Verkehrskonzept Werden - die einzige Chance für die nächsten Jahre, die Situation zu verbessern

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Die neugegründete Bürgerinitiative „Fließend Werden“ könnte sich natürlich auf ein Fluß basiertes Verkehrskonzept stützen wollen, wenn sie das vorliegende zum Umbau der Abteistrasse so rigoros ablehnt.
Essen: Werden | Anlässlich der Forderungen der neu gegründeten Bürgerinitiative
„Fließend Werden“ für eine komplette Revision des Verkehrskonzeptes
Werden erklärt Rolf Fliß, Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschusses
(Grüne):
„Wer das aufwendig erarbeitete und mit zahlreichen Beteiligten
abgestimmte Verkehrskonzept generell in Frage stellt, muss wissen, dass
damit auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hin die Chance vertan wird, die
Verkehrssituation in Werden zu verbessern.
Wer das Verkehrskonzept stoppt, bringt auch das geplante vorbildliche
Ortsbussystem zum Scheitern. Denn eine neue Busführung ist nur durch
einen Umbau der Abteistraße möglich.
Auch die Debatte um die 6,5 Mio. Euro Kosten wird falsch geführt. Rund
eine Mio. Euro sind Kosten für eine unabwendbare
Fahrbahndeckenerneuerung und Flüsterasphalt an Abtei- und Brückstraße,
die bald unabhängig vom Verkehrskonzept zu leisten sind. Alt bekannte
Forderungen der neuen Bürgerinitiative nach einem Tunnel oder einer
Ortsumgehung sind hingegen Wolkenkuckucksheime. Auch das geforderte
zweigeschossige Parkhaus in sündhaft teurer Tiefbauweise auf dem Platz
der Feintuchwerke ist unfinanzierbar.
Der Vorwurf der Bürgerinitiative nach fehlender Bürgerbeteiligung ist
falsch und ungerecht. Ich kenne kein Bebauungsplan-Verfahren in Essen,
das mit mehr Bürgerbeteiligung verbunden war, als das zur Grünen Harfe,
dessen Ergebnis auch das Verkehrskonzept ist.“

Anna Leipprand, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bezirksvertretung
IX
, ergänzt:
„Das Verkehrskonzept löst sicherlich nicht alle Probleme, aber es wird
den Verkehr in Werden flüssiger fließen lassen, und der Ortskern wird
aufgewertet und modernisiert. Viele der heutigen Stau-Hotspots werden
aufgelöst. Nicht zuletzt wird die Aufenthaltsqualität im Zentrum
erheblich verbessert. Werden hat diese Investition verdient, und wir
sollten diese Chance gemeinsam nutzen.“
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