Achtungserfolg beim Spitzenreiter

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In Heisingen holte sich Werden einen Achtungserfolg. Foto: Bangert
 
Die SC-Reserve tat sich eine Halbzeit lang schwer. Foto: Bangert

Der SC Werden-Heidhausen knöpfte dem Heisinger SV den ersten Heimpunkt ab

Der Punktgewinn beim designierten Meister war für den zuletzt gebeutelten SC Werden-Heidhausen eine Genugtuung. Die SC-Damen und die Reserve kamen zu hohen Siegen.



Heisinger SV gegen SC Werden-Heidhausen I 1:1
Schempershofe, Kleine-Beck (78. Munsch), Ewert, Bednarski, Hicking, Homberg, Sonnenschein, Neef, Hougardy (85. Bugs), Waziri, Sievers.
1:1 Hougardy (42.)
Das wegen des Revierderbys Schalke gegen Dortmund vorverlegte Spiel beim Heisinger SV brachte einen Achtungserfolg. Der Spitzenreiter hatte seit dem 1. Oktober nur noch gewonnen und mit 14 Siegen in Folge die Konkurrenz in Grund und Boden gespielt. Doch nach zuletzt durchwachsenen Auftritten konnte das Team von Trainer Danny Konietzko beim Tabellenführer einen Punkt entführen. Der Übungsleiter musste unter anderem auf den rotgesperrten Marc Scheirich und Abwehrchef Heiko Wirtz verzichten, doch seine Rumpftruppe verkaufte sich gut. Die Führung der Gastgeber schockte nicht, Kevin Hougardy gelang mit einem sehenswerten Weitschuss der Ausgleich. Dabei blieb es auch und Werden hatte Historisches geschafft: Der SC war das erste Team, welches überhaupt aus Heisingen irgendwas Zählbares mitnehmen konnte. Dafür kann man sich natürlich nichts kaufen, aber gut tut es dennoch. Nun kommt die Reserve des Landesligisten Burgaltendorf ins Löwental.

Verdienter Kantersieg

SC Werden-Heidhausen Damen gegen RUWA Dellwig 8:1
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ganz so schwarz wie in der Presse dargestellt hatten die Trainer Michael Stein und Nils Franke den Pokalauftritt in Altenessen gar nicht gesehen: „Im Prinzip war es nur eine Spielerin. Die anderen haben sich gewehrt, so gut es ging.“ In der Meisterschaft gab es jetzt ein erhofftes und ein völlig unerwartetes Erfolgserlebnis: Durch den Rückzug des ESC Preußen wurden der Konkurrenz jeweils sechs Punkte abgeknöpft, Werden jedoch blieb davon verschont. Dadurch verbesserte sich das Team auf den vierten Rang und möchte diese gute Platzierung nun auch nicht mehr hergeben. Erste Grundlage dafür war ein in allen Belangen vollauf verdienter Kantersieg gegen RUWA Dellwig.
Cathi Will eröffnete schon nach vier Minuten. Etwas später eilte Lisa Resing durch die gegnerischen Abwehrreihen und verwandelte. Kurz darauf landete das Leder bei Josefine Haver, die vom Strafraumeck aus in die Maschen traf. Nun waren die Löwentalerinnen dermaßen mit sich zufrieden, dass sie überhaupt nicht mehr aufpassten. Quittung war das 3:1 durch einen schönen Weitschuss. Schnell war die Konzentration wieder hergestellt und die Angriffe liefen Welle um Welle aufs Dellwiger Tor. Ein Freistoß von Cathi Will knallte aus 30 Metern an die Latte, Ines Seeliger zielte knapp drüber. Kurz nach Wiederanpfiff erzielte Will das 4:1 aus kürzester Distanz, war dann sogar mit dem rechten Fuß erfolgreich. Die zweite Möglichkeit der Gäste landete am Pfosten, mit einem Treffer aus 20 Metern schaffte Cathi Will den Hattrick. Nun durfte endlich auch Torhüterin Nina Schmidt in Aktion treten und einen Freistoß bravourös parieren. Da hinten nicht viel los war, wurde Verteidigerin Inga Vorholt mutig und zog ab aus großer Distanz. Ihre Freude über diesen schönen Treffer war unüberhörbar. Eine Vorlage von Resing drückte Luisa Gricksch zum 8:1 über die Linie.

Schwere Geburt

Heisinger SV II gegen SC Werden-Heidhausen II 0:4
Eine schwere Geburt für die Mannschaft der Trainer Benjamin Brenk und Christian Scheidgen. In Heisingen tat sich die SC-Reserve eine Halbzeit lang sehr schwer. Erst der Führungstreffer nach einer guten Stunde war der Türöffner. Nun fasste sich Youngster Tim Kreutzadler ein Herz und erzielte einen lupenreinen Hattrick. Zwischendurch fing sich Maurice Schmidt die Ampelkarte wegen Meckerns. Sechs Punkte Abstand sind es nur noch bis zur Tabellenspitze. Sollte da noch was möglich sein?

SpVgg Steele III gegen SC Werden-Heidhausen III 3:1
Ernüchterung für die Trainer Jürgen Koch und Josef Böhmer. Zunächst fing sich ihre Elf eine Niederlage in Steele, danach konnte sie in Kupferdreh gar nicht erst antreten. In Steele lag Werden schnell mit 0:2 hinten, Holger Steinmann verkürzte. Auf das 1:3 nach einer Stunde Spielzeit fand der SC aber keine Antwort mehr.

So rollts Leder

Sonntag, 22. April
11 Uhr: SC Werden-Heidhausen III gegen VfL Kupferdreh II, Löwental.
13 Uhr: TuS Essen-West 81 II gegen SC Werden-Heidhausen Damen, Keplerstraße.
13 Uhr: SC Werden-Heidhausen II gegen VfL Kupferdreh, Löwental.
15 Uhr: SC Werden-Heidhausen I gegen SV Burgaltendorf II, Löwental.
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