Trainer Gutjahr kann zufrieden sein

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Auch beim ART Düsseldorf II bekam die DJK Werden gute Kritiken, aber keine Punkte. Foto: Archiv
 
Trainer Dirk Bril konnte mit dem kämpferischen Einsatz seiner Jungs zufrieden sein. Foto: Archiv

Spiele der Handballer: Die Damen überrollen Kettwig nach kleinen Anlaufschwierigkeiten


Obwohl die Saison noch jung ist, sind schon Tendenzen erkennbar. Die Landesliga-Damen spielen eine richtig gute Rolle, die 1. Herren werden immer besser und dürfen bald die ersten Punkte holen. Die weiteren Männerteams werden es sehr schwer haben.

Damen

HSG Werden / Phönix gegen SV Straelen 18:27
Tore: Falke (8), Osterwald (6), Abberger, Fenske, Fischer, Lutz.
Mit dieser Niederlage gegen den Oberligisten schieden die Damen aus dem WHV- Pokal aus. Doch gerade in der ersten Spielhälfte bot die Werdener Mannschaft eine engagierte und kämpferisch starke Leistung, so dass sie es beim Wechsel nur mit drei Toren zurück lag. Nach der Pause konnten die HSGlerinnen aber dem druckvolleren Angriffsspiel des Favoriten nicht mehr standhalten. Auch in der Offensive konnte sich die HSG nicht mehr entscheidend durchsetzen. So kam es letztlich zu einer klaren Niederlage gegen einen allerdings extrem starken Gegner. Mannschaft und Trainer zeigten sich mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden.

Kettwiger SV gegen HSG Werden / Phönix 17:28

Tore: Osterwald (9), Berking (5), Abberger (3), Brenner (3), Majic (3), Fischer (2), Nowicki (2), Bardtke.
Der Aufsteiger Kettwig ist ersatzgeschwächt und in der Landesliga bisher überfordert. Immerhin konnten die Gastgeber rund 20 Minuten lang gut mithalten, erst dann setzte sich Werden Stück für Stück ab. Zur Pause lagen die Löwentalerinnen bereits mit 14:7 vorn, bauten diesen Vorsprung auch kontinuierlich aus. Trainer Andre Gutjahr kann mit dem Start mehr als zufrieden sein. Drei Siegen steht eine Niederlage gegen den Topfavoriten aus Überruhr gegenüber. Weiter geht es beim punktgleichen Tabellenzweiten TV Ratingen.

Herren

ART Düsseldorf II gegen DJK Werden 33:30
Tore: Pfeffer (9), Kerger (6), Dewald (4), Krauthausen (4), Vollmer (3), Bürger (2), Gauselmann (2).
Trotz einer enormen Steigerung konnte Werden keine Punkte aus Düsseldorf mitnehmen. Die Hausherren entschieden die Partie allerdings erst in den letzten Minuten für sich. Das Spiel war völlig offen. Lange Zeit hielt Werden nicht nur spielerisch, sondern vor allem auch kämpferisch gut mit. Dies gegen einen Gastgeber, der traditionell auf eine starke Jugendarbeit bauen kann und daher mit einer gesunden Mischung aus Jung und Alt ins Spiel ging.
Die DJK spielte ihre Angriffe ruhig und konzentriert aus und stand in der Deckung stabil. Erst nach dem 12:12 gelang es den Düsseldorfern, sich eine knappe Führung zu erarbeiten. Nach dem Seitenwechsel zog die ART-Reserve auf 21:17 davon. Nun ließen die Grün-Weißen Konzentration im Angriff und Bissigkeit in der Abwehr vermissen. Aber die Moral stimmt, die Mannen von Trainer Dirk Bril kämpften und konnten zum 23:23 ausgleichen. Nun stand das Spiel auf Messers Schneide und hätte zu jeder Seite kippen können.
Es sah richtig gut aus, Düsseldorf bekam fünf Minuten vor dem Ende dieser spannenden Partie zwei Zeitstrafen aufgebrummt. Doch anstatt die sich bietenden Räume zu nutzen, wurden die Löwentaler nervös und die Hände zittrig. Die Gastgeber nahmen die Geschenke dankbar an und gingen wieder in Führung, unterm Strich stand die fünfte Niederlage im fünften Spiel zu Buche.
Als einziges noch punktloses Team stehen die Löwentaler mit dem Rücken zur Wand. Umso wichtiger wird es sein, am Sonntag um 17 Uhr gegen Velbert / Heiligenhaus im Löwental das Ruder herum zu reißen. Die Gäste sind aber gewiss kein Kanonenfutter.

Es wird schwer


DJK Werden II gegen HSG Am Hallo 30:38
Die Mannschaft verschlief die ersten zehn Minuten völlig und lag schnell mit 1:8 im Rückstand. Gegen einen der Favoriten in der Bezirksliga liefen die Grün-Weißen dann über die gesamte Spielzeit hinterher. Trotz einer sehr guten Angriffsleistung der Werdener war die HSG zu stark, um noch in Bedrängnis zu geraten. Es zeigt sich, dass es für die grün-weiße Reserve sehr schwer werden wird, in der Bezirksliga zu bestehen. Mit einem einzigen Pünktchen steht der Aufsteiger alles andere als gut da, versucht nun gegen die dritte Mannschaft der SG Überruhr, den ersten Sieg herauszuwerfen.

DJK Werden III gegen DJK Altendorf II 23:36
Torschützen: Schmücker 7, Hennen 4, Herrenbrück 4, Kamphausen 4, Dassel 2, Riepl 2.
Gegen die bedeutend jüngeren Spieler des Gegners zeigten die Werdener „Oldies“ in den ersten 20 Minuten eine ansprechende Leistung, doch dann ließ die Kraft nach und der Gegner zog davon. Zur Pause hatte die DJK mit 12:19 schon den Kontakt verloren. Die Grün-Weißen waren in der zweiten Halbzeit dem Spieltempo nicht mehr gewachsen. Hier rächte sich, dass es nur einen Auswechselspieler gab, ohne Verschnaufpausen ging die Luft aus. Es bleibt zu hoffen, dass die routinierte Mannschaft nach ihrer Zuweisung zur Kreisliga ihre Motivation behält, um gegen die weitaus jüngeren Gegner zu bestehen. Nun geht es zum SC Phönix II, ein eventuell schlagbarer Gegner.
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