„Keinen Bock mehr!“ Die Spiele der Fußballer des SC Werden-Heidhausen - Erste besiegt Bottrop höchst souverän

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Der SC Werden-Heidhausen besiegte Bottrop.

Der SC Werden-Heidhausen zeigte sich deutlich konzentrierter und siegte hoch verdient gegen überforderte Gäste aus Bottrop.

SC Werden-Heidhausen I gegen Rhenania Bottrop 3:0

Ein pitschnasser Trainer Danny Konietzko schaute grimmig: „Ich glaube, die haben keinen Bock mehr!“ Recht hatte er, der Herr Übungsleiter. Der Gast Rhenania Bottrop hatte irgendwann eingesehen, dass gegen diesmal bis zum Schluss konzentrierte SCler kein Kraut gewachsen war.
Die Bottroper Fans verließen vorzeitig den Sportpark Löwental, machten sich auf den langen Heimweg.

In der 27. Minute hatte Nico Rüth die Heimmannschaft in Führung gebracht, mit diesem 1:0 ging es auch in die Pause. Im zweiten Durchgang folgte nicht wie in der Vorwoche ein eklatantes Einbrechen der SC-Kicker. Im Gegenteil, bestens eingestellt vom Trainer, legten die Werdener sogar noch ein Schüppe zu und ließen den nun überforderten Gäste keine Chance mehr.

Geharnischte Proteste

Björn Homberg drang in den Strafraum ein, wurde gestoßen, der Schiedsrichter entschied spontan auf Elfmeter, blieb trotz geharnischter Proteste der Rhenania bei seinem zugegeben harten Urteil. Kevin Hougardy trat zum Strafstoß an, der Torwart reagierte gedankenschnell, doch Heiko Wirtz hatte aufgepasst und verwandelte den Nachschuss gekonnt zum 2:0. Im Gegenzug hätte auch Bottrop einen Elfmeter bekommen können, nach Zuspiel von Tim Petzke verpasste Kevin Hougardy aus fünf Metern das leere Tor.
Nun ging es nur noch in eine Richtung, auf dem Weg zum 3:0 ging Florian Kammann auf und davon, scheiterte zwar am guten Gästekeeper, doch Nico Rüth war umsichtig mitgelaufen und schob das Leder über die Linie. Florian Kammann schlenzte einen Freistoß gefühlvoll über den Schlussmann, das Leder prallte aber vom Lattenkreuz zurück ins Feld. Rainer Imhoff verzog aus 16 Metern, einen Kracher von Hougardy konnte der Torwart entschärfen.

Appetit auf mehr

Ein überzeugender Sieg verschaffte Luft auf die Abstiegszone und machte Appetit auf mehr. Die Löwentaler haben sich nun auf den siebten Rang vorgeschoben und den Blick fest nach oben gerichtet. Innerhalb weniger Tage locken sechs Punkte.
Bereits morgen geht es um 18.45 Uhr beim formschwachen SC Phönix weiter, am Ostermontag folgt im Löwental um 15 Uhr ein Heimspiel gegen die SG Altenessen.

Sportfreunde gegen SC Werden-Heidhausen Damen 5:1

Der alte Konkurrent war auf seinem feuchten Ascheplatz einfach das bessere Team. In der ersten Halbzeit kassierten die Werdenerinnen gleich vier Gegentreffer, zum zweiten Durchgang ersetzten die Trainer Simon Freisenhaus und Markus Muth die Spielerinnen Melanie Ficht und Ramona Schmitz durch Annabell Salk und Nina Schmidt.
Schmidt war es dann auch, die für den 1:5 Ehrentreffer sorgte. Die SC-Damen stagnieren auf dem zehnten Platz und haben nun drei Wochen Pause vor sich.
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