Konietzko geht das Personal aus - Vier Spiele der SC-Fußballer: Zwei Siege, Remis, Niederlage

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Schönes Wetter und Großkampftag im Löwental: gleich vier Spiele luden zum Verweilen ein. Lediglich die vierte Mannschaft fehlte, sie hatte nämlich spielfrei.

SC Werden-Heidhausen I gegen SC Frintrop 0:4
Trainer Danny Konietzko gehen die Spieler aus. Neben den Dauerverletzten Jan Brückner, Christian Pape und Heiko Wirtz fehlten nun auch Lucas Lüttenberg und Christian Weiler. Zu allem Überfluss musste Sandy Müller eine Gelbsperre absitzen. Gerade einmal 14 Akteure hatte der SC zur Verfügung, davon etliche noch angeschlagen.

Dreierkette

Konietzko baute um, vertraute einer Dreierkette und stärkte das Mittelfeld. So entwickelte sich im Löwental eine von Zweikämpfen in der neutralen Zone geprägte Partie, bei der der Gast die besseren Chancen hatte.
Aber erst vergab Frintrop kläglich, dann rettete Florian Kleine-Beck in höchster Not. Beim 0:1 noch ohne Chance, behielt SC-Torwart Jonas Altenkamp in der 40. Minute im Eins gegen Eins die Nerven.
Nun änderte sich das Bild, die Löwentaler übernahmen das Kommando. Nach Standards gab es erste Möglichkeiten, ein kluger Diagonalpass von Tim Petzke fand Kevin Hougardy, der aber zu wenig draus machte.
Nach Flanke von Petzke wollte Halil Erciyas einnicken, doch der Torwart fischte ihm den Ball vom Kopf. Nach einem Abpraller war Kleine-Beck überrascht, jagte das Leder über die Latte. Zum wiederholten Male flankte Tim Petzke, drei Meter vorm Tor köpfte Jason Munsch, doch irgendwie konnte der starke Gästeschlussmann parieren.
Nach Eckstoß von Florian Kammann zog Tim Homberg ab, doch der Frintroper Keeper war nicht zu bezwingen.
Das 0:2 schockte, der erste gescheite Angriff der Gäste nach 30 Minuten „Offensivflaute“ war direkt drin. Nun gab sich der SC auf, kassierte noch zwei Gegentreffer. In der Tabelle rückt alles noch enger zusammen, Werden liegt als Siebter nur vier Punkte vor der Abstiegszone.

SC Werden-Heidhausen Damen gegen RWE II 2:1
Mit einem verdienten 2:1 Sieg gegen die Zweitvertretung von Rot-Weiss Essen pirschen sich die Löwentalerinnen wieder ins Mittelfeld der Tabelle.
Zwar ging der Gast in Führung, doch Luisa Griksch sorgte mit zwei Treffern für Jubel. Mit gleich acht Spielerinnen, die zuletzt noch in der Jugend spielten, bot der SC ein sehr junges Team auf.

SC Werden-Heidhausen II gegen FSV Kettwig 1:0
Wesentlich stabiler als noch vor ein paar Wochen präsentierte sich die SC-Reserve im Löwental. Aufgrund einer überlegen geführten ersten Halbzeit geht der Derbysieg in Ordnung. Zunächst vergaben die Hausherren ihre Möglichkeiten, der gute Gästekeeper entschärfte etliche Chancen.
Kurz vor der Pause brachte der frühere Kettwiger Stefan Lößner mit dem 1:0 sein Team auf die Siegerstraße. Nach dem Seitenwechsel drehte der Gast auf, übernahm die Initiative, der SC stemmte sich dem entgegen. Einige Konterchancen wurden zu hektisch vertändelt, sodass bis zum Abpfiff gezittert werden musste. Die SCler sind Neunter, haben aber nur noch zwei Punkte Rückstand auf den sechsten Platz.

SC Werden-Heidhausen III gegen FSV Kettwig II 0:0
Im Löwental entwickelte sich eine trotz fehlender Tore durchaus ansehnliche Partie, die SCler spielten taktisch diszipliniert, weshalb die Trainer Joseph Böhmer und Jürgen Koch hinterher stolz war auf ihre Jungs: „Zum zweiten Mal stand hinten die Null. Wir haben aber auch gar nichts zugelassen. So kann das weiter gehen!“

Offensiv harmlos

Einziges Manko: die Offensive der Löwentaler als „harmlos“ zu beschreiben, wäre noch geschönt. So ergaben sich bestenfalls halbe Chancen, die aber nervös vergeben wurden.
Folglich endete die Begegnung torlos. Immerhin, der SC verließ endlich die Abstiegsränge!
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