Strapaziöse englische Wochen

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Den 80ern gelang ein Überraschungscoup gegen die SG Kupferdeh-Byfang. Foto: Archiv
 
Der SC Werden-Heidhausen siegte gegen den VfL Kupferdreh. Foto: Archiv

Zunächst überraschte die SG Werden 80 den Favoriten, dann konnte sie nicht antreten

Keine Zeit zum Verschnaufen. Der Frühling bringt jede Menge englischen Wochen mit sich. Besonders strapaziös für Mannschaften, die personell eng aufgestellt sind. Ds verhagelt die Performance. Die 80er zum Beispiel schafften erst die Sensation, um dann ihr nächstes Spiel abschenken zu müssen.


Sportfreunde 07 gegen SC Werden-Heidhausen I 2:2

Die Konkurrenz hatte verloren. Doch leider ließ der SC Werden-Heidhausen diese Steilvorlage passieren und musste sich mit einem Punkt begnügen. Nach zehn Minuten lag Werden zurück, benötigte für den Ausgleich über 25 Minuten Anlaufzeit. Christian Weiler traf kurz vor der Pause, alles war wieder offen. Nach einer Stunde lagen die Gastgeber wieder vorn, erneut mussten die Löwentaler hinter hecheln. 20 Minuten vor dem Abpfiff netzte Lars Höcker per Freistoß aus spitzem Winkel zum 2:2 ein. Zu mehr reichte es in diesem absolut zerfahrenen Kampfspiel auf Rüttenscheider Asche nicht.

Schön ist anders

VfL Kupferdreh gegen SC Werden-Heidhausen I 0:4
Schön ist anders. Doch „schön“ geht auf dem Platz Am Eisenhammer auch überhaupt nicht. Asche, eng, ein völlig überforderter, aber dennoch unbequem zu spielender Gastgeber. Das waren die unschönen Voraussetzungen einer Partie, die man schnell zu den Akten legen sollte. Marius Neef traf nach zwölf Minuten, die Hausherren legten sich ein Eigentor ins vorösterliche Nest, im zweiten Durchgang legte Nick Hölzer ein Doppelpack nach und hält sich so weiterhin auf dem zweiten Rang der Torjägerliste. Die Werdener bleiben mit drei Punkten Vorsprung auf dem Relegationsplatz. Am Sonntag kommt Fortuna Bredeney, ein weiteres Team mit großen Abstiegssorgen.

Schützenhilfe

SG Werden 80 gegen SG Kupferdreh-Byfang 2:0
Da konnten die 80er ihren Nachbarn im Löwental mal einen richtig großen Gefallen bereiten! Die Schützenhilfe für den SC fiel allerdings gedämpft aus, da er nicht gewinnen und damit auch nicht davonziehen konnte. Die Gäste träumten von Aufstieg und Bezirksligafußball, fielen aber höchst unsanft aus allen Wolken. Nach torloser Halbzeit übernahmen die 80er das Kommando, nach gut einer Stunde war Lars Ramrath für das 1:0 zuständig. Wer anders als Torjäger Markus Dymala konnte es sein, der das 2:0 erzielte und damit die Entscheidung herbeiführte? Trainer André Bausch hatte erst kurz vor dem Anpfiff elf Spieler zusammen bekommen, freute sich umso diebischer über den gelungenen Überraschungscoup: „Da hauen wir so einen Sieg raus!“ Gästetrainer Wüsten dagegen sprach nachher von einer blamablen Leistung seiner Truppe: „Glückwunsch, der Werdener Sieg war hochverdient.“

SG Werden 80 gegen Blau Gelb Überruhr 0:2
„Ganz anders als beim zweistelligen Debakel im Hinspiel konnte die SG die Partie gegen die Übermannschaft der Liga erfreulich ausgeglichen gestalten.“ Verspäteter Aprilscherz im Löwental? Nein, bitterer Ernst, die SG bekam keine Mannschaft zusammen, Blau Gelb kampflos die Punkte. Bleibt zu hoffen, dass Trainer André Bausch genügend Spieler findet, um am Sonntag in Kettwig bestehen zu können.

Glanztaten der Torhüterin

SC Werden-Heidhausen Damen gegen ESG 99/06 1:1
Drei Minuten waren gespielt im Löwental, da zauberten die Werdener Damen einen tollen Spielzug aufs satte Grün. Zeynep Sariaslan setzte sich energisch durch, bediente Cathi Will, die in die Mitte passte. Dort schnappte sich Friederike Ruhrus das Leder, lief noch einige Schritte, guckte die Torhüterin aus und legte an ihr vorbei zur frühen Führung. Trainer Simon Freisenhaus freute sich sehr, sah dann aber dominante Gäste, die auf den Ausgleich drängten. Eine Riesenchance setzte die ESG aus wenigen Metern übers Tor, dann lag der Ball im SC-Kasten, aber der Unparteiische hatte vorher abgepfiffen. Der zweite Angriff der Gastgeberinnen hätte in der 22. Minuten fast das 2:0 bedeutet, aber Cathi will verzog freistehend. Nach dem Seitenwechsel trat Martha Macek immer mehr ins Zentrum des Interesses. Die Werdener Torfrau parierte einen harten Schuss aus zwei Metern mit einer unglaublichen Reaktion. Jetzt ließ die ESG nach, der SC kam zu Entlastungsangriffen, hätte gegen eine unsortierte Gästeabwehr aber konzentrierter spielen müssen. In der 71. Minute fiel doch noch der Ausgleich, anschließend hielt Martha Macek mit ihrer nächsten Glanztat den einen Punkt fest.
Bei den ewigen Konkurrenten von Sportfreunde 07 wird es verdammt schwer.

SF Niederwenigern III gegen SC Werden-Heidhausen II 2:0
Schwach gespielt, viele Fehlpässe produziert, eine verdiente Niederlage mit nach Hause genommen. Mehr gab es über diese Partie nun wirklich nicht zu wissen.

SpVgg Steele II gegen SC Werden-Heidhausen II 3:3
Rasant entwickelte sich die Begegnung am Langmannskamp. Die Löwentaler hatten den besseren Start, Robert Schulz traf nach zehn Minuten. Spätestens nach dem 2:0 kurz nach Wiederanpfiff, wieder war Schulz erfolgreich, winkte der 17. Saisonsieg. Dann aber brachen schwarze zwölf Minuten über die Gäste herein. Mehr Zeit benötigte Steele nicht, um mit drei Treffern die Partie zu seinen Gunsten zu drehen. Gut, dass Routinier Holger Steinmann sich in der 73. Minute an alte Treffsicherheit erinnerte und zum 3:3 ausglich. Gegen den Tabellenzweiten Teutonia Überruhr muss nun eine deutliche Leistungssteigerung her.

So rollts Leder:

Mittwoch, 5. April:
19.30 Uhr: Sportfreunde 07 gegen SC Werden-Heidhausen Damen, Veronikastraße.

Sonntag, 9. April:
9.15 Uhr: SpVgg Steele III gegen SC Werden-Heidhausen III, Langmannskamp.
13 Uhr: SC Werden-Heidhausen II gegen Teutonia Überruhr, Löwental.
15 Uhr: SC Werden-Heidhausen I gegen Fortuna Bredeney, Löwental.
15 Uhr: FSV Kettwig gegen SG Werden 80, Ruhrtalstraße.

Mittwoch, 12. April:
19 Uhr: Fortuna Bredeney II gegen SC Werden-Heidhausen II, Meisenburg.
19.30 Uhr: SG Werden 80 gegen ESG 99/06, Löwental.

Donnerstag, 13. April:
19 Uhr: SV Kray 04 gegen SC Werden-Heidhausen I, Schönscheidtstraße.
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