner noch nicht über die Höhe der Anliegerbeiträge informiert worden seien. Das sah auch Hanslothar Kranz kritisch, der die Pläne als einziger ablehnte. Herbert Schermuly enthielt sich der Stimme.
Die Schäden an der Gustav-Heinemann-Brücke führen zu einer Sperrung der nördlichen der beiden Fahrspuren von Werden nach Essen-Stadtmitte. Lastwagen mit einem Gewicht über 24 Tonnen dürfen sie nicht befahren. Die schwereren Stadtbusse sind hingegen nicht betroffen, weil ihre Lastverteilung günstiger ist. "Ich frage mich, wie man Busse und Lastwagen trennen will", meinte Kranz. Ursula Lötzer fragte, "wie das denn kontrolliert und das Fahrverbot durchgesetzt werden soll?" Außerdem interessierte sie, wie lange die Sanierung dauern wird. Das ging aus der vorliegenden Vorlage nicht hervor. "Aufgrund der vorliegenden ersten Erkenntnisse strebt die Fachverwaltung an, die notwendigen Ertüchtigungsarbeiten – bereichsweise Verstärkungsmaßnahmen – zur Wiederherstellung der ursprünglichen
Tragfähigkeit ohne wesentliche Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer durchführen zu können."
Positiv vermerkte der Bezirksbürgermeister, dass die Stadt die notwendigen Flächen für die Aufstellung der Hinweistafeln "Historischer Pfad Werdener Land" bereitgestellt habe. Die Bezirksvertretung IX stimmte der Errichtung von Hinweistafeln im Rahmen des Projektes „Historischer Pfad Werden Land“ an den drei Standorten Bernhardstr./Fischlaker Straße, Hammer Straße/Pörtingsiepen und Jacobsallee/Barkhovenallee zu.
Kritisch sehen die Bezirkspolitiker den drohenden Wegfall der Linie 190 zur Ruhrlandklinik. Sie forderten die Aufrechterhaltung zumindest eines Einstundentaktes. Es sollen mit der EVAG entsprechende Gespräche geführt werden. Auch die Überlegung einen Taxibus zu installieren sowie die Linie 169 zu verlängern diskutierten die Politiker. Betroffen sind täglich 64 Personen sowie Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Klinik besuchen. dh
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.