SC Werden-Heidhausen I gegen Spvg Schonnebeck II 3:4

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Da staunen die SCler Heiko Wirtz (l.) und Christian Weiler: Ihr Teamkamerad Tobias Koenen nimmt es mit dem Schonnebecker Torwart auf! Geholfen hat es nichts - die Gäste gewannen 4:3.

Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist für den Sportpark Löwental verloren. Die 3:4 Schlappe gegen den Aufsteiger war nicht nur die erste Heimniederlage, sondern auch höchst unnötig.

Fahrig wurde zu Beginn dem Gast der Torschuss ermöglicht, den Ausgleich ermöglichte ein Elfmeterpfiff des Unparteiischen, Rene Sperling verwandelte in der 29. Minute. Doch kurz vor der Pause ließ die SC-Hintermannschaft ungehindert flanken, ein Schonnebecker tauchte mutterseelenallein vor Torwart Tobias Thiemann auf und nickte zum 1:2 Pausenrückstand ein.
Zum zweiten Durchgang versuchte es Trainer Danny Konietzko mit Simon Spazier für Tim Petzke, Spazier führte sich sofort mit einer gelben Karte ein. Ein Signal – die SCler bedrängten nun die Gäste, die kaum noch aus ihrer Hälfte kamen. Nach Freistoß von Spazier hätte Tobias Koenen nur noch nach innen passen müssen, gleich zwei Mitspieler standen völlig frei. Eine Flanke von Simon Spazier senkte sich in der 62. Minute gefährlich, hätte fast den guten Gästekeeper überrascht.

Totale Offensive

Jetzt kamen Björn Homberg für Lucas Lüttenberg und Nico Rüth für Christian Weiler, der SC schaltete auf totale Offensive. Dies rächte sich: ein langer Ball wurde von Thiemann nicht weit genug geklärt, das 1:3 war schon ein Schock. Nur fünf Minuten später schien alles aus, Schonnebeck verwandelte den nächsten eiskalten Konter. Doch nun ging den Gästen spürbar die Puste aus, während der Gastgeber ganz groß aufdrehte. Einen Schuss von Kevin Hougardy fischte der Torwart aus dem Winkel, endlich kamen auch Angriffe über den rechten Flügel, Rüth bediente Hougardy, der aus 16 Metern traf. Als dann Rene Sperling das Leder zum 3:4 in die Maschen jagte, blieben noch drei Minuten Nachspielzeit. Eine weitere Rüth-Flanke fand wieder Kevin Hougardy, dessen Drehschuss zischte vorbei, die Partie war verloren.
Den Kontakt zur Spitze haben die Löwentaler, die auf dem 5. Platz rangieren, verloren. Nun geht es zum letzten Spiel der Hinrunde nach Steele - die Gastgeber liegen auf einem Abstiegsplatz.

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