Die Tabellenspitze erobert

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Bastian Hebmüller war einer der Garanten des grün-weißen Gipfelsturms. Foto: Bangert
 
Bei der DJK-Reserve gelangen Robert Kuszminski zehn Tore. Foto: Bangert

Landesliga-Handballer der DJK Werden nach acht Siegen in Folge ganz oben gelandet

Die DJK Werden hat in der Landesliga mit einer fulminanten Siegesserie die Tabellenspitze erobert. Für die Verbandsliga-Damen jedoch war Ernüchterung angesagt, die grün-weiße Reserve hatte auch keinen schönen Tag.

HSG Werden / Phönix I gegen Eintracht Duisburg 15:25
Tore: Majic 5, Nowicki 3, Abberger 2, Höll 2, Brenner, Falke, Roth.
Mit einer Niederlage gegen den Tabellenzweiten war insgeheim schon gerechnet worden, doch es wurde ein herber Dämpfer für die HSGlerinnen. Lediglich fünfzehnmal fand der Ball ins gegnerische Tor, das reicht in den seltensten Fällen zu einem Sieg. Besonders in der Verbandsliga müssen da andere Qualitäten her. Mit 7:11 wurden die Seiten gewechselt, vor allem nach der Pause führten Werdener Fehler im Angriff immer wieder zu einfachen Toren der Gegnerinnen. Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft von Trainer Andre Gutjahr gerade im Angriff wieder zu mehr Selbstvertrauen findet. Denn das von ihr bisher in der Offensive gebotene könnte zu wenig sein, um in der Verbandsliga zu bestehen. Doch Bange machen gilt nicht, von der Konkurrenz ist zurzeit auch wenig Berauschendes zu hören. Doch es wird bis zum Saisonende eine enge Kiste werden, soviel scheint jetzt schon klar. Ein Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf wäre da Goldes wert. Die HSG Kaarst-Büttgen kommt am 18. Februar ins Löwental.

Nie Zweifel am Erfolg

SG TuRa Altendorf gegen DJK Werden I 24:29
Tore: Hebmüller 7, Pfeffer 7, Wiedemann 7, Gummersbach 3, Kerger 3, Jachens, Mallach.
Schnell war die Information durchgesickert: Der Tabellenführer aus Saarn hatte gepatzt und mit einem Sieg wäre Werden neuer Spitzenreiter. Doch vor dem Erklimmen des Gipfels hatten die Handballgötter noch die Halle Bockmühle gesetzt. Hier zu gewinnen, war in den vergangenen Jahren nur wenigen vergönnt. Gastgeber SG TuRa Altendorf machte also von Beginn an klar, dass er nichts zu verschenken gedachte.
Doch von Spielbeginn an lag Werden gegen einen starken Gegner immer vorn. Obwohl sie sogar noch zwei Siebenmeter vergaben, konnten die Grün-Weißen ihre Führung bis zur Halbzeit auf 14:9 ausbauen. Nach dem Seitenwechsel hat man in dieser Spielzeit schon oft eine Werdener Schwächeperiode erleben müssen, doch diesmal hielt die Konzentration. Die DJK zeigte weiterhin ein homogenes Spiel und ließ nie einen Zweifel am Erfolg aufkommen. Über 22:16 strebten die Löwentaler ihrem achten Sieg in Serie entgegen, ließen am Ende ein wenig austrudeln. Nach dem Schlusspfiff jubelten die Löwentaler über das Erreichen der Tabellenführung. Grundlage des Erfolges waren eine gute Abwehrarbeit vor einem starken Torhüter Hubertus Feldhege und ein über weite Strecken diszipliniertes und vor allem auch mal konsequentes Angriffsverhalten. Teammanager Kostas Avramidis vertrat den verhinderten Trainer Dirk Bril an der Seitenline und zeigte sich hinterher hoch zufrieden mit der geschlossenen Mannschaftsleistung der gesamten Truppe. Über Karneval können die Grün-Weißen nun innehalten und den Moment genießen. Nach dem zwölften Saisonsieg liegen sie um einen Zähler vor Saarn, die weiteren Verfolger haben bereits fünf Punkte Rückstand. Elf Spieltage vor Saisonende eine vielversprechende Ausgangsposition, nicht mehr und nicht weniger. Am 18. Februar kommt der Tabellenvierte Ohligser TV II ins Löwental.

DJK Werden II gegen TV Kupferdreh 28:31
Tore: Kuzminski 10, Brinken 6, Holtz 4, Gründer 3, Herrscher 2, Lüger 2, Hepach.
Nein, einen Vorwurf konnte und wollte keiner der Verantwortlichen der DJK-Reserve machen. Die Mannschaft zeigte eine kämpferisch wirklich starke Leistung. Dennoch gelang es nicht, die Niederlage gegen einen direkten Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt abzuwenden. Von Beginn an liefen die Werdener hinterher, lagen zur Pause mit 13:16 zurück. Auch nach dem Wechsel war dieser Rückstand nicht aufzuholen. Nun wird es sehr schwer, den Abstieg aus der Bezirksliga noch zu vermeiden, denn die kommenden Gegner sind sehr stark.
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