Final Four erreicht

Anzeige
Die Werdener Damen wurden ihrer Favoritenstellung gerecht. Foto: Archiv

Werdener Damen stehen im Handball-Halbfinale – Herren gegen Verbandsligisten ohne Chance


Zweimal siegte im Viertelfinale des Kreispokals der hohe Favorit gegen den Außenseiter. Bei den Damen waren dies die Werdenerinnen, sie machten gegen den überforderten „Underdog“ frühzeitig alles klar. Bei den Herren versuchte die DJK Werden, dem klassenhöheren Gegner ein Beinchen zu stellen.

HSG Werden / Phönix gegen DJK Altendorf 09 27:3
Von Beginn an dominierten die Werdener Damen, bei denen mehrere Spielerinnen der 2. Mannschaft eingesetzt wurden, das Spiel gegen den Bezirksliga-Letzten. Schon nach zehn Minuten führten sie mit 8:1 Toren gegen einen vor allem im Angriff harmlosen Gegner. Obwohl dann einige Torchancen nicht genutzt werden konnten, stand es zur Halbzeit schon 14:2 für Werden. Nach dem Wechsel bauten die HSGlerinnen ihren Vorsprung besonders durch die neunfach erfolgreiche Inga Osterwald immer weiter aus. So kam es gegen einen überforderten Gegner letztlich zu einem klaren Erfolg. Bemerkenswert war noch die faire Aktion, als die HSG nach einem verletzungsbedingten Ausfall, der Altendorfer Torfrau war die Sportbrille von der Nase geschossen worden, auch nur noch mit fünf Spielerinnen weitermachte.

Leckerbissen

Die Schützlinge von Trainer Andre Gutjahr sind also wie erwartet beim „Final Four“ am 21. und 22. Mai mit von der Partie, treffen im Halbfinale auf die SG Tura Altendorf und haben gute Chancen aufs Erreichen des Endspiels. Der Finaltag wird gekrönt von einem absoluten Leckerbissen, wenn im Einlagespiel der TuSEM auf den Bundesligisten Füchse Berlin - mit etlichen Nationalspielern - treffen wird.

SG Überruhr gegen DJK Werden 36:19
Gegen den Spitzenreiter der Verbandsliga zeigten die ersatzgeschwächten Löwentaler zwar eine engagierte Leistung, doch das Team von Trainer Dirk Bril war vom Anpfiff an chancenlos. Der Gegner aus Überruhr nutzte die Lücken in der Abwehr und die Fehler im Angriff der Werdener konsequent aus, um in den ersten 15 Minuten gleich eine vorentscheidende Führung von acht Toren herauszuwerfen.
Danach gelang es den Grün-Weißen, das Spiel bis zum Halbzeitstand von 9:18 etwas ausgeglichener zu gestalten.

Nachgelassen

In der zweiten Hälfte baute der deutlich überlegene Gegner den Vorsprung gegen eine immer mehr nachlassende Werdener Mannschaft bis zum Schlusspfiff zielstrebig aus. Das verpasste Pokal-Halbfinale schmerzte nicht so sehr, allerdings muss die DJK in ihren kommenden Meisterschaftsspielen ihre Schwächen im Angriff abstellen, um Erfolge zu erreichen zu können.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.