Werbung für den Volleyballsport

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Die 1. Damen des WTB jubelten über ihre Herbstmeisterschaft. Foto: Bangert
 
Werden obenauf: Die 1. Herren siegten in einem denkwürdigen Spiel. Foto: Bangert

Die Werdener Landesligisten erobern Tabellenspitze zurück, Damen sind Herbstmeister

In der Bezirksliga konnten die Werdener Volleyball-Damen die Herbstmeisterschaft feiern. Auch den Landesliga-Herren war nach einem denkwürdigen Spiel nach zünftiger Party zumute.

Die 1. Damen spielten gegen den Aufsteiger SG Horst/Steele. Die Siegesserie sollte fortgesetzt werden. Das Team begann mit einer starken Aufschlagserie von Katja Poschlad, nach ein paar Punkten der Kontrahenten ließ Aleksandra Nowak die nächste Aufschlagserie folgen. Der erste Satzgewinn war eingetütet. Vom Kontrahenten kam kein Aufbäumen, die Werdener Damen spielten ihr Ding sauber durch. Der dritte Satz wurde eine Demonstration und sogar mit nur sechs Gegenpunkten gewonnen. Damit sind die Werdener Damen mit 21 Punkten und 21:2 Sätzen klarer Herbstmeister. Sollte das Niveau auch in der Rückrunde gehalten werden, steht einem Aufstieg in die Landesliga nichts im Wege.

Die Tabellenführung in der Landesliga zurück erobern konnten die 1. Herren. Sie rangen im Spitzenspiel den Rumelner TV nieder. Der Kontrahent hatte bereits im Vorfeld die Reaktivierung erfahrener Bundesligaspieler angekündigt. Der eigentlich junge Rumelner Kader war daher mit Zweitligaspielern gespickt. Was die zahlreichen Zuschauer im Anschluss zu sehen bekamen, schien sich auf ebenso hohem Niveau abzuspielen. Hochklassige Ballwechsel, athletische und technisch filigrane Aktionen. Trainer Marcus Hardt jubelte: „Das war Werbung für den Volleyballsport.“ Schon der erste Satz brachte Satzbälle auf beiden Seiten, mit dem besseren Ende für Rumeln.

Wie vom anderen Stern

Doch dann lieferte der WTB zwei Sätze wie vom anderen Stern mit unfassbar langen Ballwechseln. Wozu die WTBler im Maximum ihrer Leistungsfähigkeit in der Lage sind, zeigten ein über sich hinauswachsender Außenangreifer Benjamin Geißler und Blöcke, die mit dem Gegner „Hase und Igel“ spielten. Doch Rumeln gab sich nicht so einfach geschlagen. Mit ihrer ganzen Routine kamen sie zurück, ohne das bei den Werdenern eklatante Schwächen zu erkennen gewesene wären. So kam es zum absoluten Höhepunkt: Entscheidungssatz! Hier hatten die Werdener den Rückenwind von drei in Folge gewonnenen Tie-Breaks der letzten Spiele und mobilisierten alle noch verbliebenen Körner. Der WTB schaltete wieder hoch auf das vorherige Top-Niveau, der starke Diagonalangreifer Dennis Guinzbourg vollendete den siebten Sieg in Folge. Damit erspielten sich die 1. Herren die verdiente Tabellenführung zurück, liegen jedoch mit Rumeln punktgleich.
In drei Sätzen verloren die 2. Herren gegen den TuS Lintorf. In diesem Bezirksligaspiel war von Anfang an der Wurm drin. Eine schwache Aufschlagquote und schlechte erste Pässe sorgten für die gegnerische Führung. Auch wenn der WTB im zweiten Satz auf starke 20 Punkte kam, mussten sich die Werdener aufgrund ihrer vielen Fehler geschlagen geben. Denn selbst wenn es zu einem vielversprechenden Angriff kam, wurde die Punktoption zu leichtfertig verschenkt. Ein ärgerliches Ergebnis, denn der Gegner konnte in Sachen Aufschlagstärke und Sicherheit auch nicht überzeugen.
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