Die DJK Werden verliert mit 29:30

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Nun wird es ganz eng – die DJK Werden verlor bei der HSG Mülheim II und steht zwei Spieltage vor Ende der Landesliga-Saison mit dem Rücken zur Wand!

Zunächst lief alles nach Plan. Das Team schwor sich noch einmal ein und machte sich die Wichtigkeit des Spiels bewusst. Der ganze Kader, auch die verletzten Spieler und Abteilungsleiter Alfred Krausenbaum waren anwesend.
Die Grün-Weißen fuhren geschlossen zum Spiel nach Mülheim. In der Halle warteten schon rund 100 Werdener Fans, die das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel machten. Teamchef Kosta Avramidis: „Es herrschte beim Warmmachen eine Stimmung, wie ich sie selbst im Löwental noch nicht erlebt habe!“

Werden übernahm das Kommando

Nur drei Wochen nach seinem Außenbandriss gab Michael Dewald das OK, spielte mit getaptem Knöchel 60 Minuten lang in der Abwehr, war der gewohnte Rückhalt. Sofort übernahm Werden das Kommando, die Abwehr war stabil, vorne wurden so gut wie keine Fehler gemacht. Die Grün-Weißen bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und gingen mit einer Führung von drei Toren in die Pause, die Halle tobte.
Bis zu 48. Minute konnte sich die DJK mit fünf Treffern absetzen, da stellte der Gastgeber seine Deckung um. Plötzlich schlichen sich bei der DJK technische Fehler ein. Tor um Tor konnte Mülheim aufholen, auch die Schiedsrichter schienen von der Stimmung beeindruckt.

Messe gelesen

Drei Minuten vor Schluss ging Mülheim erstmals in Führung. Selbst der siebte Feldspieler konnte Werden nicht mehr retten. Die Messe war gelesen, die grün-weißen Spieler sackten in sich zusammen - die Halle erstarrte.
Kosta Avramidis weiß zwar, dass sich sein Team selbst um den Lohn gebracht hat, aber auch, dass die DJK es immer noch selbst in der Hand hat.

Spiel gegen den Abstieg

Mit einem Sieg über den direkten Konkurrenten TV Cronenberg – gespielt wird am Sonntag ab 18.30 Uhr im Sportpark Löwental - wäre der Klassenerhalt so gut wie sicher.
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