Die Jugend stürmte ins Halbfinale

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Der SC Werden-Heidhausen vertraute einer verjüngten Mannschaft. Foto: Archiv

Mit einem 3:1 über Al Arz Libanon zog der SC Werden-Heidhausen ins Viertelfinale ein

Die englische Woche bot ein Bild des Jubels bei den Werdener Fußballern. Egal ob im Nachholspiel oder im Kreispokal, die SC-Kicker durften jubeln. Die Herren an historischer Stätte.

Al Arz Libanon gegen SC Werden-Heidhausen I 1:3
Aytekin, Weber, Wirtz, Bednarski, Hicking, Homberg, Sonnenschein, Neef (66. Hougardy), Bugs (66. Kleine-Beck), Waziri, Kreutzadler.
0:1 Sonnenschein (5.), 0:2 Neef (12.), 0:3 Kreutzadler (33.).
Der SC Werden-Heidhausen hat die jüngsten Rückschläge in der Kreisliga offensichtlich gut weggesteckt. Im Kreispokal gelang ein überzeugender Auswärtserfolg beim Klassengefährten aus dem Essener Norden. An historischer Stätte, immerhin begannen hier bei TuS Helene Otto Rehhagel, Paul Jahnel und „Penny“ Islacker ihre großen Fußballkarrieren. Das ehrwürdige Stadion hat schon deutlich bessere Zeiten erlebt, bis zu 30.000 Zuschauer verfolgten an der Bäuminghausstraße die großen Fußballspiele der Vergangenheit. Davon ist man inzwischen weit entfernt, diesmal notierte der Unparteiische übrigens 40 Schlachtenbummler.
Trainer Dany Konietzko wirbelte seine Startelf gleich auf sieben Positionen ordentlich durcheinander. Vor allem der Einsatz der Nachwuchskräfte Bastian Bugs, Tim Kreutzadler, Khalid Waziri und Justin Weber ließ den Altersschnitt auf 22 Jahre sinken.
Bei der Niederlage in Freisenbruch hatte der SC erst in den letzten Spielminuten getroffen, diesmal machte Werden sofort Ernst und legte eine schnelle Führung vor. Nach nur fünf Minuten traf Philipp Sonnenschein. Nun lief das Spiel kurz darauf konnte Marius Neef erhöhen. Spätestens nach dem 3:0 durch Youngster Tim Kreutzadler in der 33. Minute winkte das Erreichen der nächsten Runde. Die Gastgeber versuchten es Härte, sammelten im zweiten Durchgang mit dafür auch etliche Verwarnungen. Immerhin gelang Al Arz das 1:3 in der 76. Minute, musste aber nach einer gelb-roten Karte die finalen zehn Minuten in Unterzahl weitermachen. Der Werdener Sieg war nie gefährdet. Im Viertelfinale des Kreispokals kommt in zwei Wochen der Bezirksligist VfB Frohnhausen, der sicherlich Favorit ist. Aber VfB-Trainer Issam Said wird bestimmt nicht den Fehler begehen, die Löwentaler zu unterschätzen.

Erfreuliche Resultate

Auch die Jugend hatte erfreuliche Resultate zu vermelden. Die C-Junioren stürmten in die nächste Pokalrunde. Mit einem 8:0 Kantersieg beim Ligagefährten FC Karnap zogen die Löwentaler ins Halbfinale ein. Zuvor mussten die Löwentaler eine kleine „Weltreise“ zurücklegen. Ganz oben im Essener Norden eröffnete Julis Hündlings nach acht Minuten den Torreigen. Ein zweiter Hündlings-Treffer und Tobias Jerghoff sorgten für eine beruhigende 3:0 Pausenführung. Die Trainer Pascal Duisken und Dietmar Munsch konnten entspannt durchwechseln. Ihr Team entwickelte nun endlich die Torgefahr, die in den vergangenen Meisterschaftsspielen so schmerzlich vermisst worden war. Lars Thom, Joshua Kremer und dreimal Julius Hündlings machten den klaren Sieg perfekt. Der nächste Gegner wird noch in der Partie des Leistungsklassenprimus FC Kray gegen den Niederrheinligisten ETB Schwarz Weiß Essen ermittelt. Im Halbfinale am 22. November hat der SC Werden-Heidhausen Heimrecht.
Den D-Junioren gelang im Nachholspiel der Befreiungsschlag. Im Duell zweier Tabellennachbarn zeigte das Team der Trainer Volker Wittig und Luca Kattenbusch von Anfang an, dass die drei Punkte im Löwental bleiben sollten. Hochkonzentriert kombinierte der Gastgeber, spielte sich eine Vielzahl von Torchancen heraus. Die SC-Kicker besiegten ihre Gäste von der Raumerstraße deutlich, lagen zur Pause schon mit 3:0 vorn. Sam Bottek hatte schon nach fünf Minuten für die Führung gesorgt, Justus Becker und Linus Bramlage nachgelegt. Auch in der zweiten Hälfte wurde das Tempo hochgehalten und Werden ließ Gegner und Ball geschickt laufen. Die Torschützen zum 8:0 Endstand waren Mac Fischer, Valentin Voit, Mara Koch, Justus Becker und Richard Hesse. Nach diesem deutlichen Sieg kletterten die Löwentaler in der starken Essener Leistungsklasse auf den neunten Rang. Einerseits wurde die Abstiegszone auf Distanz gehalten, andererseits schnuppern die Löwentaler nun sogar an der oberen Tabellenhälfte. Mit der ESG stellt sich allerdings nun ein starker Gegner in den Weg.
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