Fußball-Boom im Löwental

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Um jeden Ball wurde gekämpft bei der Ferienaktion des SC Werden-Heidhausen im Löwental. Foto: Bangert
 
„Alle dem Leder hinterher!“ Insgesamt 102 Kinder waren diesmal dabei. Foto: Bangert

Beim Feriencamp des SC Werden-Heidhausen im Sportpark kicken sage und schreibe 102 Kinder


Beim Sommerferiencamp des SC Werden-Heidhausen im Sportpark Löwental rollt der Ball! Die Organisatoren haben ganze Arbeit geleistet, 102 Kinder folgten bei strahlendem Sonnenschein dem Ruf des runden Leders.

Danny Konietzko, Trainer der ersten Herren des SC Werden-Heidhausen, ist restlos begeistert: „Ihr seid alle Rekordträger. Wir hatten noch nie so viele Kids bei unserem Camp.“ Die Anmeldungen flatterten unermüdlich ins Haus, am Ende stand der Pegel bei unfassbaren 102 Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren. Camp-Organisator Konietzko ist fasziniert davon, dass die bisherigen Dimensionen locker gesprengt wurden: „Diese Resonanz ist Wahnsinn! So viele Kinder aus Werden und umliegenden Stadtteilen haben zu uns gefunden, dazu gab es noch über 30 weitere Anfragen. Viele Neue sind dabei. Fußball boomt, zumindest im Löwental.“

Mit viel Herzblut

Vier tolle Tage rund um den Fußball, mit vielen Wettbewerben, Übungen in kindergerechten Kleingruppen, die Nachwuchskicker werden gefördert und haben viel Spaß dabei. Die engagierten Übungsleiter sind wieder einmal freudig überrascht, wie viele Talente doch in der Werdener Jugendabteilung - der SC ist immerhin drittgrößter Verein Essens - kicken. Mit Konietzko, Ina Schirmacher, Inga Vorholt, Enrico Bloß, Mehdi Hassan-Nejad, Tim Kreutzadler, Sebastian Paas, Fabian Papierok, Kevin Saalbach und Marcel Schäfer stehen engagierte Betreuer bereit, die sich mit viel Herzblut um den Nachwuchs kümmern. Beliebt sind die Turniere wie etwa „Champions League“, beim Elferkönig üben die SC-Kinder besonders gerne und eifrig, so Konietzko: „Jetzt weiß ich auch, warum der DFB immer sämtliche Entscheidungsschießen gewinnt. Vielleicht sollten Engländer und Italiener in ihren Camps das auch üben?“ Ein weiteres Highlight ist das Elfmeterschießen für Eltern, Großeltern und Bekannte. Gegner ist der Werdener Leon Miguel Pires Schulten, Keeper der U18 von Fortuna Düsseldorf und schon in den Kader der portugiesischen Jugendnationalelf berufen worden.

Der Zaubertrank

Mit größter Leidenschaft jagen die Kids dem runden Leder hinterher, die Sonne knallt, zwischendurch wird pausiert, da gibt es kein Vertun: „Ab in den Schatten!“ Gesundheit wird großgeschrieben, ganz wichtig an so einem heißen Tag ist reichliches Trinken. Hier gibt’s für die Nachwuchskicker einen kühlen Tipp: Der „Zaubertrank“. Geheime Rezeptur, aber trotzdem - oder gerade deswegen? - unheimlich lecker. Der Trunk läuft aus dem Zapfhahn und läuft und läuft…Danny Konietzko grinst: „Der geht so gut über die Theke, wir haben schon überlegt, ob wir uns mit dem ‚Zaubertrank‘ selbstständig machen sollten.“ Dazu gibt es viel Obst. Die Kinder greifen zu, aber erst, nachdem es kleingeschnitten wurde. Eine neue Erfahrung für Konietzko: „Komisch. Wir kannten noch ganze Früchte.“ Auf der Speisekarte stehen Pizza, Spaghetti Bolognese, Bratwurst. Der Freddy steht in der Mittagshitze am Grill, schwitzt und lächelt dennoch: „Für die Kinder mache ich das doch gerne.“


Neue Sportart entdeckt

Die sind derweil mit ihrer neuesten „Sportart“ beschäftigt. „Wir haben eine neue Trainingsdisziplin entdeckt, die Technik, Gewandtheit und Schnelligkeit fördert.“ Todernst blickt Übungsleiter Konietzko, bis er schallend losprustet: „Nämlich wilde Wasserschlacht mit Ausweichen und Davonlaufen!“ Dann wird der erklärte Verfechter einer gezielten Jugendförderung wieder ernst: „Im Verein, im Stadtteil, hier steckt ein unglaubliches Leistungspotenzial. Ich muss immer wieder staunen, wenn ich hier Sechsjährige beobachte, die ihre Tricks machen. Da geht mir das Herz auf. Es sind durchwegs gute Jungs. Und, was hier im Club besonders wichtig genommen wird, auch gute Mädels.“
Danny Konietzko blickt in die Zukunft: „Diese Riesenteilnehmerzahl ist Ansporn und Verpflichtung zugleich. Man sucht ja immer nach Verbesserungsmöglichkeiten fürs nächste Mal. Mal sehen, was kommt. Aber eines ist sicher, das Camp bleibt definitiv Bestandteil unserer Nachwuchsarbeit. Die Anfragen werden kommen.“ Kaum ausgesprochen, rücken schon die ersten Eltern näher und fragen nach Anmeldezetteln fürs 2017…
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