Spitzenteam nicht zu bezwingen

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Marco Gummersbach versucht's mit einem Heber. Foto: Archiv

Spiele der DJK-Handballer: Beide Landesligisten bekamen ihre Grenzen aufgezeigt


Der Sprung der DJK-Damen auf den vierten Tabellenplatz misslang, Düsseldorf wehrte den Werdener Angriff ab. Die Herren mussten akzeptieren, dass die Tura zu Recht oben steht, der Reserve gelang ein Pflichtsieg.

SFD 75 Düsseldorf gegen HSG Werden / Phönix 23:17

Einiges vorgenommen hatten sich die Werdener Damen: Den Gegner etwas ärgern und nach Punkten gleichziehen. In der ersten Hälfte konnte die HSG die Partie noch halbwegs ausgeglichen gestalten. Das Spiel wär geprägt von vielen Siebenmetern und Zeitstrafen. Die Gäste ließen sich zu sehr von der unfairen Spielweise der Gegner verunsichern und schafften einfach nicht, sich auf ihr Spiel zu konzentrieren. So mussten gleich zwei Löwentalerinnen bereits in der ersten Hälfte zweimal aufs „Sünderbänkchen“. Mit 13:9 für Düsseldorf wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte bekam Werden Probleme, sein Angriffsspiel durchzuziehen. Durch eine unglückliche Mischung von überhasteten Abschlüsse und unüberlegtem Zeitspiel wurden der SFD viele Treffer durch Tempogegenstoße ermöglicht. Die DJK bekam den Gegner nicht mehr unter Kontrolle, fing sich etliche durchaus vermeidbare Gegentore. Nun kommt am Samstag um 17 Uhr der Tabellenführer Fortuna Düsseldorf II ins Löwental.

DJK Werden I gegen Tura Altendorf 22:28

An Einstellung und Kampf mangelte es erneut nicht. Dennoch hatte die DJK Werden der gesamten 60 Minuten keine reelle Chance auf den Sieg. Die Altendorfer waren körperlich und auch spielerisch überlegen und nahmen daher auch verdient die Punkte aus dem Löwental mit. Durch frühes und konsequentes Zurücklaufen wurde größtenteils die größte Waffe der Altendorfer, der Tempogegenstoß, unterbunden. Dafür bekam die DJK den gegnerischen rechten Rückraum einfach nicht in den Griff. Bis zum 6:9 verlief die Partie noch in etwa ausgeglichen, dann aber folgte die kollektive „Auszeit“, fast schon Tradition bei den Löwentalern. Ein Spitzenteam bestraft solche Phasen konsequent und die Tura zog folgerichtig auf 15:8 davon. Wenigstens konnte die DJK zur Pause noch auf 9:15 verkürzen und ging mit ein wenig Hoffnung in den zweiten Durchgang. Nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste aber nichts mehr zu. Die Turaner legten sogar noch einen Gang zu, zogen auf 23:14 davon und entschieden so das Spiel für sich. Weiter geht’s am Samstag um 17 Uhr beim TV Cronenberg, den die Grün-Weißen im Hinspiel besiegen konnten.

DJK Werden II gegen Kettwiger SV IV 28:21


Es war ein nüchterner Pflichtsieg. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das Trainerteam Tristan Kulbartsch und Dirk Herrenbrück hatte bereits erwartet, dass es holprig starten würde: Der augenscheinlich schwächere und sehr dünn besetzte Gegner spielte ruhig seine Positionsangriffe durch und konnte so vor allem im ersten Durchgang lange mithalten. Kettwig führte gar mit 4:2, erst nach beträchtlichen „Motorstotterern“ konnte Werden ausgleichen.
Der Mannschaft um Kapitän Sebastian Kraft gelangen aus einer gutabgestimmten Deckung heraus zwar immer wieder zahlreiche Ballgewinne, sie scheiterte jedoch zu oft im direkten Duell am gut aufgelegten Kettwiger Keeper. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen, mit einer leichten Führung für die Gastgeber ging es in die Kabine. Der Start in den zweiten Durchgang verlief dann deutlich besser. Endlich konnte die DJK-Reserve überzeugen, kleine taktische Umstellungen zahlten sich aus. Dem Team gelang ein Lauf von zehn Toren in Folge ohne einen einzigen Gegentreffer, das Spiel war vorzeitig entschieden. Kettwig versuchte zwar nochmal, dagegen zu halten, konnte den Werdener Vorsprung aber nicht mehr einholen.
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