SC Werden-Heidhausen I gegen TuS Essen-West 1:1

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Die Sonne lachte, der Gegner höchst attraktiv, die eigene Elf ganz oben - rund 200 Zuschauer wollten im Sportpark Löwental die Partie des Spitzenreiters gegen die „Übermannschaft“ des TuS Essen-West 81 sehen.

Die Gäste machten von Beginn an Druck, schnürten die höchst vorsichtig agierenden Gastgeber in deren Hälfte ein. Deutlich machte sich das Fehlen der kreativen Köpfe bemerkbar, Sandy Müller verletzt, Kevin Hougardy gelb-rot gesperrt. Eine Chance hatte der SC, die hätte sitzen müssen. Doch Kevin Maskow spürte den Atem des Verteidigers im Nacken, der Torwart konnte den halbherzigen Schuss per Fußabwehr parieren. Die Halbzeit war fast erreicht, da entschied der Linienrichter fälschlich auf Ecke für West. Der Ball kam nach innen, ein 81er köpfte präzise, das Leder zappelte zum 0:1 im Netz.

Feldverweis

Trainer Danny Konietzko baute ein wenig um, ersetzte Lucas Lüttenberg durch Yannick Bönte, Tim Petzke übernahm in der Zentrale. Die 58. Minute änderte alles, ein Westler wurde wegen Reklamierens des Feldes verwiesen. Nun zog sich der Favorit zurück, der SC fand zu neuem Schwung. Konietzko befeuerte noch die Aufholjagd, brachte die Offensiven Jason Munsch und Marc Scheirich, die Verteidiger Simon Spazier und Christian Weiler gingen runter. Plötzlich kamen die Hausherren zu Chancen, Tobas Kammann zauberte einen Fallrückzieher aufs Tor, der Ball wurde von der Linie geschlagen.
Ein als Flanke gedachter Ball von Yannick Bönte klatschte ans Gebälk, in der 87. Minute kam der Lohn für das beherzte Aufbäumen. Jason Munsch umkurvte einen Verteidiger, spielte nach innen, der Ball wurde abgefälscht und landete zum Ausgleich im Netz! Wenig später bediente Petzke den Torschützen, der diesmal das Leder knapp vorbei setzte. Es folgten drei Minuten Nachspielzeit und ein geller Pfiff: Elfmeter für die Gäste! Der Ball war nicht gut geschossen, Tobas Thiemann hielt das Leder und den Punktgewinn fest.

Junge Startelf

Trainer Danny Konietzko musste angesichts der vielen Ausfälle zufrieden sein. Der Altersschnitt der Werdener Startelf gab mit 21,5 Jahren ganz viel Hoffnung für die kommenden Jahre. Aber auch aktuellen Aufgaben scheint das Team in dieser sehr ausgeglichenen und starken Liga gewachsen – auch bei der SG Altenessen?

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