80er als Hecht im Karpfenteich - Gelungener Auftakt zur 21. Essener Hallenstadtmeisterschaft in der Halle des Sportparks Löwental

Anzeige
Der SC Werden-Heidhausen versprühte keinen besonderen Glanz - gegen die DJK Mintard unterlagen Tim Petzke, Tobias Kammann und Co.
 
Christian Koch von der SG Werden 80 in der Partie gegen den Landesligisten aus Niederwenigern.

Der Auftakt zur 21. Hallenrunde verlief verheißungsvoll Während der SC Werden-Heidhausen noch nicht auf alle Spieler zurück griff und dennoch locker weiterkam, unterstrich die zweite Mannschaft der SG Werden 80 ihre Absicht, den Hecht im Karpfenteich zu spielen.

Vereinspräsident Peter Büker stand entspannt auf der Tribüne und genoss den Moment: seine SG Werden 80 trumpfte groß auf!
Die SG schickt in diesem Jahr nicht die Erstvertretung, sondern das Reserveteam von Trainer André Bausch ins Rennen. Zum Auftakt kam der Landesligist SF Niederwenigern aufs Feld, hatte aber ebenfalls nicht die erste Garnitur an Bord.
Die 80er begannen mutig, in der fünften Minute traf Dennis Deutschmann den Pfosten. Kurz darauf zeigte Werdens Keeper Alexander Hermes seine Qualitäten. Nach neun Minuten wäre Christian Koch fast das 1:0 gelungen, doch sein Schuss wurde von der Linie gekratzt.

Sensation lag in der Luft

Dann passte SG nach einem schnell ausgeführten Freistoß nicht auf und lag zurück. Wütende Angriffe folgten, gleich dreimal hatte Marc Nern die Chance zum Ausgleich. Die letzte Minute lief, die 80er agierten in Überzahl und trafen durch Patrick Dehn zum umjubelten Ausgleich. Fast wäre René Sperling per Kopf noch die ganz große Sensation gelungen.
Gegen die Sportfreunde 07 stand Winterzugang Alexander Palm im Tor, Patrick Dehn bediente Stürmer Dennis Peter, der zum 1:0 einschob. In der neunten Minute drehte sich Peter geschickt um den Gegenspieler und traf zum 2:0, doch bald kamen die 07er auf 1:2 heran.
Nach einem Freistoß zappelte das Leder zum 3:1 im Netz, Marc Nern durfte jubeln. Zwei Minuten vor dem Ende trafen die Sportfreunde den Pfosten, bugsierten den zurückprallenden Ball über die Linie. Bei diesem 3:2 blieb es auch, die Löwentaler waren so wie qualifiziert.
Dem souverän auftrumpfenden Landesligisten ESC Rellinghausen, in dieser Verfassung sicher ein heißer Kandidat für den Titel, unterlagen die Werdener zwar mit 0:2, doch auch hier bewiesen sie erstaunliche Hallenklasse und hatten etliche Möglichkeiten, so traf Torwart Alexander Hermes mit einem Distanzschuss die Latte.
Die abschließende Partie gegen den B-Ligisten ESV Frillendorf war eigentlich eine Muster ohe Wert, beide Teams weiter. Aber die Lokalmatadoren drehten noch einmal richtig auf. Nach acht Minuten ging Frillendorf in Front, doch bald glich Marc Nern wieder aus. Die Uhr zählte bereits runter, die letzten Sekunden brachten die Entscheidung.
Zunächst traf Stefan Westermann aus der Distanz, dann erhöhte Christian Noch quasi mit dem Schlusspfiff auf 3:1, die Underdogs aus der Kreisliga C hatten in einer gar nicht so schlecht besetzten Gruppe den zweiten Platz hinter dem ESC Rellinghausen erreicht.
Auch in der Vorrunde scheint die Truppe von André Bausch nicht chancenlos, da die A-Ligisten Teutonia Überruhr und SV Leithe schlagbar scheinen und man vor Ligagefährte DJK FS Haus auch nicht zu zittern braucht.

Torwart-Routinier

Auf einige Stammkräfte musste Trainer Danny Konietzko verzichten, doch der SC Werden-Heidhausen kam dennoch weiter. Im Tor stand der reaktiviere Jan Ilg – um es vorweg zu nehmen, der 30-jährige Routinier hat nichts verlernt und gab seinem Team Rückhalt.
Gegen den A-Ligisten VfL Kupferdreh nahm besonders Marc Scheirich das Heft in die Hand. Er war nicht nur Organisator und Antreiber der Löwentaler, sondern traf auch. In der fünften Minute erlief sich Scheirich einen verunglückten Pass der Kupferdreher, umkurvte den Torwart und kickte das Leder mit der Hacke zum 1:0 ins Netz. Eines dieser wundervollen Tore, die Hallenfußball so beliebt machen!
Halil Erciyas traf locker zum 2:0, nach sieben Minuten erhöhte Scheirich aus der Distanz auf 3:0, die Partie war entschieden und das Weiterkommen der Werdener Kicker praktisch bereits in trockenen Tüchern.
Gegen den „Klassenkameraden“ DJK Mintard lief beim SC wenig zusammen, nach gut sechs Minuten gerieten die Werdener ins Hintertreffen. Nach einem ungelenken Foul musste Tobias Kammann für zwei Minuten aufs Sünderbänkchen, Mintard nutzte die numerische Überlegenheit eiskalt aus, Ilg war beim 0:2 chancenlos, als ein vehementer Schuss direkt neben dem Pfosten in die Maschen rauschte.
In der elften Minute keimte Hoffnung auf, als Halil Erciyas eine Ecke nach innen brachte und Marc Scheirich direkt verwandelte, doch es blieb bei der Niederlage, die jedoch keine Konsequenzen haben sollte.
Zum Abschluss ging es gegen den Freizeitligisten Rapid Essen. Hier ging es ohne großes taktisches Geplänkel munter hin und her. Der Außenseiter ging in Führung, Florian Kammann glich aus. Christian Weiler und Halil Erciyas trafen zum 3:1 Zwischenstand, doch die Rapidler kämpften sich wieder heran. Marc Scheirich war zum 4:2 erfolgreich, der Gegner verkürzte erneut, dann war diese torreiche Begegnung beendet, Rapid ausgeschieden, der SC als Gruppenzweiter weiter.
Am Samstag geht es in der Vorrunde gegen den starken Landesligisten SV Burgaltendorf, aber auch gegen Blau Gelb Überruhr und Winfried Kray, wobei man Kray, obwohl „nur“ B-Ligist, nicht unterschätzen sollte!

Vorrunde

Samstag, 10. Januar,
Halle Löwental:


SC Werden-Heidhausen gegen
10:48 Uhr:
Blau Gelb Überruhr
11:42 Uhr:
SV Burgaltendorf
12:54 Uhr:
Winfried Kray

SG Werden 80 gegen
18 Uhr:
SV Leithe
19.30 Uhr:
Teutonia Überruhr
20.24 Uhr:
DJK Franz Sales Haus
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.