Chance genutzt! Drei sehr enge Auswärtsspiele der SC-Fußballer- die 80er unterliegen daheim

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Der 80er Stefan Ley gegen gleich vier Heisinger.
 

Nach dem Heimdebakel nutzte die erste Mannschaft des SC die Chance, Wiedergutmachung zu leisten. Die 80er unterlagen trotz guter Leistung. Die SC-Vierte gewann, die Reserve verlor. Am kommenden Totensonntag ist Spielverbot.

Dostlukspor Bottrop gegen SC Werden-Heidhausen I 1:2

Darauf hatte Trainer Danny Konietzko gewartet. Nur eine Woche nach der Heimpleite gegen Frintrop reiste eine augenscheinlich „ganz andere“ SC-Mannschaft nach Bottrop. Jan Brückner, Christian Pape und Heiko Wirtz fehlten weiterhin, diesmal musste Florian Kleine-Beck eine Gelbsperre absitzen.
Die Bank war jedoch wieder besser besetzt, die Löwentaler hatten verstanden und legten sich mächtig in die Riemen. Völlig verwandelt, spielten Werden konzentriert und engagiert, hatte den Gegner Dostlukspor schnell im Griff, ohne jedoch die Dominanz entsprechend in Torerfolge zu gießen. Zwar ging der Gast in der 17. Minute durch Kevin Hougardy in Führung, doch kurz darauf konnten die Platzherren wieder ausgleichen.
Es ergaben sich etliche Tormöglichkeiten für den SC, die zunächst jedoch ungenutzt blieben. Nach einer Stunde ersetzte Coach Konietzko seinen Kapitän Marc Scheirich durch Halil Erciyas, dann erzielte Tobias Kammann in der 71. Minute das längst fällige 2:1.
Christian Weiler kam noch für Björn Homberg, Nico Rüth für Rainer Imhoff, dann war der vierte Sieg auf fremden Platz geschafft.
Zurzeit auffällig: während die letzten vier Heimspiele verloren gingen, holten die SCler in der Ferne satte 15 Punkte.
Die zweitschwächste Heimelf ist gleichzeitig drittbestes Auswärtsteam!

SG Werden 80 I gegen Heisinger SV II 0:2

Die „Erste“ der 80er spielte nicht schlecht, trifft jedoch das Tor nicht mehr. Im Löwental ergab sich eine absolut ausgeglichene Partie, der ersatzgeschwächten Mannschaft sprangen aus der Reserve Alexander Hermes, Christian Schlarp und Michael Schweinheim bei.
Trainer Wolfgang Tuszik musste insgesamt mit dem Auftritt seiner Truppe nicht unzufrieden sein, nur in der Offensive hapert es bei den 80ern. So war der zweite und entscheidende Treffer der Gäste Synonym für die erfolglosen Sturmbemühungen der Werdener, die nun schon seit 282 Minuten auf den Torjubel warten müssen: Auf der einen Seite hatte die SG die große Chance zum 1:1 Ausgleich, auf der anderen Seite fiel das 0:2, Heisingen war einfach cleverer.
Vereinspräsident Peter Büker hatte eine Mut machende Vorstellung gesehen: „Das haben die Jungs gut gemacht, nur vorne fehlt das Glück!“

ESG 99/06 gegen SC Werden-Heidhausen II 2:1

An der Hubertusburg fand die SC-Reserve zunächst gut ins Spiel. Bei einem Konter in der 25. Minute wusste sich ein ESG-Abwehrmann nur noch mit einer Notbremse zu helfen, die Konsequenz war die rote Karte. Wie schon in der Vorwoche ging der SC kurz vor der Pause in Führung. In der 42. Minute traf Yannick Bönte.
Im zweiten Durchgang ließen die SCler aber nach, der Gastgeber kam auf, glich in der 52. Minute aus. Jonas Graf und Vedran Kustura kamen für Yannick Bönte und Nicklas Nolte.
Nach 72 Minuten fielen die Werdener aus allen Wolken, als sie sogar in Rückstand gerieten. Dabei blieb es, auch der Wechsel von Sebastian Paas für Jonas Leven konnte diese höchst unnötige Niederlage nicht mehr verhindern.
Trainer Christian Kliem war entsprechend angesäuert: „Wir haben 60 Minuten in Überzahl gespielt und eine Führung aus der Hand gegeben. Das war eine bescheidene Leistung...“

Fortuna Bredeney II gegen SC Werden-Heidhausen IV 1:2
An der Meisenburg lag das Team von Trainer Philipp Kornisch zur Pause mit 0:1 hinten. In der 51. Minute glich der eingewechselte Stefan Homberg aus, nach 75 Minuten konnte Boris Mijatovic die verdiente Führung erzielen.
Die SC-Vierte bleibt nach ihrem sechsten Saisonsieg Dritter der Liga, hat aber einigen Rückstand auf das Spitzenduo Werden 80 II und Yurdumspor II.
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