SC-Reserve verteidigt den City Optic Pokal

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Beim vereinsinternen Duell zwischen SC W-H III (mit Leibchen) und dem SC W-H IV ging es hart zur Sache. Hier grätscht Markus Köllmann vor Xin Zhou.

Mit einem 1:0 im Finale des City Optic-Pokals gegen den FSV Kettwig II verteidigte die SC-Reserve ihren Titel - die beiden Trainer Benjamin Brenk und Christian Kliem konnten „das Ding“ schon als Spieler, nun als Trainer gewinnen.
Die Partien begannen mit einem Paukenschlag, der Titelverteidiger lag schon in der zweiten Minute nach einem Patzer zurück. Die Fortuna aus Bredeney hatte jedoch nicht lange Freude am Vorsprung, denn die Mannen von Benjamin Brenk und Christian Kliem drehten den Spieß schnell mit Treffern von Mike Müller, Alexander Koch und Simon Freisenhaus um. Kurz vor dem Abpfiff konnte Bredeney noch auf 2:3 verkürzen.

Jede Menge Derbys

Im Derby gegen die SG Werden 80, die zunächst stark ersatzgeschwächt antrat und erst nach und nach „aufgefüllt“ wurde, ging es flott los. Dominik Petry und Florian Beckmannshagen sorgten bereits nach drei Minuten für eine 2:0 Führung. Nun fingen sich die 80er ein wenig, hatten dem druckvollen Spiel des A-Ligisten allerdings wenig entgegen zu setzen. Jonas Graf, Dominik Petry und Florian Beckmannshagen erhöhten auf 5:0, Simon Freisenhaus und der emsige Neuzugang Daniel Naujoks machten den Sack zu. Geknickt schlich die SG von dannen, während die SC-Reserve sich aufs Finale einrichten konnte.

80er im kleinen Finale

Gegen Fortuna Bredeney II galten die 80er nur als Außenseiter, doch Trainer Peter Büker hatte sein Team bei der Ehre gepackt. Nicht wiederzuerkennen waren die ganz in Rot gekleideten SG-Kicker, Torwart Michael Schweinheim wuchs über sich hinaus, bekam dann sogar noch einen Sonderapplaus, als er dem Schiedsrichter fair zugab, dass ein Bredeneyer Schuss hinter der Linie gelandet war.
Zweimal ging die SG Werden 80 durch Kevin Hanisch in Führung, zweimal glich die Fortuna aus. Kurz vor dem Abpfiff flankte Hanisch, Robin Quellmelz nickte das Leder zum 3:2 Siegtreffer ein. Das bedeutete die Teilnahme am kleinen Finale für die Werdener.
Der FSV Kettwig II war mit einer ambitionierten Truppe angetreten, Trainer Markus Muth – ebenfalls als Übungsleiter bei der SC-Jugend beschäftigt – konnte sich über ein souveränes 2:0 gegen den SC Werden-Heidhausen III freuen. Bei den Gastgebern dagegen herrschte Ernüchterung, der Traum vom Endspiel war frühzeitig geplatzt.

Vereinsinternes Duell

Gegen den SC Werden-Heidhausen IV konnte der FSV Kettwig II mit 3:0 noch deutlicher siegen, warf als Herausforderer seinen Hut in den Endspiel-„Ring“.
Im vereinsinternen Duell ging der SC Werden-Heidhausen III gegen den SC Werden-Heidhausen IV schnell mit 1:0 in Führung, Christoph Steinmetz verwandelte eine Vorarbeit von Markus Köllmann.
Während sich die Trainer Joseph Böhmer und Jürgen Koch mit ihren Jungs über den Einzug in das Spiel um Platz 3 freuten, haderte Coach Thomas Wortmann mit seiner Vierten, die auf einige Stammkräfte verzichten musste, vieles schuldig blieb und sang- und klanglos ausschied.
Im Spiel um den dritten Platz machte der SC Werden-Heidhausen III gegen die SG Werden 80 schnell klar, wer das Sagen hatte. Die SCler bauten mächtig Druck auf, scheiterten aber am Aluminium oder dem prächtig aufgelegten 80-Keeper Schweinheim. Erst spät erlöste Sebastian Paas sein Team, Christoph Steinmetz traf aus 16 Metern, Paas legte das 3:0 nach, die endgültige Entscheidung. Nun wurde den 80ern noch ein Treffer wegen einer Abseitsstellung aberkannt und der SC vergab noch einen Elfmeter, Marcel Gockeln war gefoult worden.

Ein gutes Endspiel

Im Endspiel standen sich die bis dahin überzeugendsten Mannschaften gegenüber. Der SC Werden-Heidhausen II begann druckvoll, einen Kopfball von Florian Beckmannshagen fischte der Kettwiger Torwart noch soeben von der Linie.
In der siebten Minute war der Schlussmann machtlos, Beckmannshagen umkurvte ihn und drückte zum 1:0 ein. Die Kettwiger protestierten, wohl nicht zu Unrecht, da es vorher ein Foul gegeben hatte. Weitere Chancen durch Dominik Petry und Beckmannshagen fanden nicht ihr Ziel, fünf Minuten vor dem Ende kam dann der FSV mächtig auf. Gleich zweimal tauchten Kettwiger Stürmer mutterseelenallein vor SC-Schlussmann Kevin Saalbach auf, der jedoch die Übersicht behielt und die Möglichkeiten entschärfte.
Mit dem Schlusspfiff hätte Simon Freisenhaus das 2:0 machen müssen, es reichte aber auch so und ein interessantes Vorbereitungsturnier war mit dem Sieg des Favoriten beendet. SC-Vorsitzender übergab den City Optic-Pokal an das fröhliche Reserveteam, anschließend wurde noch gefeiert.
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