U17 Mädchen bleiben Spitzenreiter

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Julian Hoppe stürzte mit den Werdener C-Junioren den Tabellenführer. Foto: Archiv

Spiele der Jugendfußballer: C-Junioren stürzen den Tabellenführer


Gleich mehrmals bekamen es Werdener Nachwuchskicker mit aktuellen Tabellenführern zu tun. Unglücklich zogen die B-Junioren den Kürzeren, die A-Junioren gaben sich erst spät geschlagen. In Schönebeck entzauberten die C-Junioren den bisherigen Ersten der Leistungsklasse. Die U17 Mädchen dagegen sind selbst Spitzenreiter und werden es wohl auch bis zum Saisonende bleiben.

Immer weiter geht es für die A-Junioren im Kreispokal. Allerdings war der SC Frintrop kein wirklicher Prüfstein, gegen das Schlusslicht der Kreisklasse wäre alles andere als ein Weiterkommen eine Blamage gewesen. Die Löwentaler starteten auf inzwischen ungewohnter Asche ordentlich und sorgten so früh für klare Verhältnisse. In der zweiten Hälfte sorgten ein fragwürdiger Elfmeter und zwei späte Gegentore für ein 7:3 Endergebnis. Für Werden waren Tim Kreutzadler, Jon Rehfeldt, Robin Reimering, Benjamin Halle, Pascal Reinhold, Tim Wevers und Leon Pfannkuch erfolgreich. Am 9. November geht es beim Ligagefährten Schonnebeck weiter mit dem Viertelfinale.
Einen kräftigen Kontrast gab es dann in der Leistungsklasse, dort war mit SF Niederwenigern der aktuelle Spitzenreiter zu Gast. Erstaunlicherweise konnte sich der haushohe Favorit zunächst überhaupt nicht durchsetzen. Erst ein unglücklicher Rückpass zum Torwart und eine vom Schiedsrichter übersehene Abseitsstellung verhalfen den Gästen zur Führung. Nach der Pause versuchten die SCler den Druck zu erhöhen, die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle nun jedoch gerecht. Dem 0:2 wieder ging ein nicht geahndetes Abseits voraus. Nun kam Niederwenigern zu einem schwer erkämpften, durchaus verdienten, aber eindeutig zu hohen 4:0 Sieg.

Schwere Gegner

Mit zwei schweren Gegnern hatten es die B-Junioren zu tun. Im Pokal ESC Rellinghausen ging es hoch her. Obwohl Werden über die gesamte Distanz die spielerisch und taktisch bessere Mannschaft war, wurde das Spiel mit 1:3 verloren. Ein Fehler der Hintermannschaft ließ die Gäste in Führung gehen, auch ihr zweiter Treffer resultierte aus einem Bock der Hintermannschaft. Zur zweiten Halbzeit brachte Werden einen weiteren Angreifer, Folge war ein einziger Sturmlauf auf das Rellinghausener Tor. Doch immer wieder versagten den Löwentalern vor dem Tor die Nerven. Die Gäste machten es besser, erhöhten, aber die Gastgeber steckten nicht auf. Der Anschlusstreffer durch einen von Alex Lang verwandelten Foulelfmeter gab neuen Auftrieb. Ein Lattenschuss von Gary Winkelmann und weitere ausgelassene Hundertprozentige folgten, doch es blieb beim unglücklichen Ausscheiden.
Mit der ESG II kam der Tabellenführer ins Löwental. Werden steigerte sich gegenüber den letzten Spielen, zeigte eine taktisch und kämpferisch überzeugende Leistung. Dem Favoriten von der Hubertusburg wurde über die gesamten 80 Minuten Paroli geboten, so dass er am Ende der Partie glücklich sein konnte, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Der SC ging durch ein Kopfballtor von Georgios Tsakiris in Führung, durch eine Bogenlampe fiel der Ausgleich. Nach einem schönen Spielzug fiel in der 63. Minute der Siegtreffer der Gäste. Werden hätte mit etwas Glück durch Felix Konietzko zwei Minuten vor dem Spielende Ausgleich schaffen könne.
Immerhin bekam Werden nach erfolgreichem Einspruch drei Punkte gutgeschrieben, Mintard II hatte nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt.


Highlight im Pokal

Beim verlustpunktfreien Tabellenprimus SG Schönebeck II konnten die C-Junioren nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg wieder gewinnen. Mit der ersten Chance gingen die Werdener durch Julian Hoppe in Führung. Nochmals Julian Hoppe und Ioannis Bekas erhöhten auf 3:0, danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei Schönebeck die wenigen vorhandenen Chancen nicht nutzen konnte. Vor allem Torwart Raphael Gebicke erwischte einen guten Tag und konnte mehrfach in höchster Not klären. Nach der Pause agierte Schönebeck offensiver, wurde zweimal klassisch durch Max Lehr und Julian Hoppe ausgekontert. Die Partie war entschieden, Schönebeck konnte durch Nachlässigkeiten der Defensive noch auf 2:5 verkürzen. Weiter geht es bereits am Mittwoch, 2. November, mit dem nächsten Highlight. Im Achtelfinale des Pokals kommt um 18 Uhr der ETB Schwarz-Weiß Essen, immerhin Spitzenreiter der Niederrheinliga, ins Löwental.
Die D-Junioren erlebten eine böse Überraschung. Sie unterlagen dem punktlosen Kellerkind aus Stoppenberg verdient mit 2:4 Toren. Linus Abramowski konnte ausgleichen, leider konnte die Mannschaft zu fast keinem Zeitpunkt an ihre Leistungsgrenze gehen. Viele Pässe landeten beim Gegner, der das mit seinen schnellen Stürmern gnadenlos ausnutzte. Nur noch verkürzen konnte Max Koke, als er in der letzten Spielminute mit einem sehenswerten Distanzschuss erfolgreich war.

Traumtor durch Johanna Haver


Mit 4:1 besiegten die U17 Mädchen ihre Gäste von Adler Union Frintrop. Zuschauer und gegnerischer Torwart waren noch gar nicht bereit, als Jule Kuhnt bereits in gewohnter Coolness den Ball ins gegnerische Tor befördert hatte. Kuhnt legte noch zwei weitere Tore nach. Zum 2:0 traf Emi Stockter alias „Speedy Gonzales“ in dem sie wie so oft die Gegner schwindelig lief. Es war wieder sehr schön anzusehen, wie Teamgeist der Mannschaft und Motivation des Trainergespanns Graf / Zuschlag zum Sieg führten. Schon jetzt ist klar, dass die Meisterschaft wieder nur über die Löwentalerinnen gehen wird. Drei der vier Verfolgerteams konnten bereits auf deren Geläuf geschlagen werden.
Auch für die U13 Mädchen ging es nach den Ferien positiv weiter, sie bezwangen den SV Schonnebeck mit 5:3 Toren. Trainer Roland Vorholt war erfreut, dass der Gast trotz seiner körperlichen Überlegenheit es nicht schaffte, die Löwentalerinnen zu entmutigen. Kämpferisch und spielerisch hielt Werden voll mit und überlief ein ums andere Mal die gegnerische Abwehr. Mit einem Doppelpack durch Hannah Saalbach zum 1:0 und 2:0 ging man früh in Führung. Tamara Martin Nisiyama erhöhte, doch Schonnebeck wollte sich noch nicht mit der drohenden Niederlage anfreunden und konnte auf 2:3 verkürzen. Greta Grüning traf zum 4:2, doch Schonnebeck kam wieder heran. Die Werdener Mädchen wurden erlöst und belohnt durch das sehenswerte Tor zum 5:3, als Johanna Haver das Leder in den Winkel knallte.
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