Die richtige Idee an der Netzkante

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Jonas Espelage, Mattis Huhn und Lukas Kock bei den Deutschen Meisterschaften. Foto: Henschke
 
Die Teilnehmer an der Endrunde der Kreisauswahlmannschaften. Foto: Henschke

Der Werdener Jugendvolleyball bildet Talente für höhere Aufgaben aus

Die WTB-Volleyballjugend präsentiert stolz ihre Talente. Anna Scharpmann, Jamie Riotte und Yara Brauner erhielten einen Platz im vorläufigen Kader der Regionalauswahl. Riotte und Brauner nahmen nun in Lüdinghausen an der Schlussrunde der Kreisauswahlturniere teil.

WTBler Sven Heimeshoff ist Teil des Trainergespanns der Kreisauswahl Essen und staunte nicht schlecht. Die besten zwölf Mannschaften aus ganz NRW, rekrutiert aus den renommiertesten Vereinen der Volleyball-Landkarte, kreuzten die Klingen. So erwischte die Essener Auswahl in der Gruppenphase mit Coesfeld und Paderborn gleich zwei Schwergewichte.

Starke Feldabwehr

Die Konkurrenz aus Ostwestfalen und dem Münsterland kurbelte in den entscheidenden Phasen der Partien das Tempo mächtig an, sodass es für Essen mit zwei Niederlagen, aber immerhin einem Satzgewinn in die Zwischenrunde ging. In diesen Platzierungsspielen zeigte die Auswahl erstmals Anzeichen von Konzentrationsschwächen, was der Gegner zu nutzen wusste. Trotz eines selbstbewussten Starts mit Satzführung geriet man aus dem Rhythmus und gestattete Bonn den Sieg. Zum Abschluss der Anstrengungen wurde die Konkurrenz aus Köln mit 2:0 distanziert und der Nachweis erbracht, das Ticket der Regionalauswahl berechtigt erhalten zu haben. Yara Brauner zerlegt die Kölnerinnen stets mit der richtigen Idee an der Netzkante und einer starken Feldabwehr. Der elfte Rang stimmte Heimeshoff zum Abschluss dennoch sehr zufrieden: „Zumal das Lospech uns leider die stärkste Gruppe auftischte.“

Sportliche Weiterentwicklung

Auch wenn in Werden starke Jugendarbeit geleistet wird, wurde der WTB für ein paar Werdener Jungen zu klein. Ihre steile sportliche Entwicklung setzten sie beim VV Humann Essen fort. Die erfolgreiche U13 des WTB wechselte mangels weiterer Mitspieler in dieser Altersklasse geschlossen den Verein. Mit seinen Jungen ging auch Trainer Thorsten Rathjen zum größeren Mitstreiter, wo seit Jahren Jungenvolleyball auf hohem Niveau praktiziert wird und die Erste Mannschaft in der 2. Bundesliga aufschlägt. So konnte man aus zwei Spitzenteams der Westdeutschen Meisterschaft eine Mannschaft formen, die sich im Training und bei den Spielen stark weiterentwickelte. Die Mannschaft um Lukas Kock, Mattis Huhn und Jonas Espelage wurde Vizemeister bei den Westdeutschen Meisterschaften der U14, Jonas feierte zusätzlich noch in der U13 die Westdeutsche Meisterschaft.

Das Saisonhighlight

Nun stand das Saisonhighlight an. In Achim bei Bremen spielte das Team um die Werdener Talente als einer der beiden Ersten der Landesmeisterschaften seine erste Deutsche Meisterschaft. In einer „Todesgruppe“ mit dem späteren Deutschen Meister VC Dresden sowie dem Drittplatzierten TSV Grafing konnten die Werdener Jungen keinen Sieg erreichen. So ging es am Sonntag „nur“ um die Plätze 13 bis 16. Einem Sieg gegen TV Baden 1910 folgte eine knappe Niederlage gegen TuS Kriftel und somit ein 14. Platz.
Insgesamt wechselten in den letzten Jahren fünf Werdener Talente, um den nächsten Schritt zu gehen und der Werdener TB freut sich, dass Interesse der Jungs für diesen Sport und auch ihr Talent entdeckt zu haben. Der 15-jährige Patrick Espelage wurde mit seiner U16 Meister in der NRW-Liga und Vizemeister bei den Westdeutschen Meisterschaften. Bei der Deutschen Meisterschaft der U16 in Friedrichshafen erreichte er mit seinem Team den neunten Platz.
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