Zwei Landesligisten! WTB-Volleyballer brillieren in der Relegation

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Die 1. Herren sicherten sich in der Relegation den Klassenerhalt in der Landesliga.

Der ersten Herren glückte mit dem letzten Strohhalm der Klassenerhalt, während die zweite Herren das Kapitel Bezirksliga beendet und den Aufstieg in die Landesliga perfekt machte.

Damit schreiben die Teams Geschichte: Zum ersten Mal in der Historie des Werdener Turnerbundes stellt die Volleyballabteilung in der kommenden Saison zwei Mannschaften in der Landesliga.
Nachdem die 1. Herren mit einem Kraftakt kurz vor Saisonende die Relegation um den Klassenerhalt noch packten, ging es nun im Entscheidungsspiel gegen die SG Lüdenscheid/Grünenthal. Zahlreiche Fans reisten mit ins Sauerland, um die Werdener zu unterstützen und brachten die gewohnte Heimspielatmosphäre mit.
Der WTB begann forsch und mutig. Dank eines gradlinigen Angriffs und einer wachsamen Feldabwehr entschied der WTB die ersten Sätze für sich. Insbesondere der erfahrene Außenangreifer Arno Nißing behielt die Übersicht und trieb die Herscheider mit platzierten Angriffsschlägen zur Verzweiflung.
Im dritten Satz entdeckte Werden lange verborgene Volleyballkunst wieder. Das Zuspieler-Duo um Kapitän Stephan Kromer und Nick Wewers sowie Mittelblocker Steffen Heimeshoff festigten den Satz- und Spielerfolg.
Damit beendeten die Werdener eine durchwachsene Saison mit einem Erfolgserlebnis und bereiteten so Sven Heimeshoff einen würdigen Abschied, der Libero muss seine Karriere auf Grund gesundheitlicher Probleme viel zu früh beenden.
Die 2. Herren mussten zwei Mal innerhalb von drei Tagen antreten. Das erste Relegationsspiel ging gegen TuS Maccabi Düsseldorf, einen bislang unbekannter Gegner.
Trainer Marcus Hardt hatte sein Team aber gut eingestellt, der WTB drehte auf und entschied den ersten Durchgang für sich. Im zweiten Satz schlichen sich kleine Unsicherheiten im Spielaufbau ein, die Düsseldorf zum Satzausgleich nutzte.

Roten Faden verloren

Pünktlich zur entscheidenden Phase fand Werden im dritten Satz den roten Faden wieder. Dem druckvollen Werdener Spiel hatte Maccabi zum Schluss nichts mehr entgegen zu setzen, und so gingen die folgenden Sätze und damit das Spiel verdient an den WTB.
Auch die SG MTV/Südwest Köln hatte Düsseldorf schlagen können, so kam es am Rhein zum entscheidenden Duell. Der Spielbeginn war noch relativ verhalten, und in den ersten fünfzehn Minuten konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Zum Satzende erarbeitete sich Köln einen kleinen Vorsprung, was den Druck auf den WTB erhöhte. Nach abgewehrtem erstem Satzball zeigten die Löwentaler ihre kämpferischen Qualitäten und entschieden den Satz mit 26:24 für sich. Dieses Erfolgserlebnis beflügelte die Werdener, sie drehten auf und brachten den Gegner mit druckvollen Angriffen, aufmerksamer Feldabwehr und unüberwindbaren Blöcken zur Verzweiflung, die Kölner Gegenwehr brach zusammen. Letztlich lagen sich alle Werdener glücklich in den Armen und freuten sich auf die kommende Saison in der Landesliga.
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