Offen für jedermann

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Die Bigband „Tuba-Libre“, eigentlich ein VHS-Kurs, heizte in gewohnt clownesker Aufmachung kräftig ein. Foto: Bangert

Werdener Arbeiterwohlfahrt feiert bei bestem Wetter und fetziger Musik ihr Sommerfest


Entgegen den Wettervorhersagen blieb es beim Sommerfest der Arbeiterwohlfahrt im Hof des Werdener Rathauses trocken bei angenehmen Temperaturen: AWO-Wetter halt! So kamen auch viele Gäste, es füllte sich rasch. Kaum ein Platz war noch auf den Sitzbänken zu ergattern, denn hier konnte man bei einem Bier oder einer Wurst den Klängen gleich zweier Musikgruppen lauschen.

Dirigent Thomas Ophelders heizte mit seiner Bigband „Tuba-Libre“, eigentlich ein VHS-Kurs, in gewohnt clownesker Aufmachung kräftig ein. Das wollten die Jungs vom Essener Orgel- und Keyboard Club nicht nachstehen und unterhielten mit fetzigen Rhythmen.
Der Trödelmarkt bot Bücher, altes Porzellan, Schmuck, Spielzeug und vieles mehr. Hier wurde jeder fündig, auch Bezirksbürgermeister Dr. Michael Bonmann. Der AWO-Freund zückte mit gespielt-gequälter Miene das Portemonnaie, denn seine bessere Hälfte Susanne hatte eine Kuhglocke entdeckt. Allerdings nicht für den Hals des Gatten, den sie nach nun fast 30 Jahren Ehe auch so im Griff hat, die Glocke passt bestens zum Bonmannschen Schaf, einer Holzskulptur des bekannten Künstlers Roger Löcherbach.

Mit viel Liebe

Auch Thorsten Gerigk, Vorsitzender des Schützenvereins Gut Schuss, und Peter Gabka von der Karnevalsgesellschaft Lindenbeck machten ihre Aufwartung im Hinterhof des Rathauses, man konnte am Glücksrad drehen, sich von der Clownin Rumpeline im Gesicht bemalen lassen oder ein schön geknotetes Luftballonmotiv mitnehmen. In den Räumen der AWO wartete eine üppig bestückte Cafeteria mit einer gigantischen Auswahl an mit viel Liebe selbstgebackenen Kuchen, leckeren Torten und Kaffee. Die beiden Vorsitzenden Christa Beisemann und Jürgen Lukas liefen durch die Reihen und verteilten als kleines Geschenk rote Rosen. Alles in allem war es ein sehr gelungenes Fest, viele ehrenamtliche helfende Hände hatten den ganzen Vormittag lang eifrig aufgebaut, zum Aufräumen kamen auch Judith Schlupkothen, stellvertretende Vorsitzende der AWO Essen, sowie Philipp Hennen, erst kürzlich in den Kreisvorstand gewählt.

Einer fehlte

Werdens Vorsitzender Jürgen Lukas war zunächst ein wenig wehmütig zumute: „Unser kürzlich verstorbener Walter Heininger fehlt an allen Ecken und Kanten. Er hat immer tatkräftig mit angepackt und wusste alles. Wo zum Beispiel ist das Adapterkabel?“ Aber die trüben Gedanken verflogen und Jürgen Lukas strahlte mit der Sonne um die Wette über so viele glückliche Besucher: „Wir möchten allen danken, die so tatkräftig mitgeholfen haben. Hier kann man mal sehen, was man alles gemeinsam auf die Beine stellen kann. Die Arbeiterwohlfahrt ist immer offen für jedermann. Egal, ob Mitglied oder nicht, ob jung oder alt!“
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