ESC Rellinghausen gegen SC Werden-Heidhausen 3:0

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Wie schon in den beiden Vorjahren war für den SC Werden-Heidhausen im Halbfinale des Kreispokals Schluss. Die Löwentaler überließen dem Favoriten das Feld und versuchten es mit schnellen Kontern.

Landesligist ESC Rellinghausen fiel zunächst wenig ein, eher zufällig entstand Gefahr, so etwa, als in der siebten Minute ein weiter Ball an die Latte klatschte, Torhüter Sebastian Ullisch wäre geschlagen gewesen. Die Führung der Gastgeber geschah mit unfreiwilliger Unterstützung der SCler, Tobias Koenen attackierte nicht konsequent genug, Ullisch ließ den Schuss unterm Körper durchrutschen.
Fast wäre kurz vor der Pause das 2:0 fällig gewesen, doch Keeper Ullisch riss blitzschnell die Fäuste hoch und parierte. Im Gegenzug wäre dem ESC fast ein Eigentor unterlaufen, doch der Unparteiische hatte zuvor eine Abseitsstellung erkannt.
Nach der Pause kam Kevin Maskow für den verletzten Rene Sperling, Björn Homberg drang in den Strafraum ein und wurde gelegt. Die Pfeife blieb stumm – die Werdener Bank protestierte lautstark, aber vergebens.
Nun ging es mit offenem Visier hin und her. Eine verunglückte ESC-Flanke sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld, Heiko Wirtz stürmte nach vorn, doch der letzte Pass klappte nicht, Unmut gab es, als der ESC weiterspielte, obwohl zwei SC-Kicker verletzt auf dem Boden lagen.

Starke Parade

Nach einer Stunde schien das 2:0 unvermeidbar, doch Sebastian Ullisch glänzte mit einer starken Parade. Nach 65 Minuten fand eine Flanke den völlig ungedeckten Stürmer, Folge war das 2:0, Konietzko ersetzte Yannick Bönte durch Simon Spazier. Nach einem weiten Einwurf sah die SC-Abwehr nur zu, das 3:0 beendete alle Zweifel, in der 75. Minute kam Daniel Kleine-Beck für Innenverteidiger Tobias Koenen.
Nun kamen die Löwentaler besser ins Spiel, ein Distanzschuss von Lucas Lüttenberg hätte einen Treffer verdient, doch auch der Rellinghauser Torwart zeigte sich als Meister seines Fachs.

Verdient

Letztlich konnte sich der Werdener Karl Weiß über den verdienten Finaleinzug des von ihm trainierten Rellinghauser Teams freuen, doch auch die Löwentaler hatten gute Ansätze gezeigt.
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