Neuauflage des Fischlaker Cups war ein großer Erfolg

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Seifenkistenrennen auf der Straße Kruselbeck in Fischlaken (Foto: Bangert)
 
Seifenkistenrennen auf der Straße Kruselbeck in Fischlaken (Foto: Bangert)

Zugegeben, das gab es schon mal: Seifenkistenrennen in Fischlaken. Aber viele Jahre lang wurde die Tradition, alle zwei Jahre zum Pfarrfest den Berg hinabzusausen nicht mehr praktiziert. Dieses Jahr war es endlich wieder soweit und 17 Teilnehmer wagten sich auf die Strecke.

Fritz Jetter, Mitorganisator des Fischlaker Cups ist begeistert. „Das war wirklich eine ganz tolle Sache“, trudelten die Anmeldungen für das Seifenkistenrennen zunächst spärlich ein, kam dann doch ein beachtliches Starterfeld zusammen.
„Wir haben um 11 Uhr mit den Probeläufen begonnen. Da war die Rampe schon aufgebaut. Aber schnell haben wir festgestellt, die brauchen wir gar nicht, sonst wären die Seifenkisten viel zu schnell gewesen.“ So gingen die Rennfahrer schließlich direkt von der Straße an den Start.
„Bei den Probeläufen sind alle noch allein an den Start gegangen, dann haben wir uns an die Doppelläufe gewagt.“ Die Zeiten wurden genommen und so kamen schließlich ähnlich starke Gegner auf der Strecke zusammen. „Auch da mussten wir uns erst einfinden. Anfangs haben wir die Zeiten auf eine Tafel geschrieben, aber der Aufwand, da die ähnlichsten Zeiten zusammenzusuchen, war zu groß. Also habe ich den Laptop raus geholt und die Zeiten in einer Exceltabelle notiert.“
Da sich bei den Probeläufe ein Teilnehmer leicht verletzte und dann aufgab, ging es für 16 Starter letztlich um die Wurst, besser gesagt um den Pokal. Denn zwar bekam jeder Teilnehmer ein T-Shirt und eine Urkunde, die extra schnell von Jetters Frau bei DM mit einem individuellen Starterfoto auf Fotopapier ausgedruckt wurde, den Pokal bekam aber nur der schnellste Teilnehmer. Doch es gab noch einen weiteren Sieger. „Wir haben auch noch die schönste Seifenkiste gekürt. Das war nicht ganz so einfach. Aber wir haben geschaut, wer keinen Fertigbausatz verwendet hat und bei wem in der Konstruktion besonders viel Gehirnschmalz steckte.“
Zwischen sieben und zwölf Jahren alt waren die Starter, die mutig den Berg hinab sausten. „Die Endabnahme der Seifenkisten im Vorfeld war aber super wichtig. Einige hatten nur Holzklötzchen als Bremsen, da haben wir dann noch schnell nachgearbeitet und halbe Tennisbälle für einen höheren Abrieb drunter geschraubt“, sagt Jetter. Dabei wollte eigentlich keiner der Rennfahrer bremsen. „Bauer Hüsgen hatte uns einige Strohballen geliehen, unter anderem war 20 Meter hinter dem Ziel eine Strohwand. Da hatten die Kids natürlich irre viel Spaß, hineinzubrettern.“
Doch nicht nur die Kids hatten reichlich Spaß beim Fischlaker Cup. „In der Boxengasse war mächtig was los und am Ziel haben die Eltern ihre Kids lautstark angefeuert.“
Vier Mal durfte jeder Teilnehmer die Strecke befahren und so endete der amüsante Tag erst nach 17 Uhr. Die Veranstalter sind froh, dass der Fischlaker Cup so ein toller Erfolg war und denken darüber nach, das Event noch einmal zu wiederholen. „Natürlich sind wir erst einmal k.o. Aber wir setzen uns in den kommenden Jahren zusammen und überlegen, ob wir das Seifenkistenrennen wiederholen können. Immerhin wissen wir ja jetzt, wie es geht.“ Doch erst einmal heißt es für Fritz Jetter und das gesamte Team nach erfolgreichem Abbau am Sonntag, einmal kurz Beine hoch legen.
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