Zielsicherer Jugendtrainer - Personalprobleme verhindern besseres Abschneiden

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Stefan Ley erzielte für die SG Werden 80 den Ehrentreffer gegen die Fortunen aus Bredeney.
 

Bei den Löwentalern geht zurzeit der „Personalvirus“ durch die Reihen. Schwindsüchtige Mannschaftskader sorgen für Niederlagen in Serie. Ein Lichtblick war der Ehrentreffer des Bezirksligisten, erzielt durch Jugendtrainer Fabian Papierok.

TuS Essen-West 81 gegen SC Werden-Heidhausen I 4:1

Der SC trat mit einem „zusammengewürfelten Haufen“ beim Titelkandidaten an. Trainer Danny Konietzko musste auf Björn Homberg, Tobias Kammann, Florian Kleine-Beck, Sandy Müller, Rainer Imhoff, Christian Pape und Marc Scheirich verzichten.
Mit nur neun Mann wollten die Löwentaler natürlich nicht antreten. Unterstützung kam durch Yannick Bönte, Jonas Leven und Stefan Lößner aus der Reserve, Fabian Papierok aus der Dritten, sogar Konietzko warf sich das Trikot mit der Rückennummer 14 über.
Die Notelf kämpfte tapfer, erarbeitete sich überraschend viele Spielanteile, war vorm Tor jedoch zu harmlos, während die Hausherren eiskalt ihre Chancen nutzten. Sechs Möglichkeiten, vier Tore - so machen das Spitzenteams!
Der SC dagegen hatte genauso viele Gelegenheiten, war aber längst nicht so zielsicher. Jonas Leven war durch, scheiterte am Torwart, Tim Petzke überlupfte den Keeper, aber auch das Gehäuse, Christian Weiler brachte mit Kopfbällen den Schlussmann gleich zweimal in Bedrängnis, einen Gewaltschuss von Jan Brückner lenkte der Torsteher mit einer Hand zur Ecke.
Der eingewechselte Fabian Papierok ist Trainer der A-Jugend, weiß auch vorzüglich mit dem Knicker umzugehen. Beweis war seine gekonnte Direktabnahme in der 89. Minute, die zum 1:4 ins Netz zischte.
Während die 81er als Tabellenführer dem Aufstieg in die Landesliga entgegen streben, sind die Löwentaler auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen. Noch ist nichts Schlimmes passiert, der Tabellensiebte hat auch nur drei Punkte mehr.
Dennoch sollten die Löwentaler punkten. Gelegenheit dazu ist gegeben, es folgen nämlich drei Heimspiele in Serie.

BG Überruhr gegen SC Werden-Heidhausen II 4:0

In Normalform und in bester Besetzung wäre dieser gar nicht so starke Gegner zu packen gewesen, da war sich Trainer Christian Kliem sicher. Aber nach einer weiteren Unmenge an Absagen, zudem mussten drei Akteure in der 1. Mannschaft aushelfen, weitere Spieler gingen angeschlagen in die Partie, war die Pleite vorprogrammiert.
Im ersten Durchgang war Werden neben der Spur, igelte sich ein, stand aber nicht eng genug, ließ die Gastgeber gewähren, die so zu drei leichten Treffern kamen. Nach dem Seitenwechsel agierten die Löwentaler deutlich mutiger, hatte einige gute Möglichkeiten.
Ein Schuss von Sven Jaeckel wurde auf der Linie geklärt, Vedran Kustura scheiterte gleich zweimal, Jason Munsch lief frei durch, kam aber nicht am Torwart vorbei.
Deutlich effektiver die Gastgeber, die mit ihrem einzigen gefährlichen Angriff der zweiten Halbzeit zum 4:0 trafen.
Die Trainer Benjamin Brenk und Christian Kliem hoffen inständig, dass sich die Personalmisere bis zum Spiel gegen den Abstiegskandidaten SV Leithe ein wenig bessert.

SG Werden 80 I gegen Fortuna Bredeney 1:14

Bredeney hatte gleich sechs Ersatzspieler auf der Bank sitzen, die 80er dagegen mussten wieder mal ohne jegliche Wechselmöglichkeit auskommen. Mit 0:4 zur Halbzeit waren die 80er gut bedient, sie steckten nie auf und erkämpften sich in der 65. Minute den Ehrentreffer durch Stefan Ley, der das 1:8 erzielte. In den letzten 20 Minuten fing sich die SG allerdings noch sechs Gegentreffer.
Jetzt geht es für Spielertrainer Dennis Decker und seine Mannen zum Vierten nach Kupferdreh.

TC Freisenbruch gegen SC Werden-Heidhausen III 3:1

Da auch die Dritte personell auf dem Zahnfleisch geht, standen gleich vier A-Jugendliche im Kader. Patrick Hüskens, Robin Lappe, Noel Ullrich und Timo Westhoff machten ihre Sache gut, zeigten sich engagiert und haben durchaus Perspektive bei den Senioren.
Werden ging sogar kurz vor der Pause durch einen wunderschönen Außenristschuss von Fabian Thiemann aus spitzem Winkel in Führung, doch im zweiten Durchgang setzten sich die routinierten Gastgeber durch. Trainer Jürgen Koch: „Erst haben wir um den Ausgleich gebettelt, dann lief gar nichts mehr. Allerdings ging dem 2:1 eine klare Abseitsposition voraus. Wir haben dann aufgemacht, mit Dreierkette verteidigt und uns mit dem Schlusspfiff das 1:3 gefangen.“
Daheim muss jetzt gegen den SV Leithe II unbedingt ein Sieg her!
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