Ecke-Kopfball-Tor

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Die SG Werden 80 spielte Leithe an die Wand, traf eher noch zu selten. Foto: Bangert
 
Die 80er waren eigentlich immer einen Schritt schneller als der Gast. Foto: Bangert

Denkwürdiger Spieltag der Fußballer: Alle Werdener Mannschaften konnten gewinnen

Ein Wochenende wie gemalt: Herrlicher Sonnenschein lachte über allen Spielfeldern, auf dem Werdener Kicker antraten. Hinterher lachten auch die Abteistädter, konnten nämlich sämtliche Begegnungen für sich entscheiden.

SV Burgaltendorf II gegen SC Werden-Heidhausen I 2:6
Selten hat man Trainer Danny Konietzko bei einem Sieg derart angespannt und unzufrieden erlebt. Zwar gewannen seine Schützlinge unterm Strich deutlich bei der Burgaltendorfer Reserve, machten aber zunächst sich und den mitgereisten Fans das Leben schwer. Besonders das Kopfballspiel scheint dringend verbesserungswürdig. So fiel auch das 1:0 der Hausherren, bereits nach drei Minuten: Ecke-Kopfball-Tor!
Werden brauchte nur eine kurze Schockphase, drängte dann vehement auf den Ausgleich. Doch hier wurden beste Möglichkeiten geradezu verschenkt. Ob Christian Weiler oder Florian Kammann, immer war es ein Zögern, ein Schlenker zu viel oder der Torhüter wurde angeschossen. Khalid Waziri fand keinen Abnehmer für seine Vorlagen, Heiko Witz jagte das Leder aus wenigen Zentimetern über den Kasten. Erst nach 20 Minuten fiel der Ausgleich, Weiler schickte Florian Kammann, der lupfte über den Schlussmann ins Tor. Wenig später verpuffte der x-te Angriff, das Leder kam zu Kapitän Matthias Bednarski, der das Spielgerät aus 18 Metern in die Maschen zirkelte.


Vorsprung noch ausgebaut

Nur 2:1 stand es zur Pause, nach 50 Minuten war Trainer Konitzko endgültig bedient. Ein langer Ball wurde nicht aus der Gefahrenzone geköpft, Folge war das 2:2, Torwart Kevin Saalbach hatte keine Chance. Doch nun legte Werden den Turbo ein und Burgaltendorf konnte nicht mehr mithalten. Marius Neef eilte einschussbereit aufs Tor zu, wurde von hinten umgemäht, den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitän Bednarski. Nach einem Freistoß von Florian Kammann lag der Ball erneut im Tor, doch der Schiedsrichter wollte ein Handspiel gesehen haben. Ein brillanter Spielzug landete bei Neef, der mit Übersicht in die Mitte spielte, Florian Kammanns 4:2 war Formsache. Nun wurde gewechselt, die drei „Neuen“ sorgten für die endgültige Entscheidung. Florian Kleine-Beck bediente Wolfgang Dymala, der nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte. Nick Hölzer setzte sich außen durch und passte auf Matthias Bednarski, der trocken abzog und sich über seinen dritten Tagestreffer freuen konnte.
Da die SG Kupferdreh-Byfang beim Tabellenführer in Überruhr sechs Gegentreffer schlucken musste, beträgt der Vorsprung auf den Dritten satte fünf Zähler. Durchaus möglich, dass er am Sonntag noch ausgebaut werden kann: Das Kellerkind Yurdum Spor ist bestimmt schlagbar, schon im Hinspiel wurde es mit 5:0 überdeutlich bezwungen.


Tabellenplatz gefestigt

SG Werden 80 gegen SV Leithe 4:1
Die Partie begann vielversprechend, als Timm Lindemann den Ball mit einem gefühlvollen Heber im Tor der Gäste platzierte. Sofort wollten die 80er nachlegen, erarbeiteten sich Chancen noch und nöcher. Doch Dennis Peter und Dennis Janscheidt scheiterten am Torwart oder schossen übers Tor. Ein Kopfball von Markus Dymala ging knapp drüber, Max Luxen war auch kein Erfolg beschieden. Beliebte Fußballkommentatoren-Plattitüde: „Wer solche Chancen nicht nutzt…“ Und wirklich, kurz vor dem Seitenwechsel brachte Keeper Patrick Bader den gegnerischen Kapitän zu Fall und kassierte durch den fälligen Elfmeter den Ausgleich.
So ging es also nicht mit einer hohen Führung der Gastgeber, sondern unentschieden in den zweiten Durchgang. Nach einer Stunde brachte Timm Lindemann Werden mit seinem zweiten Treffer erneut in Führung. Kurz darauf erhöhte Goalgetter Markus Dymala auf 3:1 und vier Minuten später ließ er mit einem Kopfball das 4:1 folgen. Das Team von Trainer André Bausch hatte seinen Dreh- und Angelpunkt in Rene Sperling, der sich einsatzfreudig zeigte und im Mittelfeld die Fäden zog. Zudem dezimierten sich die Gäste aus Leithe noch mit einer Roten Karte. Nun war die Sache gegessen und der Aufsteiger konnte seinen Platz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle festigen. Weiter geht’s bei der bestens ins neue Jahr gestarteten Mintarder Reserve. Gegen den Vierten kommt es zum Duell der Torjäger: Markus Dymala traf 24mal ins Schwarze, der Mintarder Marco Langer konnte auch schon 22 Treffer bejubeln.

Waren es nicht elf Treffer?

TuS Essen-West 81 II gegen SC Werden-Heidhausen Damen 0:10
Trainer Simon Freisenhaus plumpsten etliche Felsbrocken von der Seele. Bei der Reserve des TuS Essen-West 81 konnten die Werdener Damen ihr Spiel durchdrücken und auch in einem hohen Sieg dokumentieren.
Nach fünf Minuten brachte Carolin Koch die Gäste in Führung, Maren Fuchs, Nele Bielefeld, wieder Koch und Nina Schmidt legten beruhigend nach. Dann erzielte Lara Heumann einen wenn auch nicht lupenreinen Hattrick, da über zwei Halbzeiten verteilt. Josefine Haver traf ebenfalls und Carolin Koch beendete den Torreigen dann auch wieder. Eigentlich wäre ein 11:0 zu vermelden gewesen. Trainer Freisenhaus nahm’s gelassen: „Irgendwie hat der Schiedsrichter unseren elften Treffer übersehen.“ Als Tabellendritter empfängt der SC nun den Sechsten Blau Gelb Überruhr.

SuS Niederbonsfeld II gegen SC Werden-Heidhausen II 2:3

Auf dem engen Feld in Hattingen kann gepflegtes Kurzpassspiel nicht bestehen. Die Gäste aus dem Löwental benötigten auch gewaltig langen Anlauf, um in dieser Partie mit durchweg hoch und weit geschlagenen Bällen den richtigen Schlüssel zum Sieg zu finden. Früh konnte Christoph Steinmetz mit einem verwandelten Strafstoß die Bonsfelder Führung wieder ausgleichen. Im Verlauf der zweiten Halbzeit wechselte Trainer Benjamin Brenk dann reichlich Erfahrung und damit auch den Erfolg ein. Zwar hoffte Niederbonsfeld nach dem 2:1 in der 76. Minute schon auf seinen sechsten Saisonsieg, doch zwei Werdener Routiniers drehten die Partie noch komplett zugunsten der Gäste. Zunächst glich Marcel Gockeln in der 83. Minute aus. Dann kam die vorletzte Minute, Sebastian Paas war zur Stelle und zeichnete für den umjubelten 3:2 Siegtreffer verantwortlich. Der Erfolg brachte den Sprung auf den dritten Tabellenplatz mit sich, da der SV Isinger patzte. Nun kommt die Kettwiger Reserve ins Löwental.

SC Werden-Heidhausen III gegen TC Freisenbruch II 3:2

So rollts Leder:

Sonntag, 19. März:
11 Uhr: SC Werden-Heidhausen Damen gegen BG Überruhr, Löwental.
12.45 Uhr: DJK Mintard II gegen SG Werden 80, Durch die Aue.
13 Uhr: SC Werden-Heidhausen II gegen FSV Kettwig II, Löwental.
15 Uhr: SC Werden-Heidhausen I gegen Yurdum Spor, Löwental.
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