Die Spitze gehalten

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André Bausch am Ball - der Trainer der SG Werden 80 musste es diesmal selbst richten. Foto: Archiv

Spiele der Fußballer: 80er bleiben vorne, zwei SC-Teams brechen ein


Nach toller Anfangsphase ließ der Bezirksligist umso merklicher nach und wurde entsprechend distanziert. Ähnlich ging es der Reserve, die zunächst energisch aufholte, um dann einzubrechen. Die SG Werden 80 hält die Spitze, genau wie der SC Werden-Heidhausen III.

SV Burgaltendorf gegen SC Werden-Heidhausen I 4:1

Da klingelten dem SV Burgaltendorf die Ohren. In einer begeisternden Anfangsphase stürmten die Löwentaler überfallartig auf das Tor des Landesliga-Absteigers, der sich berechtigte Hoffnungen macht, direkt wieder aufzusteigen. Das eine ums andere Mal tauchte die SC-Offensive gefährlich vorm SVA-Kasten auf. Christian Weiler lupfte den Ball zu Tino Theuer, der jedoch am Torwart scheiterte. Wenig später brachte Alfio Verzi einen Eckstoß nach innen, im zweiten Versuch landete das Leder bei Christian Weiler, der nur noch einzuschieben brauchte. Burgaltendorf reagierte im Stile einer Klassemannschaft, stand hinten tiefer, ging deutlich aggressiver in die Zweikämpfe, verlegte sich auf Standardsituationen.

Sofort zeigten die Werdener Wirkung, ließen nach und fingen sich nach einer Ecke den Ausgleich. Kurz vor der Pause gab es nach einem Freistoß eine Doublette des 1:1, wieder zappelte der Ball im Netz. Leo Krick holte eine Direktabnahme aus dem Winkel, war in der 53. Minute bei einem Foulelfmeter aber machtlos. Nun zeigte sich, warum Werden das zweitschwächste Auswärtsteam ist – die entscheidenden Duelle gingen verloren, irgendwie kamen die Löwentaler stets einen Schritt zu spät. Gerade die defensiven Außen verloren die Übersicht, so wurde es immer wieder gefährlich vor Torhüter Krick, der aber mit guten Paraden seine Mannschaft halbwegs im Spiel hielt. Das hätte böse ausgehen können. So kam Burgaltendorf noch zum 4:1, ein verdienter Erfolg.
Jetzt kommt Tabellenführer Mettmann angeschlagen, denn die Truppe fing sich die erste Saisonniederlage und dürfte gereizt sein.

SF Niederwenigern II gegen SC Werden-Heidhausen II 5:2

Die Reserve des Landesligisten legte los wie die benachbarte Freiwillige Feuerwehr: Nach acht Minuten hatte SC-Keeper Kevin Saalbach schon zweimal das Leder aus seinem Netz holen müssen. Glücklicherweise konnte Stefan Lößner prompt verkürzen. Nach und nach eroberte sich Werden Terrain zurück, begann mit gepflegtem Kombinationsspiel, die Hausherren unter Druck zu setzen. Lohn der Mühen war der Ausgleich durch Max Thomitzek, die Partie begann von vorne. Die Hausherren steigerten sich, während der SC nur noch reagierte, kaum noch zu Möglichkeiten kam. Das 3:2 eine Viertelstunde vor dem Abpfiff konnten die Löwentaler nicht mehr kontern. Im Gegenteil, in der Nachspielzeit machte Niederwenigern zwei weitere Treffer klar.
Daheim gegen den FSV Kettwig wird es extrem schwer, sich weiter von der Abstiegszone zu distanzieren.


SG Werden 80 I gegen SF Niederwenigern III 2:1

Die 80er mussten unter anderem Kevin Maskow, Rene Sperling und Stefan Westermann ersetzen, die Mannschaft stellte sich fast von allein auf, Trainer André Bausch musste sich ein Trikot überstreifen. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit kam die SG nur zu halben Chancen gegen den Tabellenletzten. Dann allerdings luchste Max Luxen dem Gegner den Ball ab, passte in die Mitte, wo Marc Nern schon wartete und routiniert zum 1:0 eintütete. Fast hatte es den Anschein, die Gastgeber würden sich auf dieser Führung ausruhen, prompt wurden sie nach einer Ecke bestraft. Der Ball flitschte durch, und Patrick Dehn bekam den Fuß nicht weg, das Leder landete im eigenen Netz.
Im zweiten Durchgang gab es dann nichts Sehenswertes, bis…bis der Trainer die Faxen dicke hatte und sich selbst sowie Robin Bayer für die „Lufthoheit“ einwechselte. Eine Viertelstunde blieb noch, um den 17. Saisonsieg zu erreichen. Nach einem weiten Einwurf von Marc Nern verlängerte Patrick Dehn in die Mitte und Bausch traf zum 2:1 Siegtreffer. Bei der SpVgg Steele II soll‘s erfolgreich weiter gehen, das Hinspielergebnis von 9:3 macht da Mut.


SG Werden 80 II gegen DJK Mintard III 0:3

Benjamin Seeger wechselte ins Tor, hielt seinen Kasten bis zur Halbzeitpause sauber. Doch in der Minute musste der Interims-Keeper hinter sich greifen. Der sehr routinierte Gegner aus Mintard war überlegen und traf noch zwei weitere Male. Nun geht es zu später Stunde nach Steele, Anstoß dort ist erst um 16.45 Uhr.

Sportfreunde 07 II gegen SC Werden-Heidhausen III 0:4

Der Ascheplatz an der Veronikastraße war erstaunlich gut zu bespielen, den Trainern Jupp Böhmer und Jürgen Koch fehlten etliche Spieler, doch die Gastgeber waren letztendlich kein starker Gegner. Tobias Kammann und Pascal Bartels brachten die Werdener in Führung, der eingewechselte Enrico Bloß traf mit einem Kopfball, Pascal Bartels sicherte kurz darauf den 4:0 Endstand.
Der nächste Gegner FSV Kettwig III wurde nachgemeldet und spielt daher ohne Wertung.

SC Werden-Heidhausen IV gegen DJK Mintard IV 0:4

Nichts drin war für die Löwentaler. Die Gäste aus Mülheim kamen zu einem souveränen Sieg, das Team von Trainer Kevin Marx lag bereits zur Pause mit 0:3 hinten. Kurz nach dem Seitenwechsel legte der Gast den vierten Treffer nach, danach verlief das Spiel ereignislos bis zum Abpfiff. Nun folgt ein spielfreier Sonntag.

So rollt‘s Leder:


Sonntag, 13. März:
11 Uhr: Blau Gelb Überruhr gegen SC Werden-Heidhausen Damen, BSA Überruhr.
11 Uhr: SC Werden-Heidhausen III gegen FSV Kettwig III, Löwental.
12.45 Uhr: SC Werden-Heidhausen II gegen FSV Kettwig, Löwental.
13 Uhr: SpVgg Steele II gegen SG Werden 80 I, Langmannskamp.
15 Uhr: SC Werden-Heidhausen I gegen ASV Mettmann, Löwental.
16.45 Uhr: SpVgg Steele III gegen SG Werden 80 II, Langmannskamp.
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