„Hasta luego!“

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Ein Team: Bei den Löwentaler Fußballern, hier den U17 Mädchen, wird der Zusammenhalt großgeschrieben. Foto: Henschke

Gelungene Jugendfahrt nach Spanien machte stolz auf den SC-Nachwuchs


Am Ostersamstag um 12.55 Uhr erreichten die beiden Mannschaftsbusse das heimische Löwental. Sichtlich müde, aber mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen für die restliche Saison im Gepäck, stiegen 69 Kinder und Jugendliche aus. Ihnen folgten übernächtigte Betreuer, die aber sofort zu berichten wussten, wie stark sich der SC-Nachwuchs in Spanien präsentieren konnte.

Organisator Markus Bäcker verlässt im Sommer den SC Werden-Heidhausen, widmet sich neuen Aufgaben. Daher ließ er nun seine letzte Spanienreise mit dem Club Revue passieren und wurde emotional: „Ich möchte mich für das Vertrauen bedanken, dass wir Betreuer immer erhalten haben. Sport und Spaß sind uns wichtig, alle Kinder wieder heile daheim abzuliefern, war jedoch stets das Wichtigste. Das ist uns immer gelungen und darüber bin ich sehr froh. Wenn ich sehe, wie vorbildlich sich unsere Jugendlichen verhalten und den Verein auch im Ausland erstklassig repräsentieren, dann geht mir das Herz auf. Wir können alle sehr stolz auf unseren Nachwuchs sein!“
Sportlich erfolgreich waren eigentlich nur die Mädchen, doch in Sachen Teamspirit, Zusammenhalt, gutem Benehmen und purer Lebensfreude auf den Rängen macht der Löwentaler Jugend so schnell keiner was vor. Die vier Busfahrer von Graf Reisen waren allesamt coole Typen, die die Kicker noch durch die engsten Kurven sicher zu den verschiedenen Spielorten an der Costa Maresme manövrierten und so ziemlich alles möglich machten.

Barcelona

Nach dem Turnier, abgerundet durch eine emotionale Abschlussfeier mit beeindruckendem Feuerwerk, begann der touristische Teil der Reise. Die Weltstadt Barcelona, um 230 vor Christus gegründet von Hamilkar Barkas, Vater von Kathargos Heeresführers Hannibal, lud zum Bummeln und Staunen ein. Ob der Hafen mit geradezu gigantischen Luxusyachten, die Flaniermeile La Rambla mit pulsierendem Leben oder das beindruckende Stadion Camp Nou des FC Barcelona, Kataloniens Hauptstadt war den Besuch wert. Am Abreisetag ließ das bis dahin tolle Wetter nach, wohl aufgrund des Abschiedsschmerzes. Dennoch wurden die verbleibenden Stunden genutzt, um an der ewig langen Playa de Calella das schon legendäre Strandmixturnier auszutragen. Hier wurden die Jugendlichen aller fünf Teams kunterbunt gemischt und stellten sich auf gleich zwei Spielfeldern dem sportlichen Wettkampf im tiefen Sand. Auch die Betreuer stellten eine Mannschaft, die mit souveränen Auftritten und großzügiger sportlicher Fairness zu gefallen wusste. Dann wurden noch die Zimmer kontrolliert, alles für in Ordnung befunden, dem Hotel Miami ein „Hasta luego!“ zugerufen und die 17-stündige Heimfahrt angetreten. Man war sich einig: „Im nächsten Jahr kommen wir wieder!“
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