Nervenkrieg geht weiter! Spiele der SC-Fußballer – nur ein einziges Pünktchen

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Der SC Werden-Heidhausen II unterlag mit 0:2 in Kettwig.
 

Die Spiele des SC Werden-Heidhausen standen unter keinem guten Stern. Insgesamt sprang in den fünf Partien nur ein Punkt heraus. Besonders erste und dritte Mannschaft müssen sich Sorgen um den Klassenerhalt machen.

SC Frintrop gegen SC Werden-Heidhausen I 1:0

Der Nervenkrieg geht weiter. Zwei der noch abstiegsgefährdeten Teams konnten siegen, der SC Werden-Heidhausen und sein schärfster Rivale Adler Frintrop gingen leer aus. Bei dessen Ortsrivalen SC Frintrop gab es für die Löwentaler eine unglückliche 0:1 Niederlage.
Auf Asche sahen die Zuschauer wenig Schönes, die in der Rückrunde bärenstarken Frintroper wollten nicht so recht, lauerten auf Fehler der angeschlagenen Gäste.
Er kam, der entscheidende Fehler. In der 55. Minute sah der sonst so souveräne Torwart Jonas Altenkamp nicht gut aus, der 37-jährige Frintroper Goalgetter Markus Dymala, selbst bis zur E-Jugend ein Heidhauser Spieler, drückte das Leder zum Tor des Tages über die Linie. Aller Einsatz und vorbildliche kämpferische Haltung brachten dem SC nichts ein.
Bitter auch die gelb-rote Karte für Tobias Kammann, so hat Trainer Konietzko wieder einen Ausfall zu verzeichnen.
Doch gegen die Schießbude der Liga, Dostlukspor Bottrop, muss es auch so zum ungemein wichtigen Dreier reichen.

RW Essen II gegen Werden-Heidhausen Damen 3:1

Die Trainer Simon Freisenhaus und Markus Muth konnten nur die Köpfe schütteln: vor einer Woche hatten ihre Schützlinge an gleicher Stelle eine Bombenleistung hingelegt, diesmal ging am Altenessener Kaiserpark gegen den Tabellenletzten gar nichts.
Zwar ging der SC in der 37. Minute durch einen Freistoß von Nadine Ficht in Führung, fing sich aber prompt den Ausgleich.
Vier Minuten nach dem Seitenwechsel trafen die Gastgeber zum 2:1, in der 76. Minute senkte sich ein Freistoß über Torhüterin Martha Maczek zum 1:3 ins Tor, die Partie war entschieden.

FSV Kettwig gegen SC Werden-Heidhausen II 2:0

Die Liste der Ausfälle ist einfach zu lang, den Trainern Benjamin Brenk und Christian Kliem sind die Hände gebunden. Zurzeit geht es nur darum, überhaupt genügend Spieler auf den Platz zu bekommen. Wieder halfen Spieler der dritten, diesmal sogar Akteure der vierten Mannschaft aus. Es begann hektisch, Jason Munsch hatte die Chance, auf der Gegenseite war Keeper Steffen Buschmeier zur Stelle. Dann ließ der SC einen Kettwiger Innenverteidiger ohne Mühe durchmarschieren, der Ball hoppelte aus 25 Metern ins Tor.

Jonas Leven überlupfte Torwart, aber auch Tor, dann gewährte die SC-Defensive erneut einem Kettwiger zu viel Bewegungsspielraum und lag durch den nächsten Weitschusstreffer mit 0:2 hinten. Kuriose Szene: für den bereits geschlagenen SC-Schlussmann rettete ein Gastgeber, als er das Leder an die Latte setzte, statt es einfach ins Tor fliegen zu lassen. Glückt gehabt!
In der 70. Minute bekam ein FSVler vorm leeren Tor den Ball, verzog aber, zehn Minuten später war eigentlich endgültig das 0:3 fällig, aber erneut vergab ein Kettwiger. Die im Schnitt fast fünf Jahre jüngeren Hausherren wirkten insgesamt fitter, vergaben noch etliche gute Torgelegenheiten, mit dem Schlusspfiff fischte Steffen Buschmeier noch einen Kopfball aus dem Winkel.

FSV Kettwig II gegen SC Werden-Heidhausen III 2:2

Wichtigste Erkenntnis: Die Moral der Werdener Dritten ist intakt.
Der SC begann mutig, Jason Munsch scheiterte am Torwart, Stefan Homberg zielte drüber, Christoph Steinmetz setzte einen Freistoß knapp am Pfosten vorbei. Das 0:0 zur Pause war glücklich für die Gastgeber.
In der 56. Minute fing sich Werden aus spitzem Winkel das 0:1, hatte dann durch Jason Munsch und Tim Gärtner die Doppelchance. Nach einem Eckstoß verlor die Abwehr die Übersicht, der SC lag jetzt mit 0:2 zurück. Torwart Marvin Dörnemann vereitelte bravourös das 0:3, Holger Steinmann hatte das 1:2 auf dem Kopf, traf aber nicht. Alles vorbei?
Nein, das Team der Trainer Joseph Böhmer und Jürgen Koch gab alles, verkürzte in der 87. Minute durch Stefan Homberg.
Dann kam die allerletzte Minute, Pascal Bartels flankte, der mit nach vorne geeilte Torwart Dörnemann nahm seinem Kettwiger Kollegen die Sicht und Christoph Steinmetz traf von der Strafraumlinie aus zum 2:2 Ausgleich.

Heisinger SV III gegen SC Werden-Heidhausen IV 3:1

Schon nach sechs Minuten lag der SC durch einen Strafstoß hinten, agierte ab der Minute nach einer gelb-roten Karte gegen Florian Scheidtmann in Unterzahl. Doch die SCler glichen durch Dominik Damasch aus, waren nun sogar der Führung nahe.
Doch ein weiterer Strafstoß brachte das 2:1 für Heisingen, Philipp Roeser ersetzte den Torschützen Damasch. In der Nachspielzeit fiel das entscheidende 1:3.
Zwei Elfmeter und ein Feldverweis? Trainer Kevin Marx ließ keine Kritik am Schiedsrichter zu: „Er fuhr zwar eine harte Linie, hat aber gerecht und fair gepfiffen.“
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