Herz in die Hand genommen

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Albertino Theuer und seine Mitspieler überraschten im Pokalspiel. Foto: Archiv
 
Wieder gibt es im Löwental spannenden Hallenfußball zu erleben. Foto: Archiv

Der SC Werden-Heidhausen qualifizierte sich für den Niederrhein-Pokal

Der SC Werden-Heidhausen steht im Halbfinale des Kreispokals. Auch haben sich die Löwentaler damit bereits für die Teilnahme am Niederrheinpokal in der nächsten Saison qualifiziert.

SC Werden-Heidhausen I gegen VfB Frohnhausen 3:1
Saalbach, Kleine-Beck (71. Bugs), Ewert, Wirtz, Hicking, Homberg, Sonnenschein, Neef, Waziri (79. Schmidt), Theuer, Bayar (76. Kreutzadler).
Tore: 1:0 Neef (43.), 2:0 Bayar (62.), 3:0 Waziri (70.).
Fieser Regen, kalter Wind, dennoch topmotiviert: Am Dienstagabend rollte der Ball im Viertelfinale des Kreispokals. Trainer Danny Konietzko bot anders als in den Runden zuvor seine beste Elf auf, während der Bezirksliga-Vierte da aktuelle Probleme hatte. Krankheitsbedingte Ausfälle, zwei Rot-Sperren, aber auch der kurzfristige Rausschmiss dreier Akteure reduzierten den Frohnhausener Kader. Dennoch war der Gast Favorit. Doch die Heimmannschaft nahm ihr Herz in die Hand und hielt diszipliniert dagegen. Fast freuten sich schon die fröstelnden Zuschauer auf den Pausentee, da brachte Marius Neef die Platzherren in Führung. Nicht unverdient, auch im zweiten Durchgang hatte Werden Oberwasser. Spätestens nach dem 2:0 durch Sükrü Bayar nach einer Stunde lag die Sensation in der Luft. Das 3:0 durch Khalid Waziri beendete 20 Minuten vor dem Abpfiff jegliche Zweifel. Der Ehrentreffer der Gäste fünf Minuten vor dem Ende ärgerte eigentlich nur noch den stets ehrgeizigen Keeper Kevin Saalbach. Das Pokalhalbfinale steigt im März, dann reisen die Löwentaler hoch in den Essener Norden zum Fusionsverein DJK Sportfreunde Katernberg, der sich beim Bezirksligisten Mintard nach Elfmeterschießen durchsetzte.

In der Halle heißt es Kommando zurück!

Aus dem Zusammenschluss der Kreise 12 und 13 wurde der Kreis Essen. Soweit, so gut. Aber die erste gemeinsame Durchführung der Essener Hallenstadtmeisterschaften sorgte für großen Unmut. Etliche Teams aus dem Essener Norden wurden nach Werden gelost, viele Mannschaften aus dem Essener Süden mussten nach Bergeborbeck. Die Zuschauer blieben weg, es fehlte an Atmosphäre. Die Ausrichter versprachen Besserung und ruderten zurück. Diesmal werden wie früher Qualifikation und Vorrunde nach Nord und Süd verteilt. Der Norden spielt in der Halle Bergeborbeck und alle Süd-Vereine in der Sporthalle im Werdener Löwental. Erst ab der Zwischenrunde am Hallo in Stoppenberg werden die Vereine des Südens und des Nordens aufeinander treffen. Am Samstag, 6. Januar treffen ab 17.30 Uhr die Spieler der SG Werden 80 auf den A-Ligisten ESG 99/06, den Freizeitligisten SG Heisingen und gegen Fortuna Bredeney. Gegen die Fortunen gibt es ein besonderes Wiedersehen mit vielen ehemaligen Spielern. Bredeney kommt allerdings ohne den Werdener Ex-Coach André Bausch, denn der Vorstand trennte sich vom Trainergespann. Der SC Werden-Heidhausen ist am Sonntag, 7. Januar, ab 17.30 Uhr an der Reihe. Hier treffen die Lokalmatadoren auf den Bezirksligisten DJK Mintard, die DJK FS-Haus aus der Kreisliga C sowie auf die zwei B-Ligisten Teutonia Überruhr und VfL Kupferdreh.

Ausblick aufs Wochenende

Doch zunächst rollt das Leder unter freiem Himmel. Für fast alle Teams steht der letzte Spieltag der Hinrunde an, danach geht es in die Winterpause. Der SC Werden-Heidhausen möchte natürlich den Schwung des Pokalspiels nutzen und mit einem Sieg versöhnlich die nicht ganz unfallfreie Hinserie abschließen. Ein Dreier könnte die Werdener zumindest einen Platz klettern lassen. Der Gegner DJK Mintard II kommt angeschlagen ins Löwental, holte in den letzten fünf Spielen nur einen Punkt. Doch Vorsicht ist geboten, in der letzten Saison unterlag der SC im heimischen Löwental mit 0:2. Die SC-Reserve bläst zum Halali auf den nächsten Favoriten. Nachdem die Werdener den SV Isinger entthronen konnten, möchten sie nun gerne den neuen Spitzenreiter Teutonia Überruhr stürzen. Was sie bei Blau Gelb Überruhr erwartet, ist den Damen noch nicht ganz klar. BGÜ trat einmal nicht an, brach auch schon zwei Partien vorzeitig ab. Ein Werdener Sieg ist jedenfalls fest eingeplant. Davon kann die SG Werden 80 nur träumen, sie ist auch in Niederbonsfeld krasser Außenseiter. Selbst bei einem Sieg über den Tabellendritten SV Isinger II wird der SC Werden-Heidhausen III kaum über den zurzeit sechsten Rang hinaus kommen.

So rollts Leder

Sonntag, 3. Dezember
10.30 Uhr: SC Werden-Heidhausen III gegen SV Isinger II, Löwental.
12 Uhr: SuS Niederbonsfeld II gegen SG Werden 80, Kohlenstraße.
12.15 Uhr: SC Werden-Heidhausen II gegen Teutonia Überruhr, Löwental.
14.15 Uhr: SC Werden-Heidhausen I gegen DJK Mintard II, Löwental.
15.30 Uhr: Blau Gelb Überruhr gegen SC Werden-Heidhausen Damen, BSA Überruhr.
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