Eins, zwei, drei im Sauseschritt...

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Stets den Firmenlauf am 19.6. im Kopf und die Gewichtsanzeige meiner Waage vor Augen, war es wieder mal an der Zeit, etwas für das Eine und gegen das Andere zu tun. Nach einem üppigen Frühstück in Form eines Kaffees habe ich also meine neuen Laufschuhe und mein Laufshirt angezogen und bin um 10:00 Uhr aus dem Haus gesprintet (was sollen denn die Nachbarn denken: so sportlich angezogen und geht spazieren? Nee, nee, mal schön im Dauerlauf. Nach 100 Metern war aber auch schon wieder Schluss - dann ging es nämlich einige Treppen rauf zur nächsten Querstraße. Dem Drang, das ganze Unterfangen auf der Stelle zu beenden, habe ich dann aber doch nicht nachgegeben (bin ich wirklich erst zwei Minuten unterwegs???)

Blöd ist immer, wenn Dir jemand fröhlich pfeifend joggend entgegen kommt: da muss das Bild einer sportlichen Mittvierzigerin schon stimmen. Ich muss ja nicht das gleiche Tempo haben wie der/die Andere (peinlich nur, wenn der/die Andere schätzungsweise doppelt so alt ist wie ich); meine Taktik: Wenigstens so weit durchhalten, bis der andere Läufer außer Sichtweite ist. Dann kann ich in Ruhe zusammenbrechen, bis 1000 zählen und weiterlaufen.

Ich muss aber sagen, dass ich heute schon viel besser war als vor vier Tagen. Wenn ich mich und meine Kondition weiter so gut steigere, muss ich nur aufpassen, dass ich nach dem Firmenlauf nicht von meinen Kollegen gemobbt werde, wenn ich allen davonlaufe, von wegen Streberin. Na ja, falls nötig, werde ich mich dann eben ein bisschen zurücknehmen und zwischendurch mal schlendern...

PS: habe ich übrigens erwähnt, dass sich meine Beine immer noch wie Pudding anfühlen?
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