Kein einziger Sieg

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Der SC Werden-Heidhausen stand sich gegen Mintard II selbst im Weg. Foto: Bangert
 
Sandy Müller hatte Pech mit einem gefährlichen Drehschuss. Foto: Bangert

Es gab für die Werdener Fußballer einige Nackenschläge zu verkraften

Kein einziger Sieg war am Ende eines enttäuschenden Spieltages zu verzeichnen.



SC Werden-Heidhausen I gegen DJK Mintard II 0:2
Böse Überraschung im Löwental. Die Gastgeber unterlagen nicht unverdient einer bärenstarken Mintarder Reserve, die jede Menge bezirksligatauglicher Spieler in ihren Reihen hatte. Die Elf von Trainer Danny Konietzko dagegen musste auf Yannick Bönte, Florian Kammann und Marius Neef verzichten, so fehlte es an Schwung auf dem rechten Flügel und Ideen in der Schaltzentrale. Mintard machte das geschickt, störte in der gegnerischen Hälfte, fing alle Offensivversuche im dicht gestaffelten Mittelfeld ab. Da auch den Gästen wenig einfiel, war es eine extrem chancenarme erste Halbzeit. Einmal war Mintards Goalgetter Langer der SC-Abwehr enteilt, doch Torhüter Kevin Saalbach blieb lange stehen und verhinderte so den Rückstand. Bei einem tückischen Weitschuss war Saalbach ebenfalls hellwach und tauchte ins bedrohte Eck. Eine komplette Halbzeit ohne Torschuss der Hausherren ließ die Fans murren. Nach dem Seitenwechsel wurde dies deutlich besser, doch in der 65.Minute überraschte ein weiter Pass die Werdener Abwehr, Mintards Houndoh nahm das Leder geschickt mit und jagte es in die Maschen. Erst jetzt wachte Werden auf, Christian Weiler bediente Nick Hölzer, dessen Schuss der gute Torwart wegfischte. Coach Konietzko stellte auf Dreierkette um, der Druck nahm zu, ein Drehschuss von Sandy Müller wurde noch soeben zur Ecke geklärt. Für Mintard ergaben sich zwangsläufig Konterchancen, eine davon konnte die DJK in der 82. Minute zur Entscheidung nutzen. Gleich zweimal hatte Hölzer noch die Möglichkeit, zielte erst knapp am Tor vorbei und scheiterte dann am Schlussmann.
Bei den Sportfreunden 07 wird es am Donnerstabend schwer. Der ungewohnte Ascheplatz war stets eine Herausforderung für den SC. Ein Problem dürfte auch die momentan starke Form der Gastgeber sein, die bisher fünf ihrer sechs Rückrundenspiele gewinnen konnten.

Aufsteigerduell

Preußen Eiberg gegen SG Werden 80 4:2
Gegen eine stark ersatzgeschwächte SG Werden setzte sich Preußen Eiberg im Aufsteigerduell durch. Zur Pause stand es noch 0:0, doch dann brachte Stürmer Stribny die Hausherren mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße. Markus Dymala, der nun bei 27 Saisontoren steht, gelang zweimal der Anschlusstreffer, doch am Ende machte Eiberg den Sack für Eiberg zu. Es war ein unterm Strich verdienter Sieg der Preußen. Am Mittwochabend kommt der neue Tabellenzweite Kupferdreh ins Löwental. Im Hinspiel hatten sich die 80er eine unnötige Niederlage gefangen.

Rot Weiss Essen II gegen SC Werden-Heidhausen Damen 1:1
Das Hinspiel hatte Werden noch souverän mit 3:0 für sich entscheiden können. Aber an der Seumannstraße mussten sich die SC-Damen mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Die Gastgeber gingen früh in Führung, erst nach etwas über einer Stunde konnte Lisa Resing egalisieren. Gegen die ESG 99/06 sind die Vorzeichen anders: Damals im September hatte es nur zu einem torlosen Remis gelangt…

Spitzenreiter fast geknackt

SC Werden-Heidhausen II gegen TC Freisenbruch 1:2
Was für ein packendes Finish im Sportpark Löwental. Der Tabellendritte empfing den Spitzenreiter und das Spiel wurde den hohen Erwartungen gerecht. Ging es noch mit einem 0:0 in die Pause, erzielte Freisenbruch nach 67 Minuten die Führung. Doch Werden ließ sich nicht abschütteln, übernahm nun das Kommando. Gelegentliche Konter des Spitzenreiters entschärfte der starke Torhüter Malte Schempershofe. In der 85. Minute wurde es dann knifflig, als Robert Schulz freigespielt wurde. Der Stürmer stand dabei deutlich in Abseitsposition, aber der Unparteiische hatte kurz die Übersicht verloren. Schulz dribbelte in den Strafraum, der Torwart ging ungeschickt zu Werke, der SCler fiel. Dem Schiedsrichter reichte das, um einen Elfmeter zu geben. Dann machte es der Referee unnötig spannend. Jonas Graf traf, doch der Ball war noch nicht freigegeben gewesen, der Strafstoß musste wiederholt werden. Graf behielt die Nerven, verwandelte auch den zweiten Versuch. Nun griff Freisenbruch wütend an, die Löwentaler igelten sich hinten ein, bekamen dann einen langen Ball nicht mehr aus der Gefahrenzone, ein Gästespieler nahm das Geschenk dankbar an. Freisenbruch hatte sein 21. Spiel von insgesamt 23 Begegnungen gewonnen, der SC seit langem wieder einmal verloren. Trainer Benjamin Brenk zeigte sich begeistert vom Auftritt seiner verjüngten Mannschaft, die fast nur noch auf Eigengewächse zurückgreift. Andererseits war der Übungsleiter auch enttäuscht: „Wenn man in der Nachspielzeit noch einen rein bekommt, dann ist das ärgerlich. Sicherlich war der Sieg der Freisenbrucher verdient. Unser Torwart hat uns am Leben gehalten. Aber wir müssen das besser verteidigen. Da stehen wir außen doppelt gegen den Angreifer und produzieren dennoch ein völlig unnötiges Foul, was zum Gegentor führt. Das war echt schade.“

SC Werden-Heidhausen III gegen Teutonia Überruhr II 4:4
Torschützen: Marcel Schäfer (2), Baris Demirkaya, Dario Elony.

So rollts Leder:

Mittwoch, 29. März:
19.30 Uhr: SG Werden 80 gegen SG Kupferdreh-Byfang, Löwental.

Donnerstag, 30. März:

19.30 Uhr: Sportfreunde 07 gegen SC Werden-Heidhausen I, Veronikastraße.

Sonntag, 2. April:
11 Uhr: VfL Kupferdreh gegen SC Werden-Heidhausen I, Eisenhammer.
11 Uhr: SC Werden-Heidhausen Damen gegen ESG 99/06, Löwental.
13 Uhr: SpVgg Steele II gegen SC Werden-Heidhausen II, Langmannskamp.
15 Uhr: SG Werden 80 gegen Blau Gelb Überruhr, Löwental.
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