Nicht mehr lange… Der Sportpark Löwental wird noch in diesem Jahr „fettich“

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Die Baumstümpfe und die leere Fläche im Löwental weisen darauf hin - hier wird bald gebaut!
 
So etwa wird das Umkleidegebäude aussehen. (Foto: Waldhelm)

Was ist eigentlich mit dem Löwental? Müsste es da nicht endlich gebaut werden? Keine Angst, der Anbau eines Umkleidegebäudes steht unmittelbar vor der Tür.

Ohne Frage brauchen die Werdener Sportler, gerade der SC Werden-Heidhausen, endlich wieder eine zentrale Anlaufstelle, um weiterhin Kontakte pflegen und ein intaktes Vereinsleben erhalten zu können. Ideal dazu war das Josef-Bäcker-Vereinsheim des SC im Heidhauser Volkswald - doch diese einst so lebendige Sportanlage wurde aufgegeben und zerfällt.

Erfreulicher Boom

Im Ratsbeschluss vom 12. Dezember 2012 wurde eine Menge Geld bereitgestellt, um endlich die Raumnot der stark frequentierten Sportanlage im Löwental zu beenden. Nach dem Umbau eines Groß- und eines Kleinspielfeldes in Kunstrasenspielfelder mit Kunststofflaufbahn, die dem Werdener Sport einen ungeahnten und höchst erfreulichen Boom bescherte, steht jetzt noch die Sanierung und Erweiterung des Umkleidegebäudes an.
Mit 350.000 Euro soll der Anbau dieses Umkleide-Hauses finanziert werden, es umfasst zusätzliche Kabinen inklusive Dusche und WC, Vereins-Büroräume für DJK Grün-Weiß Werden, SC Werden-Heidhausen, SG Werden 80 und Werdener Turnerbund, sowie einen 75 Quadratmeter großen Jugendraum mit Panoramafenster.
Dies alles in der Qualität eines „veredelten Rohbaus“ – hier müssen die Sportler beim Innenausbau selbst mit Hand anlegen. Dazu erfolgt der Umbau eines bisher nicht genutzten Behinderten-WCs zur Schiedsrichter-Umkleide.

Kritische Umkleidesituation

Im Sportpark Löwental treiben neben den Schülern der beiden Gymnasien, den Volleyballern und den Leichtathleten des WTB auch die Kicker der SG Werden 80 und die 26 Teams des SC Werden-Heidhausen ihren Sport. Besonders die SC-Kicker verweisen auf ihre vier weiblichen Teams, zudem ist neuerdings ein DFB-Leistungsstützpunkt für fußballtalentierte Mädchen im Löwental beheimatet. Daher ist die Umkleidesituation längst kritisch, der Anbau wird für Entspannung sorgen.
Doch zu sehen ist fast nichts, immerhin, vier Baumstümpfe erinnern daran, dass hier bald gebaut werden wird.

Anspruchsvolles Modernisierungs-Programm

Geplant war der Spatenstich spätestens zur offiziellen Eröffnung im Juni 2013. Doch die Mittel der Stadt sind beschränkt und die Kräfte der Sport- und Bäderbetriebe waren anderweitig gebunden. So sind zwei Jahre ins Land gegangen.
Ein weiterer Grund: Bei der Stadt wurden die Aufgabenbereiche anders zugeschnitten, änderte sich der Ansprechpartner, seit Frühjahr 2014 ist Ralph Becker zuständig für Sporthallen und offene Sportstätten. Seitdem läuft ein anspruchsvolles Programm ab, welches die Plätze der Sportstadt Essen nach und nach modernisiert.
So auch im Löwental: Sehr ansprechende Pläne liegen bereits vor, hier hatte das Werdener Architektenbüro von Astrid und Michael Waldhelm vorbildlich mit allen Beteiligten eine formschöne, aber vor allem zweckmäßige Lösung gefunden, mit der alle sehr zufrieden waren.

Langwierig

Doch Ralph Becker zählt auf, warum die Werdener Sportler warten mussten: Die Politik schob andere Projekte wie KrayArena und Burgaltendorf in den Vordergrund, langwierige Verfahren wie die Auftragsvergabe an Handwerksfirmen brauchten auch ihre Zeit. Doch die Bemühungen im Löwental seien voll im Terminrahmen, meint der Sachbearbeiter: „Alles im Lot!“
Wenn die letzten Auftragsvergaben erledigt sind, geht es los im Sportpark, so Ralph Becker: „Wir werden dieses Jahr noch fertig. Bestimmt!“
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