Das letzte Aufgebot

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Demian Vollmer war gegen Fortuna Düsseldorf dreimal erfolgreich. Foto: Archiv
 
Die 3. Herren gehen nun ins „Endspiel“ um die rote Laterne. Foto: Archiv

Die Damen zementieren ihre gute Platzierung, Reserve könnte den Klassenerhalt schaffen

Das Saisonende naht, die ersten Entscheidungen sind gefallen. Die Landesligadamen boten in Krefeld einen wahren Krimi. Weit davon entfernt waren die 1. Herren, die ersatzgeschwächt dem Schlusslicht unterlagen. Die DJK-Reserve könnte es packen.

Bayer Uerdingen gegen 1. Damen 20:21
Tore: Nowitzki (6), Osterwald (6), Falke (5), Lutz (2), Abberger, Brenner.
Mit diesem Erfolg hielten die Damen den hervorragenden vierten Platz in der Landesliga und erreichten damit das Saisonziel, den Verbleib in der neu geordneten und reduzierten Liga. Werden ging schnell mit 6:1 in Führung, zeigte sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine konzentrierte Leistung und nahm mit 13:8 einen deutlichen Vorsprung mit in die Pause. Nach dem Wechsel kontrollierte die HSG zunächst bis zum Stande von 20:14 das Spiel, um dann in den letzten Minuten noch einmal gerade durch Fehler im Angriff den Gegner wieder ins Spiel kommen zu lassen. Doch dank einer starken Leistung von Laura Wollner im Kasten, die noch Sekunden vor Spielende eine klare Torchance vereitelte, konnte die Mannschaft von Trainer Andre Gutjahr den Sieg mit nach Hause nehmen.
Nun reicht im abschließenden Saisonspiel daheim ein Punkt gegen die DJK Styrum, um den vierten Platz zu zementieren, denn die beiden Düsseldorfer Verfolger haben zwei Punkte Rückstand auf Werden.

Zu viele Verletzte

1. Herren gegen Fortuna Düsseldorf 22:28
Tore: Kerger (9), Pfeffer (5), Vollmer (3), Dewald (2), Clasen, Mallach, Völker.
Mit dem allerletzten Aufgebot war nicht mehr drin. Gegen den Tabellenletzten konnte die Mannschaft nur mit einem Auswechselspieler antreten, nachdem neben Moritz Bürger, Timo Gauselmann und Alexander Elsbecker auch noch Hubertus Feldhege und Nico Krauthausen ausfielen. Mit den verbleibenden acht Spielern konnte die DJK der hochmotivierten und mit voller Bank angetretenen Fortuna aus Düsseldorf nichts entgegensetzen. Die 22:28-Niederlage machte den Abstiegskampf wieder richtig spannend. Seit Wochen kann Trainer Dirk Bril mit nur wenigen Spielern trainieren und spielen. Doch wenn die Einstellung stimmt und man alles dafür tut, um zwei Punkte zu holen, ist man nie chancenlos. Aber wie schon in der Vorwoche gegen Kettwig lief bei über weite Strecken nicht viel zusammen. In der Deckung offenbarten sich ein ums andere Mal große Lücken und auch der sonst so verlässliche Rückhalt Patryk Bily im Tor bekam nur selten eine Hand an den Ball. Bis zum 7:7 verlief das Spiel trotzdem ausgeglichen. Dann aber häuften sich die Werdener Fehler, die die dem Gegner immer wieder leichte und schnelle Torerfolge ermöglichten. Dem Angriff fehlte es häufig an Durchschlagskraft. Zum Pausenpfiff lagen die Gastgeber mit 13:17 hinten. Nach dem Seitenwechsel brachten die Löwentaler geschlagene elf Minuten lang den Ball nicht über die Linie. Währenddessen langten die Fortunen gleich sechsmal zu und zogen damit auf 23:13 davon. Damit war das Spiel im Grunde schon entschieden. Zwar kämpfte sich die DJK noch einmal auf 20:25 heran, doch sie konnte die Niederlage nicht mehr verhindern. Die einzige positive Erkenntnis war, dass sich die Grün-Weißen auch bei einem Rückstand von zehn Toren nicht aufgeben mochten und Moral zeigten. Aufgrund der kleinen Aufholjagd und des mit 33:25 gewonnenen Hinspiels konnte Werden gegen die Fortuna zumindest den direkten Vergleich für sich entscheiden. Vier Spieltage vor Saisonende zeigt es sich, dass trotz der bisher erreichten 19 Punkte der achte Tabellenplatz noch immer nicht den sicheren Klassenerhalt bedeutet. Es bleibt zu hoffen, dass die verletzten Spieler bald wieder zur Verfügung stehen. Denn in den verbleibenden Partien muss die DJK noch Punkte holen, um ganz auf Nummer sicher zu gehen. Der ersten Versuch starten die Löwentaler am Sonntag beim Angstgegner ETB im Helmholtz-Gymnasium.

Klassenerhalt greifbar

ETB Schwarz-Weiß Essen II gegen 2. Herren 24 :28
Tore: Seibel (6), Gummersbach (5), Hitzbleck (5), Becker (4), Kuzminski (4), Holtz (3), Kraft.
Mit einer von Beginn an engagierten und kämpferisch starken Leistung gingen die Löwentaler schnell in Führung, lagen zur Pause mit 15:8 bereits klar in Führung und konnten diese bis zum Schlusspfiff verteidigen. Vor allem in der Abwehr wusste die Werdener Reserve zu überzeugen. Mit diesem Erfolg rückt der Klassenerhalt in der Bezirksliga in greifbare Nähe. Aber die beiden Verfolger aus Überruhr könnten am letzten Spieltag die Truppe von Trainer Tristan Kulbartsch noch abfangen. Einen einzigen Punkt Vorsprung hat Werden. Um ganz sicher zu gehen, müsste „irgendwie“ ein Sieg über den schon als Meister feststehenden Gegner SuS Haarzopf erreicht werden. Dann könnten die Grün-Weißen entspannt auf die anderen Resultate warten. Am Sonntag, 9. April, kann das Team ab 11 Uhr im Löwental jede Unterstützung brauchen.

SC Phönix Essen I gegen 3. Herren 46:11
Eine weitere bittere Niederlage der Werdener, die mit nur sieben Feldspielern antreten konnten. Am allerletzten Spieltag kommt es nun im Löwental zum „Endspiel“ um die rote Laterne der Kreisliga. Werden konnte gegen die DJK Altendorf III das Hinspiel mit 28:32 gewinnen.
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