Außenseiter... SC Werden-Heidhausen tut sich schwer in stark besetzter Bezirksliga

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Torwart Leo Krick muss sich in Mintard mächtig zum Ball strecken, Florian Beckmannshagen (l.) kann nicht mehr eingreifen.

Der SC Werden-Heidhausen wehrt sich weiterhin tapfer, musste aber gegen zwei Spitzenteams anerkennen, dass die Spielstärke des verbliebenen Kaders nicht reicht.

DJK Mintard gegen SC Werden-Heidhausen I 5:1

Der blau-weiße Aufstiegskandidat aus Mülheim hat in der Wechselperiode mächtig zugelegt, sich Spieler mit Oberligaerfahrung in den Kader geholt.
Bei den Werdenern dagegen hatte im Sommer eine „Spielerflucht“ eingesetzt, nun musste das Häuflein der „letzten Mohikaner“ noch auf den verletzten Sandy Müller verzichten.
So standen die Löwentaler von Beginn an auf verlorenem Posten, lagen zur Pause dann auch mit 0:3 hinten. Trainer Danny Konietzko musste früh wechseln, Moritz Schwan kam für Tino Theuer. Mintard unterlief nach einer Stunde ein Eigentor, was aber für den SC nur ein wenig Ergebniskosmetik bedeutete.
Denn die bärenstarke DJK-Offensive durfte noch zweimal über Treffer auf der „richtigen“ Seite jubeln.

SC Werden-Heidhausen I gegen SV Burgaltendorf 1:5

Yannick Bönte brachte die Werdener nach vier Minuten mit 1:0 in Führung, die Hoffnung auf erste Punkte schimmerte vorsichtig am Horizont. Schon nach nur neun weiteren Minuten machte sich Ernüchterung breit im Löwental.
Die Gäste hatten zweimal getroffen, ein haltbarer Weitschuss und ein schöner Heber. Der SC lag wieder hinten, musste bis zur Pause noch aus 25 Metern einen dritten Gegentreffer schlucken.
Trainer Danny Konietzko wechselte, brachte Anh-Tuan Phan für Lars Höcker und im Tor Nils Franke für Leo Krick.
Zweimal musste Franke noch hinter sich greifen, auf der Gegenseite scheiterten die SCler mehrfach am Burgaltendorfer Keeper, dann war die vierte Saisonniederlage perfekt.
Die Niederlage gegen den Landesliga-Absteiger ging in Ordnung, hätte eventuell niedriger ausfallen dürfen, aber bei Burgaltendorf schoss die individuelle Klasse die Tore.
Nun geht es zum ASV Mettmann. Der hat bisher alle vier Spiele gewonnen, Werden gilt als krasser Außenseiter. Das dürfte aber im Prinzip für die gesamte Saison gelten, daher lassen sich die SC-Kicker nicht entmutigen.
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